Total War: Troja-Spinoff mit Göttern und Monstern etwas zu früh enthüllt

Das britische Magazin PCGamer bestätigte vielleicht ein wenig voreilig das neue Setting für die nächste Total War Saga: Es geht in den trojanischen Krieg.

von Fabiano Uslenghi,
18.09.2019 19:48 Uhr

Im nächsten Total War werden wir wie in Rome 2 wieder griechische Truppen kommandieren können. Dieses Mal allerdings während des Trojanischen Krieges. Im nächsten Total War werden wir wie in Rome 2 wieder griechische Truppen kommandieren können. Dieses Mal allerdings während des Trojanischen Krieges.

Total War kehrt erstmalig seit Rome 2 ins Altertum zurück. Auf dem neuen Cover des Videospiel-Magazins PC Gamer prangt Troy: A Total War Saga - noch bevor die Entwickler den Titel offiziell angekündigt haben! Das wird vermutlich am Donnerstag um 16 Uhr passieren, denn auf der Total-War-Website findet sich inzwischen ein entsprechender Teaser, der eine neue Saga verspricht. Das bestätigt eine Vermutung, die bereits zuvor aufgrund eines Markenrechts-Antrags kursiert ist.

Ursprung dieser Meldung ist ein Foto der aktuellen Heftausgabe von PC Gamer. Darauf steht in großen, goldenen Lettern der Titel des Spiels, zu dem die britischen Kollegen eine Welt-exklusive Preview verfasst haben. Das Foto wurde von dem Journalisten Andy Kelly auf Twitter geteilt, welcher unter anderem auch für PC Gamer schreibt.

Was wissen wir über das nächste Total War?

Neben dem Setting verrät das PC-Gamer-Cover noch einiges mehr über das neue Total War. So handelt es sich sicher wieder um einen Saga-Ableger, wie zuletzt bei Thrones of Britannia. Das Spiel wird also auf Inhalte vorheriger Ableger zurückgreifen und sich stärker auf einen spezifischen Konflikt konzentrieren. In diesem Fall also der Krieg zwischen Griechenland und Troja. Saga-Teile sollen nicht ganz so umfangreich ausfallen wie große neue Total Wars, aber wie Thrones auch etwas günstiger und gern mal etwas experimenteller sein.

So wohl auch diesmal, denn der Untertitel »Epische Schlachten in einer Welt voller Götter und Monster« legt nahe, dass die Entwickler wieder auf Fantasy-Elemente zurückgreifen. Wie schon in Warhammer oder zuletzt auch Three Kingdoms, würde Troy damit nicht den Anspruch verfolgen, ein historisch völlig akkurates Bild des Krieges zu vermitteln. Vermutlich auch, da von dem trojanischen Krieg so gut wie keine historischen Fakten überliefert sind und das meiste Wissen darüber auf den Epen des Dichters Homer basiert - und der strickte die Geschichte eben um legendäre Helden und den Willen der Götter.

Neben Göttern und Monstern rechnen wir daher stark mit antiken Helden wie Achill oder Odysseus. Helden-Einheiten spielten ebenfalls bereits bei Warhammer und Three Kingdoms eine entscheidende Rolle und boten deutlich mehr Rollenspiel-Mechaniken als je zuvor. Es wäre nur passend, wenn Troy diesen Trend fortführt.

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