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Inhaltsverzeichnis
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The Ascent hat das schmutzigste Cyberpunk-Setting, das wir je gesehen haben

Das Cyberpunk-Diablo punktet mit grandioser Grafik, blutigen Kämpfen, variablem Skillsystem und handgefertigtem Loot. Ein garantierter Hit?

von Peter Bathge,
30.04.2021 18:40 Uhr

The Ascent kombiniert Cyberpunk-Coolness mit Diablo-Spielmechanik. Was kann das Hack & Slay im Detail? Wir haben die Entwickler gefragt und neues Gameplay gesehen. The Ascent kombiniert Cyberpunk-Coolness mit Diablo-Spielmechanik. Was kann das Hack & Slay im Detail? Wir haben die Entwickler gefragt und neues Gameplay gesehen.

Jede gute Cyberpunk-Geschichte fängt mit dem Regen an, der gegen die Scheiben schlägt. Regen, der von riesigen Reklametafeln an Hochhauswänden in kaltes, blaues, grünes und pinkes Neonlicht getaucht wird. Regen, der abperlt von transparenten Regenschirmen. Regen, der zwischen kreuz und quer hängenden Stromkabeln hinunter prasselt auf die Bewohner dieser dystopsischen Zukunftsvision, die sich auf überfüllten Marktplätzen tummeln, über schmutzige Straßen hasten, am Essenstand stehen, über eine heiße Schale Instant-Noodles gebeugt.

Genau diesen Regen gibt es auch in The Ascent, einem vom Cyberpunk-Genre geprägten Diablo-artigen Action-Rollenspiel, das seine Open World ohne Ladebildschirme in fantastischer Unreal-Engine-Grafik so plastisch rüberbringt, dass wir bei der neuen langen Präsentation zum Spiel am liebsten in den Monitor gesprungen wären. Aber nicht ohne unseren transparenten Regenschirm, versteht sich. Habt ihr mal rausgeschaut? Es schüttet!

The Ascent nutzt die Unreal Engine und sieht dank toller Partikel- und Lichteffekte immer wieder grandios aus. The Ascent nutzt die Unreal Engine und sieht dank toller Partikel- und Lichteffekte immer wieder grandios aus.

Der Autor
Peter Bathge wartet immer noch darauf, dass Cyberpunk 2077 richtig rund gepatcht wird. Aber weil er seit jeher auf isometrische Ansichten steht, damals als Redakteur bei der PC Games schon am Diablo-3-Test mitgewirkt hat und sich überhaupt für jedwede Art von Loot-und-XP-Sammelspiel begeistern kann, beschäftigt er sich bis dahin mit Alternativen. The Ascent wurde ihm kürzlich von den Entwicklern persönlich vorgeführt und Peter fiel dabei glatt die nicht augmentierte Kinnlade aus der Cyberfresse. Denn The Ascent sieht grandios aus und hat auch spielerisch eine Menge auf dem Kasten. Was genau, das erklärt Peter euch in dieser Preview, in der ihr auch erste Details zu Attributen, Skills und Modifikationen eures Charakters in The Ascent erfahrt.

Der Loot in The Ascent ist handgemacht

The Ascent ist aus mehreren Gründen ein enorm spannendes Projekt; die fabelhafte Grafik und das mit viel Liebe umgesetzte Cyberpunk-Setting sind nur die offensichtlichsten. Ich fasse euch mal meine wichtigsten Erkenntnisse aus der halbstündigen Präsentation zusammen.

  • Das Charaktersystem ist völlig frei, es gibt keine Klassen. Stattdessen formt ihr euren Helden nach und nach, indem ihr selbst festlegt, welche Skills und Augmentierungen er haben soll. Die wichtigsten Kampf-Fähigkeiten lassen sich dabei auch nachträglich jederzeit austauschen. Ein Respec ist ebenfalls möglich, wenn auch kostspielig.
  • Wie in Diablo erledigt ihr haufenweise Feinde, um Erfahrungspunkte und Ausrüstungsgegenstände zu sammeln. Motivierende Levelaufstiege und das Anlegen immer mächtigerer Waffen und Rüstungen folgen. Anders als bei Diablo gibt's gefühlt aber ein bisschen weniger Loot und der ist zugleich wertiger: Alle Items in The Ascent sind handgefertigt mit festen Werten und eigener Beschreibung.
  • Die Kämpfe steuern sich wie in einem Twin-Stick-Shooter, am Gamepad bewegt ihr euch mit dem linken Joystick, der rechte gibt die Zielrichtung vor. Eine schnelle Ausweichrolle ist ebenfalls im Angebot. Mit Maus und Tastatur geht das natürlich auch, siehe Lara Croft and the Guardian of Light. Eine Besonderheit von The Ascent: das Deckungssystem.
  • The Ascent nutzt viele Zwischensequenzen und englische Sprachausgabe (etwa in Funksprüchen), um euch sein Szenario und die darin erzählte Geschichte näher zu bringen. Auch Bossgegner erhalten eigene Einführungsvideos, was die ganze Präsentation sehr hochwertig erscheinen lässt. Hierzulande erscheint es mit deutschen Untertiteln.
  • Der Koop-Modus erlaubt bis Partien mit bis zu vier Netrunnern gleichzeitig. Dabei soll es dank einfacher Drop-in-Drop-out-Funktionalität keine unnötigen Wartezeiten geben. Gleichzeitig ist die Kampagne von The Ascent auf den Singleplayer-Modus zugeschnitten, es gibt abseits des Wiederbelebens von Teamkameraden keine aufgesetzten Koop-Mechaniken.

Na, Lust auf The Ascent bekommen? Dann nehme ich euch jetzt mal mit auf einen Tauchgang (der viele Regen, ihr versteht?) in die Welt Veles.