Fazit der Redaktion
Heiko Klinge
@heikoklinge.bsky.social
Normalerweise brauche ich nach einer Brettspiel-Runde erstmal eine Pause – schließlich habe ich mich gerade mehrere Stunden sehr intensiv mit ein und demselben Thema befasst. Bei Vantage kam es jetzt schon mehrfach vor, dass ich mich nach Abschluss des Abenteuers direkt ins nächste gestürzt habe.
Zum einen, weil im Vergleich zu anderen Abenteuerspielen alles so spielend leicht von der Hand geht. Das Teil ist in Windeseile auf- und abgebaut und entwickelt vor allem solo oder zu zweit einen geschmeidigen Spielfluss. Zum anderen will ich einfach wissen, wie sich mein gerade erworbenes Wissen in einem komplett anderen Abenteuer auswirkt. Denn Vantage mag zwar kein Kampagnenspiel sein, aber dennoch spüre ich, wie ich diesen zunächst so fremdartigen Planeten mit jeder Runde besser verstehe.
Wichtig dabei: Wenn ihr eine Brettspiel-Welt vor allem bezwingen und euch taktisch reinfuchsen wollt, dann gibt es spielerisch interessantere Alternativen wie Tainted Grail: Kings of Ruin oder 7th Citadel. Aber eben Alternativen, die von euch auch einen hohen Einsatz verlangen.
Vantage hat dagegen das Zeug, die nerdige Faszination von Abenteuerspielen in den Brettspiel-Mainstream zu befördern. Und es würde mich nicht wundern, wenn es in ein paar Jahren in einem Atemzug mit Spielen wie Gloomhaven, Flügelschlag oder Pandemic genannt wird.
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