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Early-Access-Test: UBOAT ist die Simulation, die U-Boot-Fans verdienen

Treffer, versenkt: Bereits im Early Access macht UBOAT verdammt viel richtig. Der Zweite Weltkrieg an Bord eines U-Boots war lange nicht mehr so spannend!

von Mario Donick,
31.12.2020 05:00 Uhr

  • UBOAT mixt Survival-Elemente mit Simulations-Gameplay. Kann das im Test überzeugen?
  • Das Spiel wurde über Kickstarter finanziert und sollte schon 2017 veröffentlicht werden. Erst 2019 startete der Early Access. Das aktuelle Update B128 erschien im November 2020.
  • Im Early-Access-Review überprüfen wir, ob das Spielkonzept von UBOAT aufgeht und ob sich der Kauf auf Steam bereits jetzt lohnt.

UBOAT liefert genau das, was sich unser Experten-Tester von einer spannenden U-Boot-Simulation wünscht. Aber wie viel Spaß macht die Early-Access-Version wirklich? UBOAT liefert genau das, was sich unser Experten-Tester von einer spannenden U-Boot-Simulation wünscht. Aber wie viel Spaß macht die Early-Access-Version wirklich?

Der »Mythos U-Boot« und die U-Boot-Schlacht im Zweiten Weltkrieg werden immer wieder medial verarbeitet. Spätestens seit Wolfgang Petersens Romanverfilmung »Das Boot« (1981) glauben wir alle zu wissen, wie es zu jener Zeit an Bord eines deutschen Typ VII-Boots aussah. Auch Spielen wie Aces of the Deep, Silent Hunter 2, 3 und 5 und jetzt UBOAT sieht man den Einfluss des Films an.

In der Regel steuern wir unser Boot in solchen Spielen stationsweise - per Tastendruck oder Mausklick wechseln wir zwischen Landkarte, Brücke, Horchraum, Torpedoverwaltung oder Schadensbildschirm, und klicken auf Maschinentelegraph, Tiefenmesser, Kompass oder Ruderanzeige, um das Boot zu steuern. So schleichen wir uns an gegnerische Konvois heran und versuchen, diese mit Torpedos zu versenken. Einzelfahrern rücken wir mit der Bordkanone zu Leibe. Getaucht fliehen wir vor Flugzeugen und Zerstörern.

Silent Hunter 5 war das erste Spiel, das diese bewährte Formel mit einer First-Person-Perspektive und komplett begehbarem Boot aufbrach - leider erschien es völlig verbuggt, wurde nie fertig gepatcht und der neue Ansatz wirkte halbgar. Hier setzt UBOAT an. Es kombiniert traditionelle Konzepte mit immersiver Perspektive und fügt dem ganzen Survival-Elemente hinzu.

Das Ergebnis ist ein wahr gewordener Traum für U-Boot-Fans - aber nicht jeder Torpedoschuss sitzt.

Der Autor
Mario Donick ist im echten Leben Hobbypilot und steht auf technisch komplexe Fahrzeuge, die sich in drei Dimensionen bewegen lassen - und auf Spiele, die diese Fahrzeuge simulieren: Flugzeuge, Raumschiffe oder eben U-Boote. Darum hat er schon in den Neunzigern viele Stunden mit Silent Service und Silent Hunter verbracht, und ist auch heute immer wieder in Dangerous Waters unterwegs. Lange Zeit hat er auch viel Silent Hunter 3 und 5 (jeweils stark modifiziert) gespielt, aber die Atlantikschlacht auf Seiten der Deutschen ist doch etwas ausgelutscht.

Zu Beginn können wir unseren Kommandanten optisch anpassen; nach Spielstart können wir das auch für die anderen Offiziere machen. Zu Beginn können wir unseren Kommandanten optisch anpassen; nach Spielstart können wir das auch für die anderen Offiziere machen.

UBOAT im Test: Ein Genremix

In UBOAT können wir unsere Offiziere wie in Die Sims steuern. Wir klicken einen Offizier an und schicken ihn dann an eine Stelle im Boot, um dort eine Aufgabe zu erledigen. Das geschieht in einer Seitenansicht, die an This War of Mine oder Barotrauma erinnert. In dieser Perspektive lässt sich das Spiel am effizientesten spielen.

Alternativ schlüpfen wir in der Ego-Perspektive in einen Offizier und steuern ihn direkt - das sieht dann aus wie in Silent Hunter 5, nur dass wir nicht auf den Kommandanten beschränkt sind. Damit vereint UBOAT mehrere Spielkonzepte in sich. Die klassische, stationsbasierte U-Boot-Simulation ist nur ein Teil; mindestens ebenso wichtig ist das Management unserer Offiziere und der anderen Besatzungsmitglieder.

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