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Seite 2: The First Descendant: Beim meisterwarteten Steam-Shooter verbirgt die tolle Grafik größere Probleme

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Skeletor im Freudentanz

Zusammengehalten wird das Spiel derweil von erstaunlich viel Story. Es gibt in jeder Mission Funksprüche und auch immer wieder Dialoge in den Außenposten. Die Geschichte ist zwar nicht sonderlich einfallsreich oder gar spannend, aber sie liefert einen roten Faden und den nötigen Kontext.

Letzteren brauche ich, damit ich mich dann doch wieder in die immer gleichen Missionen stürze. Das ist vielleicht stumpfsinnig, aber wenn mir jemand ins Ohr flüstert, wie wichtig es ist, was ich da gerade mache, dann motiviert mich das am Ende halt doch wieder.

Außerdem erinnern mich die Bösewichte und ihre Speichellecker an die Fieslinge aus dem Samstagvormittag-Fernsehen meiner Kindheit. Es hätte mich nicht gewundert, wenn hier plötzlich Skeletor in die eine oder andere Zwischensequenz hineingestolpert wäre. Und außerdem, wie heißt es doch so schön, wenn du weißt, wer der Feind ist, dann hat der Tag Struktur. Und genau diese Struktur liefern bei The First Descendant die Story und die Bösewichte.

Klischeehafte Bösewichter gibts in The First Descendant an jeder Ecke. Klischeehafte Bösewichter gibt's in The First Descendant an jeder Ecke.

Warframe… bist du das?

Das Waffen- und Helden-Modding liefert derweil Warframe. The First Descendant kopiert hier fast eins zu eins das Mod-System des erfolgreichen Free2Play-Shooters und lässt uns Waffen und Helden über ein Mod-Kartensystem verbessern und anpassen. So erhöhen wir unter anderem Angriffskraft, Treffsicherheit, Schild- und Lebenspunkte oder ändern beispielsweise sogar die Funktionsweise des Greifhakens.

Die Mods können wir dann in der Basis auch noch weiter aufwerten. Das kostet allerdings Ressourcen und je stärker so eine Mod wird, desto mehr Platz verbraucht sie auch in unseren Anzügen oder Waffen.

Aber andererseits steigern wir ja auch regelmäßig im Meisterschafts-Rang auf und schalten damit mehr Platz für Mods frei. Die Loot-Spirale funktioniert also - und sie motiviert! Die Aussicht auf eine neue Verbesserung oder ein neues Forschungsprojekt für eine ganz besondere Waffe mit zusätzlichen Effekten, beispielsweise Energie-Explosion bei besiegten Gegnern, treibt mich derzeit tatsächlich zum Weiterspielen an. 

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