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Total War: Arena - Zwei Generäle, zwei Meinungen

Total War: Arena setzt ganz auf packende Schlachten statt Imperiumsaufbau – wie kommt das bei zwei altgedienten Total-War-Feldherrn an?

von Jochen Redinger,
21.02.2018 07:00 Uhr

Jochen und Jürgen haben zwei komplett unterschiedliche Meinungen zu Total War: Arena - was denkt ihr über den jüngsten Total-War-Sprössling?Jochen und Jürgen haben zwei komplett unterschiedliche Meinungen zu Total War: Arena - was denkt ihr über den jüngsten Total-War-Sprössling?

Zehn Feldherren beziehen Stellung auf dem Schlachtfeld, ihre Truppen aufgepeitscht und zum Kampf bereit. Römer neben Barbaren neben Griechen neben Karthagern marschieren auf, um die zehn Generäle auf der anderen Seite zu zerschmettern oder ihr Lager zu erobern!

Total War: Arena ist sozusagen der schnelle Action-Ableger der ehrwürdigen Strategiereihe. Bei Wargaming entwickelt, setzt er auf große Schlachten statt großer Reiche, auf Teamplay statt Einzelkampf. Jochen und Jürgen sind beide begeisterte Total-War-Spieler, ihre Meinungen über die Arena stehen sich aber wie Hannibal und Scipio gegenüber.


2018 ist DAS Total-War-Jahr
Thorones of Britannia, Three Kingdoms, Warhammer 2 und dann auch noch Arena: Total War dreht 2018 ganz schön auf. Darauf freuen wir uns am meisten:

Total War Rekord-Jahr: 2018 schreibt Geschichte
Thrones of Britannia: Zurück ins Mittelalter (Plus-Preview) & Preview-Video (Plus)

Meinung: Jochen will Medieval 3!
Total War goes China: Three Kingdoms mit frischem, historischen Setting

Jochen Redinger: Ich will die Kontrolle!

Momentan spiele ich in Rome 2 mal wieder eine Karthago-Kampagne mit der Mod "Divide et Impera« und ich denke, dass ich nach meinem kurzen Ausflug in die Total War: Arena auch schnell wieder dahin zurückkehren werde. Denn neben der kompletten Reichsverwaltung, die für mich ein Total War ausmacht, fehlt mir vor allem eins: die Kontrolle über das Schlachtfeld!

In der Theorie reizt es mich schon, dass nicht jeder Unterbefehlshaber minuziös die Befehle des Oberkommandierenden umsetzt, aber den gibt es in Arena ja auch gar nicht. Stattdessen entscheidet der Generalsschwarm gemeinsam über die Strategie, ich selbst bin nur ein kleines Rad.

Im besten Fall reißen meine Truppen also das Ruder herum und bescheren dem kompletten Team den Sieg, indem sie ihre zugedachte Rolle erfüllen, im allerschlimmsten Fall ist mein Versagen der Grund, warum andere in ihre Tastaturen beißen. Wenn ich versagt habe, muss es also jemand anders ausbaden - oder umgekehrt ich seine Fehler mitschleppen.

Dass andere Offiziere in "seiner" Strategie herumfuhrwerken, ist Jochens größtes Problem mit Total War: Arena, der nicht gern vom Können anderer abhängt.Dass andere Offiziere in "seiner" Strategie herumfuhrwerken, ist Jochens größtes Problem mit Total War: Arena, der nicht gern vom Können anderer abhängt.

Doch gerade die Möglichkeit, eine verloren geglaubte Schlacht durch mein eigenes Können noch herumreißen zu können, ist es, die ich an Total-War-Spielen liebe! Mein Können und nicht das Wohlwollen oder die Fehler anderer sollen mir den Sieg bringen! Mit meinen gerade mal drei Trupps könnte ich mich allerdings nicht weiter entfernt davon fühlen, als großer Feldherr die Schlacht zu entscheiden.

Zumal ich das Setting für diese Art von Heereseinschränkung nicht glücklich gewählt finde. Die Antike war im Gegensatz zum Mittelalter eine Zeit, in der eben nicht jeder Fürst seine eigene Truppe mobilisierte, sondern große Staatsarmeen gegeneinander antraten - hätte Total War: Arena also ein anderes Setting, wäre ich mit den drei Trupps pro "Feldherr" noch eher zufrieden als jetzt.

So bleibt die Arena für mich ein netter Zeitvertreib für alle, die keine langen Kampagnen oder Multiplayer-Gefechte spielen, sondern sich lieber mit kleinen, intensiven Häppchen vergnügen wollen. Der Spaß sei allen Feierabend-Alexanders gegönnt, aber ich kehre wieder zu den "echten" Total-War-Teilen zurück.

Und dann kommt noch dazu, dass man als stolzer Römer an der Seite von "Barbaren" wie Vercingetorix oder Arminius kämpfen muss!Und dann kommt noch dazu, dass man als stolzer Römer an der Seite von "Barbaren" wie Vercingetorix oder Arminius kämpfen muss!

Auf Seite 2: Jürgen Stöffel will mehr Spannung

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