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Seite 4: Valve Index VR - das beste VR-Gesamtpaket

Index Controller - teuer, aber sehr gut

Valve Index Controller: Die neue Referenz für VR-Controller.Valve Index Controller: Die neue Referenz für VR-Controller.

Gleichzeitig mit der Index-Brille hat Valve die Index Controller auf den Markt gebracht. Diese sind zum Lighthouse-Trackingsystem kompatibel, mit dem sie von Valve auch angeboten werden. Somit können auch Nutzer der HTC Vive (Pro) oder Pimax 5K+/8K die Index Controller kaufen und ohne Einschränkung nutzen.

Tatsächlich sind sie ein sehr gutes Upgrade zu den klobigen Vive Wands, wie sie von HTC noch immer ausgeliefert werden: Sie fühlen sich nicht nur (bis auf wenige Kleinigkeiten) sehr ergonomisch an, die Grifffläche ist zudem in der Lage, Fingerbewegungen und sogar die Griffstärke zu erfassen.

Ein festzurrbarer Handgurt hält die Controller dabei fest in der Hand. Damit ist es möglich, beispielsweise eine Granate mit natürlichen Bewegungen zu werfen und dabei sogar den Controller komplett loszulassen ohne dass er an der Wand zerschellt.

Ebenfalls ein nettes Extra: Wir müssen den Controller nicht weglegen, wenn wir kurz etwas mit Tastatur oder Maus erledigen wollen.

Aperture Hand Labs lässt euch die Funktionen der Controller humorvoll ausprobieren.Aperture Hand Labs lässt euch die Funktionen der Controller humorvoll ausprobieren.

Valve hat zwei kostenlose Demos zu den Controllern veröffentlicht, die aktuellere nennt sich Aperture Hand Labs und spielt erneut in den Portal-Laboren. Hier präsentiert Valve die Möglichkeiten der Controller mit viel Humor und dümmlichen Robotern. Inklusive einer Partie »Stein, Schere Papier«, was dank Fingertracking gut spielbar ist.

Spiele müssen allerdings für die sinnvolle Nutzung der Controller von den Entwicklern mit Updates versehen werden - zwar funktionieren fast alle SteamVR-Spiele ohne Anpassungen, Fingertracking bietet aber nicht jeder Titel.

Dabei fühlen sich die Index Controller immer dann am besten an, wenn man mit ihnen wirklich greifen oder dem Gegner wenigstens den Stinkefinger zeigen kann. Die Einbindung ist laut den Entwicklern des Puzzlegames Rainbow Reactor nicht sehr kompliziert:

"Aus Entwicklersicht sind die Tools, die Valve zur Verfügung stellt, sehr zugänglich. Es gibt viele Voreinstellungen für das Greifen und die Interaktion mit Objekten.

Wir hatten allerdings in unserem Spiel für das Mischen der Farben einige selbstgeschriebene Routinen, die dann erst einmal nicht mehr funktioniert haben.

Aber wie es so oft ist, nach der Neuprogrammierung war die neue Lösung sogar effizienter und hat dadurch die Performance des Spiels verbessert."

Musik aus dem Index Controller

Das aus Deutschland stammende und etwas an Minecraft erinnernde Survival-Game cyubeVR spielt über die Controller sogar Musik ab. Die Vibrationsfunktion der Index Controller lässt sich offenbar vielseitig nutzen (das funktioniert übrigens auch mit den Vive Wands, der Klang ist aber schlechter).

Ergonomisch gibt es nur Kleinigkeiten auszusetzen: Für große Hände ist die Anordnung der Buttons ein wenig außerhalb der Komfortzone.

Die Menü-Buttons der Controller hingegen sind absichtlich so gesetzt, dass sie schwer erreicht werden - um zu verhindern, dass sich versehentlich das SteamVR-Overlay im Spiel öffnet.

Valve ist aber unserer Ansicht nach etwas übers Ziel hinausgeschossen und hat sie dann doch arg unkomfortabel platziert.

Index Controller (rechts) vs. Oculus Touch (links). Im Hintergrund ist ein Vive Wand Controller zu sehen.Index Controller (rechts) vs. Oculus Touch (links). Im Hintergrund ist ein Vive Wand Controller zu sehen.

Mit 299 Euro sind die Index Controller kein Schnäppchen. Dafür bieten sie aber auch einen deutlichen Mehrwert gegenüber den Vive Wands und den Oculus Touch.

Wir sind gespannt, wie die von Valve angekündigten im eigenen Haus entwickelten Spiele wie eine Vorgeschichte zu Half Life in VR von den Fähigkeiten der Controller Gebrauch machen werden.

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