Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Fazit: Tempest 4000 im Test - E.T. nach Hause torpedieren

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

25% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle exklusiven Tests, Guides, Videos und Reportagen von GameStar
Jede Woche ein exklusiver Podcast und zwei exklusive Newsletter
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Fazit der Redaktion

Harald Fränkel
@GameStar_de

Verehrte Laser, bitte einsteigen und Türen schließen, Tempest 4000 lädt Sie herzlich ein zu einer schmissigen Runde Gehirn-Pogo! Die Netzhaut nimmt das auf dem Bildschirm tobende Lichterfest kurz in Geiselhaft, stellt es brutal auf den Kopf und bombt es in die bisweilen überforderte menschliche CPU. Ich formuliere es mal so: Wenn bei einem Spiel ständig die Hand zuckt, weil sie eine Münze einwerfen möchte, ist die Operation »Spielhallen-Flair« geglückt.Was mir nicht gefällt: der abstrakte Stil. Ich mag's lieber, mich bei einem Weltraum-Shooter auch wie während einer Schlacht im All zu fühlen. Stattdessen schickt mich Tempest 4000 in den drogenschwangeren Fiebertraum einer anderen Dimension. Kann man mögen.

Abgesehen davon, dass sich die Steuerung grundsätzlich leicht zickig gebärdet, fällt es mir schwer, das Schiff im Eifer des Gefechts dorthin zu bewegen, wo ich es haben möchte. Bei einem geschlossenen Levelaufbau, zum Beispiel einem Kreis, kehrt sich die Steuerung nämlich ständig um. Ich lenke also nach links, das Schiff fliegt aber plötzlich im Uhrzeigersinn rechts rum. Ich bin nicht sicher, ob das richtig verstehe, aber vermutlich liegt das daran, dass der Gleiter zwischendurch auf dem Kopf steht. Wirklich helfen mag mir die Erkenntnis nicht. Es wäre ja schon hart, müsste ich mich daran gewöhnen, Ego-Shooter mit invertierter Steuerung zu zocken. Würde es sich während der Partie auch noch im Sekundentakt ändern, könnte ich schon mal ein Bett im Hotel zur lockeren Schraube buchen.

Schade, dass es keinen kooperativen Multiplayer-Modus oder etwas anderes wirklich Neues gibt, den Classic Modus möchte ich dagegen ausdrücklich loben: Er bietet neun Leben, zwei mehr als eine Katze, und Wiedereinstiegspunkte. Hab ich's bis Mission 15 geschafft, darf ich nach einem »Game Over« dort weitermachen, mit nur einem Leben allerdings. Gehe einen Abschnitt zurück, stehen mehr Raumschiffe bereit, und zwar so viele, wie ich sie beim Erreichen des Levels hatte. Da kommt sogar ein alter Mann mit den Reflexen eines toten Faultiers voran. Mühsam, aber immerhin.

3 von 4

nächste Seite


zu den Kommentaren (6)

Kommentare(6)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.