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The Crow: Das Remake wird zum gewaltigen Kino-Flop und das freut den Regisseur des 30 Jahre alten Originals sehr

Die Neuauflage von The Crow gewinnt keinen Blumentopf - weder bei Kritikern, noch an Kinokassen. Der Regisseur des Originals hält sich mit Spott nicht zurück.

Das sieht überhaupt nicht gut aus für die Neuverfilmung von The Crow. Bildquelle: Leonine Das sieht überhaupt nicht gut aus für die Neuverfilmung von The Crow. Bildquelle: Leonine

The Crow von 1994 gilt als absoluter Kult-Klassiker, der von dem tragischen Tod des Hauptdarstellers Brandon Lee bei den Dreharbeiten überschattet wird. Entsprechend emotional aufgeladen ist schon mal die grundlegende Diskussion, ob es eine Neuauflage des Films wirklich gebraucht hätte.

Nach einer ohnehin schon turbulenten und extrem langwierigen Produktionsgeschichte schafft es das Remake endlich(?) am 12. September 2024 in die deutschen Kinos. In den USA ist der neue The Crow aber längst angelaufen ... und bereits gescheitert.

The Crow enttäuscht Kritiker und an den Kinokassen

Alleine am ersten Startwochenende konnte The Crow in den USA nur magere 4,6 Millionen US-Dollar einspielen und kommt weltweit nicht einmal auf 10 Millionen (via Box Office Mojo). In Anbetracht des Budgets von 50 Millionen US-Dollar gilt das Remake schon jetzt als großer Flop, ist doch gerade das erste Wochenende für die Performances eines Films entscheidend.

Das Werk von Regisseur Rupert Sanders (Ghost in the Shell) wird aber auch von Kritikern zerpflückt. Bei Rotten Tomatoes kommt The Crow gerade einmal auf durchschnittlich 20 Prozent, während Pressevertreter den Film als seelenlos, maximal mittelmäßig und inkompetent inszeniert bezeichnen.

Im direkten Vergleich werten Zuschauer mit 65 Prozent im Durchschnitt richtig großzügig - allerdings nur bei Rotten Tomatoes. Zum Beispiel auf Metacritic fällt The Crow bei Kritikern und Kinobesuchern gleichermaßen durch.

Video starten 2:24 The Crow - offizieller Trailer zur kontrovers diskutierten Neuauflage

Zumindest der Regisseur des Originals freut sich

Eigentlich ein Jammer, aber zumindest einer hat seinen Spaß an der Misere: Alex Proyas - der Regisseur des 30 Jahre alten Originals - äußerte sich von Anfang an als entschiedener Gegner einer Neuauflage von The Crow. Mit Kritik, die teilweise sogar in Häme überging, hielt sich Proyas auf Social Media (allen voran Facebook) bisher kaum zurück.

So zum Beispiel in Bezug auf den viel diskutierten Look von Hauptdarsteller Bill Skarsgard in der Rolle von Eric Draven oder die vernichtenden Reviews zu dem Film. Jetzt reagiert Proyas ebenso spöttisch auf das maue Einspielergebnis von The Crow mit den Worten:

An den Kinokassen gibt es ein Gemetzel. Ich dachte, das Remake wäre ein zynischer Versuch, Geld zu scheffeln. Aber offensichtlich gibt es kaum Geld, das damit gescheffelt wird.

In Anbetracht der aktuellen Zahlen und Prognosen ist es mehr als unwahrscheinlich, dass The Crow keinen Verlust macht. Damit tritt das Remake des 30 Jahre alten Kult-Klassikers in die noch ziemlich frischen Fußstapfen der Borderlands-Verfilmung: Die Adaption von Eli Roth legte ebenfalls eine beispiellose Bruchlandung hin.

The Crow wurde erstmals 1994 verfilmt und basiert auf der gleichnamigen Graphic Novel von James O’Barr. Bei den Dreharbeiten kam Hauptdarsteller Brandon Lee (Sohn der Martial-Arts-Legende Bruce Lee) bei einem Unfall am Set ums Leben.

Die Neuauflage war schon seit 2008 geplant und zwischenzeitlich sollte sogar Jason Momoa die Rolle von Eric Draven übernehmen. Der neue The Crow startet jetzt aber erst am 12. September 2024 in den deutschen Kinos.

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