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Tomb Raider: Underworld - Lara Croft geht auf Tauchstation

Lara Croft geht auf Tauchstation, aber nur im wörtlichen Sinn: Der erste Level des neuen Abenteuers spielt unter Wasser und zeigt unsere Lieblingsarchäologin in Topform.

von Heiko Klinge,
04.07.2008 16:50 Uhr

Als wir Lara Croft das letzte Mal während einer Präsentation von Tomb Raider: Underworld getroffen haben, turnte sie im verregneten Mittelamerika durch verfallene Tempel. Irgendwie scheint die Grabräuberin ein Faible für das nasse Element zu haben, denn im Startlevel des neuen Serienteils taucht sie bis auf den Meeresgrund hinab. Dort erkundet sie versunkene Ruinen, die ihr Vater kurz vor seinem mysteriösen Verschwinden entdeckte. Doch die malerische Unterwasser-Idylle mit wogenden Seegräsern, vorbei huschenden Fischschwärmen und atmosphärischen Lichteffekten ist trügerisch. Hungrige Haie ziehen ihre Bahn und verteidigen ihr Revier gegen Eindringlinge. Zum Glück hat Lara wie immer großkalibrige Argumentationsverstärker dabei: Lässt die Harpune – sozusagen das unterseeische Äquivalent einer Spatzenschleuder – die Meeresräuber noch vergleichsweise kalt, genügt eine kleine Haftmine, um die Tierchen gen Fisch-Himmel zu schicken. Ohne die beißwütigen Wasserbewohner im Nacken kann sich Miss Croft nun ganz der Ruine widmen.

Bei so genannten Adrenalin-Momenten wechselt Underworld automatisch in die Zeitlupe.Bei so genannten Adrenalin-Momenten wechselt Underworld automatisch in die Zeitlupe.

Rätselintensiver Tauchgang

Bereits am Eingang wartet jedoch das nächste Hindernis: Drei runde Steinplatten müssen so gedreht werden, dass die Symbole darauf eine Reihe ergeben. Leichter erkannt als getan, denn bei zwei der Platten fehlen die Griffe. Während erfahrene Grabräuber sich natürlich sofort auf die Suche nach den beiden verlorenen Stücken machen, kommt für Einsteiger ein neues Spielelement zum Tragen: Wer will, kann sich im Pausemenü Hinweise zur Lösung des aktuellen Rätsels geben lassen. In diesem Fall rät die Hilfefunktion, Lara soll sich am Meeresboden genauer umsehen und auf leuchtende Quallen achten. Die halten sich bevorzugt in Tunneln und Höhlen auf. Hilfreich ist bei der Suche nach Hohlräumen die neue Karte, die per Sonar ein Abbild von Laras Umgebung zeichnet – und zwar ohne störende Gräser oder Büsche, die den Eingang zu einer Höhle verdecken könnten. Nach kurzem Hin- und Hergeschwimme sind die Griffe gefunden und die Tafeln korrekt verdreht. Zeit für eine echte Herausforderung, die sich im Hintergrund auch prompt ankündigt – mit einem riesigen Tentakel.

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