Battlefield Play 4 Free (2010)
Nach dem eher auf Gelegenheitsspieler ausgelegten Battlefield Heroes zielte DICE und EA im November 2010 mit Battlefield Play4Free deutlich mehr auf die Hardcore-Spieler und Shooter-Fans ab. Die Entwicklung übernahm dabei nicht primär DICE, sondern die für Battlefield Heroes gegründeten Easy Studios. Battlefield Play4Free war jedoch keine Neuentwicklung, sondern basiert auf einer überarbeiteten Battlefield-2-Version.
Wie der Name schon vermuten lässt, ist auch Battlefield Play4Free kostenlos spielbar, bessere Waffen oder Ausrüstungsgegenstände müssen aber mit echtem Geld gekauft werden. Das Gameplay ist im Vergleich zu Battlefield 2 deutlich abgespeckt: es sind nur vier Klassen verfügbar und Teamspiel-Elemente wie das Squad-System wurden gestrichen. Technisch gab es fast keine Fortschritte, weil Battlefield Play4Free auf der mittlerweile veralteten Refractor-2.0-Engine basiert. Dadurch war es jedoch möglich, Karten und Fahrzeuge aus Battlefield 2 mit wenig Aufwand in Battlefield Play4Free zu übertragen.
Systemanforderungen
Weil Battlefield Play4Free so stark auf der Technik von Battlefield 2 basiert, sind die Mindestanforderungen an die Hardware nahezu identisch. Auch Battlefield Play4Free setzt mindestens einen Pentium 4 oder AMD Athlon XP mit 1,7 GHz und 512 MByte Arbeitsspeicher voraus. Als Grafikkarte empfiehlt EA eine Geforce der 7800-Reihe. Die neueste Version des Spiels nimmt mit allen Updates etwa 2,0 GByte Festplattenspeicher in Anspruch.
Um das Spiel in maximalen Einstellungen flüssig darzustellen, ist im Vergleich zu Battlefield 2 jedoch etwas leistungsfähigere Hardware nötig. Auf der Prozessorseite braucht es einen Intel Core 2 Duo E4300 oder einen AMD Athlon 64 X2 6000+. Bei der Grafikkarte wird eine Grafikkarte aus Nividias GTX-200-Serie empfohlen. Auch die Anforderungen an den Arbeitsspeicher steigen mit den maximalen Details auf 1,0 GByte.
Battlefield Play4Free heute
Der anfangs eher dürftige Kartenpool wurde von drei spielbaren Karten auf sieben erweitert, andere Spielmodi sind aber immer noch nicht vorhanden. Obwohl Play4Free nicht über einen Server-Browser verfügt, finden wir über das interne Matchmaking leicht einen gut bevölkerten Server. Der größte Kritikpunkt an Battlefield Play4Free ist aber die Preisgestaltung. Besonders die besseren Waffen und entsprechenden Aufsätze sind extrem teuer und verschaffen den zahlenden Spielern einen deutlichen Vorteil. Häufig wird ein kompletter Server von wenigen Spielern dominiert.
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