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Erstes Test-Fazit zu Halo Infinite: Der Shooter ist viel zu gut, um jung zu sterben

Der Multiplayer von Halo Infinite ist altmodisch, fordernd und perfekt, um endlich richtig gut in Shootern zu werden. Allerdings macht uns im ersten Test-Fazit noch die Langzeitmotivation Sorgen.

von Elena Schulz,
19.11.2021 12:55 Uhr

Halo Infinite hat Mumm. Der Multiplayer-Shooter wirft sich mitten auf das Schlachtfeld zwischen die Schwergewichte Battlefield 2042 und Call of Duty: Vanguard. Eine riskante Strategie, die aufgeht: Fast 300.000 Spieler stürzen sich allein über Steam zeitgleich ins Gefecht. Wo Battlefield mit der eigenen Technik kämpft, läuft Halo butterweich und während Vanguard auf ausgetretenen Pfaden wandelt, fühlt sich ein Halo heutzutage mutig und frisch an. Die Community überschüttet den PvP-Shooter mit Lob - und auch wir erspähen im Test diverse Gründe, begeistert zu sein.

Aber so hell das Feuer in der kostenlosen Beta, die eigentlich keine Beta ist lodert, so klar und deutlich wird auch, dass es nicht für lange so weiterbrennen kann. Halo ist anders, fordernd, altmodisch - aber nicht nur im Guten. Es knirscht genau da, wo die moderne Shooter-Konkurrenz brilliert: Bei Fortschritt und Langzeitmotivation. Wo ein CoD oder BF jede coole Aktion belohnt und feiert, während zig Maps, Modi und Freischaltungen locken, bleibt die Ausbeute in Halo Infinite ungewöhnlich mager.

Wann kommt der finale Test mit Wertung?

Wir konnten dem Gratis-Multiplayer bereits über 10 Stunden spielen und haben dabei ein gutes Bild von Waffen, Modi, Maps, sowie spielerischen Stärken und Schwächen gewonnen. Offiziell handelt es sich um eine Beta, der Mehrspieler ist aber komplett und bringt alle Inhalte der Vollversion inklusive Season 1 samt Battle Pass mit. Er umfasst etwa 24 GB und steht über Steam und den Microsoft Store für PC zum Download bereit.

Bewerten können wir das Gespielte trotzdem erst zum finalen Release am 8. Dezember. Dann wird die Singleplayer-Kampagne veröffentlicht und der Mehrspieler verlässt die offizielle Test-Phase. Bis dahin kündigen sich schon erste Änderungen an - zunächst bei der Progression, die motivierender werden soll.

Zwei Modi, zwei Welten

Halo Infinite verzichtet auf akribische Loadout-Basteleien, die man aus modernen Shootern kennt. Stattdessen startet jeder Spieler mit der gleichen simplen Ausrüstung aus Sturmgewehr, Pistole und zwei Granaten. Gadgets wie einen besonders starken Panzer, eine optische Tarnung oder die mächtigen Sci-Fi-Waffen mit ihren Lasern und Plasma-Geschossen, muss man unterwegs einsammeln. Alle bringen also die gleichen Voraussetzungen mit - das weckt Erinnerungen an Klassiker wie Unreal Tournament.

Ein wenig nach E-Sport-Turnier fühlt sich auch die kleine Spielvariante an, wo Viererteams auf engem Raum um Kills und Objectives wie Capture the Flag rangeln. Die große Version mit zwölf Spielern auf beiden Seiten verlagert die Gefechte auf weitläufige Maps à la Battlefield, wo die Fahrzeuge für deutlich mehr Chaos und kreativen Freiraum sorgen. Halo Infinite vereint also eigentlich das Beste aus zwei Shooter-Welten, verkauft seine Stärken aber völlig unter Wert. Kommen wir aber erstmal zu dem, was Halo von der Konkurrenz abhebt.

Der kleine Modus: Taktik und Skill auf engstem Raum

Gerade in der kleineren der beiden Spielvarianten, fühlt sich Halo Infinite so sehr taktisch und oldschool an. Verschachtelte Gassen, Läden und unterirdische Tunnel führen zu engen Nischen, die Snipern einen perfekten Blick auf weitläufige Plätze wie einen orientalischen Basar gewähren. Aber wir finden so auch genug Wege, sie geschickt zu umlaufen oder um eigene Hinterhalte zu planen. Ihr sucht nicht nur die optimale Waffe und übt euch im Zielen, sondern müsst euch bei nur vier Spielern auf jeder Seite auch genau absprechen, kooperieren und richtig positionieren.

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