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Unforeseen Incidents - Handgezeichnetes Mystery-Adventure lässt uns eine Epidemie bekämpfen

Unforeseen Incidents ist ein klassisches Point&Click-Adventure im Stil von LucasArts oder Double Fine, in dem wir einer Verschwörung um eine tödliche Krankheit auf die Schliche kommen müssen.

von Elena Schulz,
27.05.2018 14:28 Uhr

In Unforeseen Incidents scheint die Seuchenschutzbehörde ebenfalls Dreck am stecken zu haben. Wir müssen das Rätsel um das geheimnisvolle Yelltown-Fieber selbst lösen.In Unforeseen Incidents scheint die Seuchenschutzbehörde ebenfalls Dreck am stecken zu haben. Wir müssen das Rätsel um das geheimnisvolle Yelltown-Fieber selbst lösen.

Abseits von Remastered-Versionen von Spielen wie Day of the Tentacle oder Titeln wie Silence oder Deponia von Daedalic werden Point&Click-Adventures im Stil von alten Klassikern aus dem Hause LucasArts oder Double Fine immer seltener.

Unforeseen Incidents von Backwoods Entertainment und dem deutschen Entwickler Application Systems Heidelberg begibt sich jetzt aber wieder genau in die Tradition der alten Kult-Hits und zeigt, wie erfrischend ein gut gemachtes Point&Click-Adventure heutzutage sein kann. Denn Unforeseen Incidents fängt den Charme von damals ein, ohne altbacken zu wirken.

Wir haben die ersten zwei Stunden des etwa acht- bis zehnstündigen Adventures gespielt. Das fällt zunächst vor allem durch seinen handgezeichneten Stil auf. Statt auf Retro-Pixel-Look setzt Unforeseen Incidents auf einen eigenen Stil, der sehr erwachsen und illustrativ, teilweise sogar karrikativ wirkt. Das passt aber wunderbar zur manchmal ernsten und dann wieder herrlich albernen Geschichte.

Unforeseen Incidents - Screenshots ansehen

Mal mit Ein- und Ausschalten probiert?

Die wird wie gewohnt in Dialogen präsentiert, ist allerdings auf Deutsch und Englisch komplett vollvertont - inklusive der einzelnen Kommentare, wenn man ein Objekt anklickt. Die deutsche Synchronisation wirkt hin und wieder etwas steif, macht insgesamt aber eine gute Figur. Besonders schön ist, dass teilweise sogar Dialekte eingebracht werden. So begrüßt uns Schrottplatzwächter Leroy auf Berlinerisch.

Wir sind übrigens Harper Pendrell, ein Hobby-Bastler und liebenswerter Tunichtgut, der sich in der Kleinstadt Yelltown mit kleinen Auftragsarbeiten durchschlägt, wenn es irgendwo technische Probleme gibt. Ein wenig erinnert er uns sogar an Rufus aus Deponia. Als Harper machen wir uns zu Spielbeginn mit unserem Multitool (ein Art aufgemotztes Taschenmesser) auf, um dem örtlichen Professor den Laptop zu reparieren.

Harper ist etwas schrullig, aber sympathisch. Das trifft auf die meisten Figuren in Unforeseen Incidents zu.Harper ist etwas schrullig, aber sympathisch. Das trifft auf die meisten Figuren in Unforeseen Incidents zu.

Ganz obligatorisch wird natürlich erstmal gefragt, ob der Gute das Gerät auch »ein und ausgeschaltet hat«. Der Humor kommt bei Unforeseen Incidents definitiv nicht zu kurz. Fast jedes Objekt entlockt Harper oder einer anderen Figur einen witzigen oder sarkastischen Kommentar. Meistens funktioniert das auch ganz gut. Selbst wenn es hin und wieder etwas gewollt wirkt, bringt es uns doch zum Schmunzeln und macht die Charaktere sympathisch.

Hobby-Bastler auf Weltretter-Mission

Die Laptop-Reparatur funktioniert wie die anderen Rätsel im Spiel ganz in klassischer Point&Click-Manier. Wir müssen uns in den gezeichneten Umgebungen umschauen, Objekte aufsammeln und sie anschließend kombinieren oder anwenden. Ab und zu sollen wir auch mal einen Code oder eine Telefonnummer aufspüren und eingeben. Das ist anfangs noch gut machbar, wird aber schnell kniffliger, wenn weitere extrem detaillierte Bildschirme dazukommen (insgesamt sind es über 60).

Um Rätsel zu lösen, greifen wir klassisch auf unser Inventar zu und kombinieren Objekte.Um Rätsel zu lösen, greifen wir klassisch auf unser Inventar zu und kombinieren Objekte.

Und es bleibt natürlich nicht bei ein paar Technik-Minijobs. In Yelltown grassiert gerade das tödliche Yelltown-Fieber. Das könnte sich in eine Epidemie verwandeln, weshalb die Seuchenbehörde RHC alles daran setzt, das zu vermeiden. Als wir selbst auf eine Infizierte stoßen, offenbart sie uns aber, dass mit der RHC etwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint. Sie bittet uns, die Reporterin Helliwell zu finden. Gemeinsam mit ihr und dem oben genannten Wissenschaftler begeben wir uns die Spur einer Verschwörung rund um die mysteriöse Krankheit und laufen Gefahr, uns selbst anzustecken.

Trotz des albernen Untertons nimmt die Story so schnell Fahrt auf und wird spannend genug, dass wir auch bei schwierigeren Rätseln am Ball bleiben wollen. Der Soundtrack wird außerdem effektvoll eingesetzt, um spannende Momente noch packender zu inszenieren. Unforeseen Incidents ist seit dem 24. Mai bei Steam und GOG verfügbar und kostet rund 20 Euro.

Unforeseen Incidents - Launch-Trailer zum Mystery-Adventure 1:57 Unforeseen Incidents - Launch-Trailer zum Mystery-Adventure

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