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Seite 2: The Solus Project im Test - Der Menschheit letzte Hoffnung

The Solus Project - Wahnsinns-Grafik und eine bange Frage 3:55 The Solus Project - Wahnsinns-Grafik und eine bange Frage

Nach Hause telefonieren

Unsere eigentliche Mission, also die Rettung der in Raumschiffen untergebrachten Menschheit, erfüllen wir durch den Bau eines Funkturms, der uns die Kommunikation mit dem Mutterschiff erlaubt. Die dazu benötigten Bauteile finden wir an diversen Absturzstellen auf den Inseln von Gliese. Während der Early-Access-Version monierten wir noch die Trennung von Erkunden und Funkturmbau, diesen Kritikpunkt revidieren wir jetzt in der fertigen Fassung und stellen das Gegenteil fest: Im Laufe der Spielzeit verbindet The Solus Project das Erkunden der Inseln und Höhlen wunderbar und motiviert uns, Gliese unsicher zu machen. Ungefähr nach der Hälfte der Spielzeit macht sich bei uns im Test allerdings das Gefühl breit, alles schon mal gesehen zu haben. Backtracking, ewig gleiche Rätsel und etwas zu lange Laufwege trüben den Spielspaß und wecken in uns den Wunsch, endlich den Funkturm fertigzustellen, um dem Rest der Menschheit von unseren Entdeckungen berichten zu können.

Unser halbfertiger Funkturm benötigt noch einige Teile, damit wir endlich unser Mutterschiff anfunken können. Unser halbfertiger Funkturm benötigt noch einige Teile, damit wir endlich unser Mutterschiff anfunken können.

Kombinieren ist kein Crafting

Ein Feature, von dem wir uns etwas mehr versprochen hätten, ist das Crafting. Komplexe Rezepte wie in Minecraft hat niemand erwartet, aber ein Rohr mit Wurzeln zu kombinieren, es in Öl zu tränken, um dann eine ewig brennende Fackel zu erhalten, fällt bei uns eher in die Kategorie Kombinieren als Bauen. Sonst würde ja jedes LucasArts-Adventure besseres »Crafting« bieten. Zumal der Bau einer Fackel Teil des Tutorials ist und wir danach maximal noch lernen ein Lagerfeuer zu entfachen. Da wäre deutlich mehr drin gewesen.

Regen Einfacher Regen, ab und zu mit einem Gewitter gepaart, gehört fast zur Tagesordnung auf Gliese. Damit wir nachts nicht wegen durchnässter Kleidung erfrieren, müssen wir zusehen, dass wir ein trockenes, warmes Plätzchen finden

Nacht In den Nächten auf Gliese wird es nicht nur bitterlich kalt, sondern es kann auch ein wenig schneien.

Nordlichter Selbst Phänomene wie dieses Polarlicht haben die Entwickler in die Skybox integriert.

Hitze Kaum eine Wolke am Himmel. Brennende Hitze und gefühlte 50 Grad Celsius im Schatten. Da verschwimmt sogar der Monolith in der Ferne.

Meteoriten Ein Meteoritenschauer sieht gleichzeitig beeindruckend und gefährlich aus. Vor allem bei Nacht machen die herabfallenden Gesteinsbrocken einiges her.

Tornado Neben den Meteoriten müssen wir uns auch vor verheerenden Tornados in Acht nehmen.

Zum Staunen bringt uns hingegen die schön designte Spielwelt mitsamt ihrer atemberaubenden Skybox. Dabei sorgt nicht nur der weite Blick in die Ferne für Grafikgenuss, sondern auch die Wettereffekte wie Gewitter, Tornados und die besonders imposanten Meteoritenschauer. Auch wenn wir Letztere meistens mit unserem virtuellen Leben bezahlen. Der Tag/Nacht- und Wetterwechsel wurde im Spiel so harmonisch umgesetzt, dass es uns beinahe natürlich vorkommt, wenn es auf Gliese anfängt zu regnen.

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