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Technik-Historie: Battlefield - Von Battlefield 1942 bis Battlefield 4

Die Battlefield-Serie ist seit dem Erscheinen von Battlefield 1942 vor 12 Jahren der Inbegriff für großangelegte, atmosphärisch dichte Multiplayer-Schlachten zu Lande, Luft und Wasser. Wir werfen einen Blick zurück auf die technischen Aspekte der jeweiligen Spiele. Wie haben sich Grafik, Sound und Physik im Laufe der Zeit entwickelt?

von Lorenzo Huskamp, Lucas Manhardt,
19.12.2014 13:08 Uhr

Die Battlefield-Serie setzt seit 2002 regelmäßig neue technische Maßstäbe.Die Battlefield-Serie setzt seit 2002 regelmäßig neue technische Maßstäbe.

Für viele Spieler gehört die Battlefield-Reihe zu den besten First-Person-Shootern auf dem Markt. Anders als Hauptkonkurrent Call of Duty setzt Battlefield den Fokus stärker auf großangelegte Multiplayer-Schlachten mit Fahr- und Flugzeugen. Dazu können die neu erscheinenden Battlefield-Varianten auch technisch immer wieder überzeugen und gehören bei Release meist zu den opulentesten Grafik- und Sound-Feuerwerken, da das schwedische Entwicklerstudio DICE viel Wert auf die optische und akustische Präsentation legt.

Wir haben uns die technische Entwicklung der Serie genau angeschaut und erklären, welche Engine und technischen Besonderheiten die jeweiligen Spiele bieten. Da die Battlefield-Reihe traditionell immer (sehr) hardware-fordernd war, geben wir zudem für jedes Spiel einen Rückblick auf die Systemanforderungen und sagen Ihnen, ob sich auch heute noch ein Blick auf die alten Battlefield-Klassiker lohnt. Am Ende des Artikels finden Sie zu guter Letzt mehrere Bildergalerien, die den grafischen Fortschritt über die verschiedenen Titel der Serie hinweg zeigen.

Da dies unser erster Artikel dieser Art ist, würden uns über ein kurzes Feedback freuen. Gefällt Ihnen der Artikel und wünschen Sie sich für die Zukunft technische Rückblicke anderer Spielereihen? Wir sind gespannt auf Ihre Meinung.

Battlefield 1942 (2002)

Als einer der ersten Multiplayer-Shooter hatte Battlefield 1942 auch verschiedene Fahr- und Flugzeuge zu bieten.Als einer der ersten Multiplayer-Shooter hatte Battlefield 1942 auch verschiedene Fahr- und Flugzeuge zu bieten.

2002 veröffentlichten DICE und EA den ersten Teil der Battlefield-Serie, die über die Jahre zu einer der erfolgreichsten Shooter-Serien überhaupt wurde. Wie der Titel schon andeutet, spielt Battlefield 1942 zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Spielerisch war Battlefield 1942 revolutionär, weil es riesige Maps, viele Spieler und verschiedene Fahrzeuge in einem Spiel vereinte. Doch auch technisch stellte 1942 eine Revolution dar. Die Refractor-Engine ermöglichte riesige Karten, wie sie bis dahin in dieser grafischen Qualität noch nie in einem Multiplayer-Spiel zu sehen waren.

Ursprünglich wurde die Refractor-Engine von Refraction Games für Codename Eagle (1999) entwickelt. 2000 hat DICE Refraction Games aufgekauft und mit der Refractor-Engine Battlefield 1942 und später auch Battlefield Vietnam entwickelt. Danach wurde die Engine weiter ausgebaut und auch in Battlefield 2 und Battlefield 2142 eingesetzt. Charakteristisch für die Refractor-Engine ist unter anderem das ungwöhnliche Menükonzept, bei dem das Menü im Spiel nicht direkt geöffnet wird, sondern erst geladen werden muss.

Die Karte »Wake Island« war so beliebt, dass sie in mehreren Nachfolgern neu aufgelegt wurde.Die Karte »Wake Island« war so beliebt, dass sie in mehreren Nachfolgern neu aufgelegt wurde.

Um die riesigen Karten, die große Spieleranzahl und eine hohe Weitsicht zu ermöglichen, musste DICE bei manchen Details Kompromisse eingehen, um die Hardware-Anforderungen nicht zu sehr steigen zu lassen. Vor allem die Polygonanzahl der Umgebung und die allgemeine Texturauflösung wurde reduziert. Erst mit diesen Einsparungen war es möglich, riesige Maps mit bis zu 64 Spielern und verschiedenen Fahrzeugen auf damaliger Hardware umzusetzen. Im Jahr 2003 erschienen zwei Add-ons »Road to Rome« und »Secret Weapons of World War II«, die neben neuen Waffen und neuen Fraktionen auch neue Multiplayerkarten ins Spiel integrierten. Beide Add-ons waren bei den Spielern aber eher unbeliebt, weil selbst Mods mehr Umfang boten und dabei kostenlos waren.

Sieben Jahre nach Battlefield 1942 erschien Battlefield 1943, welches das Szenario und ausgewählte Karten des Klassikers neu für die Xbox 360 und die PlayStation 3 auflegte. Technisch basierte der Download-Shooter bereits auf der Frostbite-Engine, die auch in den späteren Teilen der Serie zum Einsatz kommen sollte. Eigentlich war Battlefield 1943 auch für den PC geplant, allerdings wurde die PC-Version wieder und wieder verschoben und letztendlich im Jahr 2011 offiziell eingestellt.

Technik-Historie: Battlefield 1942 - Screenshots ansehen

Systemanforderungen

Um Battlefield 1942 in den höchsten Einstellungen spielen zu können, war ein schneller Rechner nötig. Weil auch der KI verschiedene Fahrzeuge und Taktiken zur Verfügung standen, forderte besonders die Berechnung der künstlichen Intelligenz viel CPU-Leistung. Aus diesem Grund ist Battlefield 1942 eines der wenigen Spiele, die im Online-Multiplayer (ohne KI) besser liefen als im Offline-Singleplayer. Auch die Effektqualität wie zum Beispiel die Raucheffekte von brennenden Fahrzeugen oder die Rauchspuren von Raketenwerfern waren damals sehr anspruchsvoll und optisch beeindruckend.

Selbst in den minimalen Einstellungen wurde eine CPU mit mindestens 500MHz, 128 MByte Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte mit 32MB Grafikspeicher und DirectX 8.1-Unterstützung vorausgesetzt.

Für die höchsten Einstellungen mit maximaler Sichtweite benötigte man schon eine 800-MHz-CPU, mindestens 256 MByte Arbeitsspeicher und eine Grafikkarte mit 64 MByte Videospeicher wie etwa die Geforce 6600 GT. Besitzer einer Soundkarte mit »Enviromental Audio«-Unterstützung konnten außerdem mehr Soundeffekte und bis zu 64 Stimmen gleichzeitig hören.

Die ungewöhnliche Menüstruktur wurde erst mit Battlefield 3 abgeschafft.Die ungewöhnliche Menüstruktur wurde erst mit Battlefield 3 abgeschafft.

Battlefield 1942 heute

Um das zehnjährige Jubiläum der Battlefield-Serie zu feiern, veröffentlichte EA im November 2012 den ersten Teil der Reihe kostenlos über Origin. Die Download-Version ist nicht komplett identisch mit der CD-Version, allerdings gibt es speziell gemoddete Server, die beide Spielversionen unterstützen. Die Download-Version ist zwar auch ohne Änderungen komplett spielbar, für das korrekte Seitenverhältnis und die richtige Auflösung auf modernen Monitoren müssen Sie aber zwei Dateien im Spielordner ändern. Eine detaillierte Anleitung finden Sie in unserer Bildergalerie.

Battlefield 1942 Auflösung und Seitenverhältnis ändern - Screenshots ansehen

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