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Nach The Day Before besinnen sich die Skandal-Entwickler auf einen alten Trick: Ausbeutung

Fntastic, das Studio hinter dem gescheiterten The Day Before versucht es schon wieder: Für ihr neustes Projekt sollen Fans unbezahlt die Maps designen.

The Day Before ging komplett in die Hose. Jetzt wollen die Entwickler schon wieder Fans unbezahlt ihre Drecksarbeit machen lassen. The Day Before ging komplett in die Hose. Jetzt wollen die Entwickler schon wieder Fans unbezahlt ihre Drecksarbeit machen lassen.

Es gibt Leute, die versuchen dieselben schmutzigen Tricks immer wieder. Wahrscheinlich weil sie hoffen, dass irgendwann jemand dumm genug ist, darauf hereinzufallen. Ein gutes Beispiel dafür ist das Entwicklerstudio Fntastic.

Nach dem gigantischen Flop ihres Survivalspiels The Day Before traut dem intransparenten Studio in der Gaming-Community niemand mehr wirklich über den Weg. Das hält Fntastic aber nicht davon ab, weiter Wege zu ersinnen, mit möglichst wenig Arbeitsaufwand an das Geld der nichts ahnenden Spieler zu kommen.

Video starten 1:29:26 The Day Before: Die wahre Geschichte geht viel tiefer - mit Maurice und Game Two

So kündigten die Entwickler bereits wenige Monate nach dem Aus von The Day Before gleich zwei neue Spiele an, die genau wie das Vorgänger-Werk weitgehend aus eingekauften Assets bestehen - und damit das genaue Gegenteil von dem sind, wofür das Studio laut seiner neuen Agenda eigentlich steht.

Die Kickstarter-Kampagne zu einem dieser Projekte, einem Spiel mit dem Namen Escape Factory, ist mittlerweile gescheitert. Für sein anderes Spiel, den Action-Horror-Titel Items, sucht Fntastic aktuell aktiv nach Map-Designern. Und hier kommt ihr ins Spiel.

Ein Community-Wettbewerb soll's richten

Denn die Entwickler wollen, wie schon bei The Day Before, unbezahlte Hobby-Entwickler dafür einspannen, ihre Arbeit zu machen. Um an Karten für Items zu kommen, hat sich Fntastic einen Wettbewerb überlegt, in dem ihr eure Ideen und Konzepte für Maps einreichen könnt - am besten schon als komplett fertiges 3D-Modell.

Getarnt haben die Entwickler das in ihrem Discord als harmlosen Kreativ-Contest, um herauszufinden, was sich die Community für Karten wünscht. Im Detail hätte Fntastic aber bereits gerne Konzeptzeichnungen, Pläne für das Layout und die Balance der Karte - sehr viel Arbeit also, für die die Teilnehmenden keinen müden Cent sehen sollen.

Als Belohnung bieten die Entwickler stattdessen die fertig entwickelte Map im Spiel, den Namen des Ideengebers irgendwo ausgeschrieben auf der Map sowie eine kostenlose Steam-Kopie des fertigen Spiels. Na, ob da jemand anbeißt?

Es scheint, als lerne Fntastic nicht aus seinen Fehlern. Statt ein festes Team von Entwicklern anzustellen und fair zu bezahlen, versucht das Studio hier erneut mit unlauteren Mitteln zu sparen. Ein Scheitern von Items ist damit bereits jetzt nahezu vorprogrammiert.

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