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Torchlight 3 im Test: Das Action-Rollenspiel rudert volle Kraft zurück

Im Vergleich zu seinem Vorgänger ist Torchlight 3 ein großer Rückschritt. Da helfen auch der Offline-Modus und bessere Multiplayer-Server nur bedingt.

von Sascha Penzhorn,
13.10.2020 16:00 Uhr

  • Mit weniger als 50 Prozent positiven Wertungen wurde Torchlight 3 im Early Access in den Steam-Reviews zerrissen.
  • Zum Release vier Monate später macht GameStar den Test: Torchlight 3 ist inzwischen auch offline und als Singleplayer-Erlebnis spielbar, die Online-Server liefen zum Test rund.
  • Trotz besserer Technik und Bugfixes weist das Spiel noch große Schwächen auf, besonders im Gameplay.

Torchlight 3 feiert auf Steam seinen finalen Release. Im Test prüfen wir, ob der Diablo-Konkurrent in seiner Early-Access-Phase ein besseres Hack&Slay geworden ist. Torchlight 3 feiert auf Steam seinen finalen Release. Im Test prüfen wir, ob der Diablo-Konkurrent in seiner Early-Access-Phase ein besseres Hack&Slay geworden ist.

Die perfekte Überbrückung der Wartezeit auf Diablo 4 sollte es werden, doch der Early-Access-Start von Torchlight 3 enttäuschte. Als im Juni 2020 die Steam-Server online gingen, hagelte es negative User-Reviews. Zu offensichtlich war das schwere Erbe von Torchlight Frontiers, wie Teil 3 der Hack&Slay-Serie ursprünglich heißen sollte.

Das war als Free2Play-Spiel mit MMO-Anleihen geplant, wurde dann aber während der Entwicklung zurückgestutzt: Torchlight 3 wurde trotz Entwicklerwechsel wieder ein klassisches Spiel der Marke Diablo, mit Singleplayer-Fokus und optionalem Koop-Spaß. Nur: Die Spielsysteme waren vielen Spielern zu seicht, das Gameplay fühlte sich wie ein Rückschritt im Vergleich zum Vorgänger an.

Nur vier Monate später ist Torchlight 3 fertig, auf dem Papier zumindest. Wurde die kurze Early-Access-Phase für sinnvolle Verbesserungen an Spielprinzip und Klassen genutzt? Erwarten Hack&Slay-Fans mit zunehmender Spieldauer komplexere Gameplay-Stellschrauben für Loot und Charakter-Builds? Und wie abwechslungsreich ist das Endgame von Torchlight 3?

GameStar hat den Test gemacht und mit abgefahrenen Klassen experimentiert. Ein Krieger mit bewaffneter Dampflokomotive im Schlepptau? Ein Steampunk-Roboter, der fröhlich Monster klatscht? Torchlight 3 gibt sich merklich Mühe, aus dem Schatten von Diablo und seinem Vorgänger zu treten. Aber reicht das?

Der Autor
Er hat Grim Dawn durchgespielt, weit über tausend Stunden in Path of Exile und Diablo 3 investiert, Wolcen zum Release gleich doppelt getestet und sich für die Redaktion auch schon auf Early-Access-Titel wie Last Epoch gestürzt. Unser freier Autor Sascha Penzhorn knöpft sich alle erdenklichen Action-RPGs vor. Dabei legt er vor allem Wert auf ein wuchtiges, unterhaltsames Kampfsystem sowie spaßige Charakterentwicklung, bei der man sich auf das Freischalten neuer Fähigkeiten freut und wo sich jeder Stufenanstieg wichtig anfühlt. Guter Loot mit interessanten Ausrüstungsgegenständen und ein motivierendes Endgame runden das Spielerlebnis ab. Torchlight 3 erfüllt diese Voraussetzungen in seinem jetzigen Zustand allenfalls teilweise.

Torchlight 3 streicht sogar die Open World

Als sich wieder mal ein Bonus-Portal öffnet und wir zum fünften Mal im ersten Kapitel denselben strunzdoofen Boss umhauen sollen, zeigt Torchlight 3 seine größte Schwäche: Es wird stellenweise echt monoton, wiederholt sich zu oft und spielt sich einfach langweilig.