Rekrutieren und eigene Companion-Quests
Damit niemand erst kurz vor Schluss dazustößt, lassen sich alle Party-Mitglieder im ersten Drittel des Spiels rekrutieren. Schließlich sollt ihr Zeit haben, eure Gefährten kennenzulernen. Dafür wird es auch für jeden eine eigene Quest geben, vergleichbar mit den Loyalitätsmissionen in Mass Effect. Die Länge variiert allerdings, manche Aufgaben dauern nur eine Quest lang, andere bringen ganze Questketten mit.
Ziel der Missionen ist es, den Gefährten besser kennenzulernen. Jede widmet sich einem persönlichen Problem oder Anliegen des Begleiters, das wichtig für seine generelle Motivation im Spiel ist. Zudem gibt es spezielle Belohnungen um ihre Fähigkeiten zu verbessern oder die Quartiere des jeweiligen Party-Mitglieds auszuschmücken.
Ihr müsst die Begleiter aber nicht zwangsläufig rekrutieren. Wer lieber allein spielt, kann darauf verzichten und verpasst bis auf die speziellen Begleiter-Missionen nichts vom Spiel. Die Gefährten sind damit kein Pflichtbestandteil von The Outer Worlds, sollen sich aber trotzdem bedeutsam anfühlen.
5:11
The Outer Worlds - Video: 5 Gründe, warum es ein Fest für Fallout-Fans wird
Moralische Entscheidungen beeinflussen das Verhältnis
Einmal rekrutiert, muss ein Begleiter nicht bei euch bleiben. Trefft ihr Entscheidungen, die ihnen gegen den Strich gehen, können sie euch auch freiwillig verlassen. Allerdings hängt das nicht damit zusammen, wie oft ihr mit der Person redet oder wie viele zufällige Geschenke ihr dem Gefährten macht. Vielmehr kann so ein Fall bei wichtigen Entscheidungen im Spielverlauf eintreten. Außerdem sollt ihr zu diesem Zeitpunkt die Gefährten schon gut genug kennen, um einschätzen und verstehen zu können, warum sich eure Handlung nicht mit seinen Wertvorstellungen in Einklang bringen lässt.
Das soll dann zu spannenden Momenten und Diskussionen führen, in der mitunter den Gefährten sogar überzeugen könnt, doch noch zu bleiben. Es soll sich also nicht nach einem Verlust oder einer Niederlage anfühlen, sondern nach einer spannenden Erzählsituation, die den Spieler belohnt.
Das Kampfsystem in Outer Worlds: Gameplay-Video zeigt, wie viel Shooter im Rollenspiel steckt
Drei bekannte Begleiter: Ellie, Parvati und Felix
Obsidian hat bereits drei mögliche Begleiter genauer vorgestellt:
- Ellie ist eine Art professionelle Weltraumpiratin, die wie eine Söldnerin denkt. Sie ist pragmatisch, nimmt die Dinge locker und gehört definitiv nicht zu denen, die dem Spieler eine moralisch nicht ganz korrekte Handlung vorwirft. Allerdings wird sie von ihrer Vergangenheit verfolgt.
- Parvati ist eher das Gegenteil von Ellie und eine sehr freundliche, naive Person. Sie arbeitet als Mechanikerin und mag es, den Maschinen, an denen sie arbeitet, Persönlichkeit zu verleihen. Generell passt sie damit nicht wirklich in die eher rücksichtslose Gesellschaft im Spiel.
- Felix ist ein Rebell ohne wirkliche Motivation. Er ist jung, ungestüm und macht gerne einfach Krawall. Er hat keine richtige politische Überzeugung, sondern ist einfach aus Prinzip dafür, das System zu stürzen. Damit gerät er schnell in Schwierigkeiten, weshalb der Spieler ihn zunächst erst einmal aus einer Konflikt-Situation befreien muss.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.