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»Du kannst nicht Parieren? Nimm einfach 99 Kartoffeln mit« - In Crimson Desert gibt's nicht nur die Dark-Souls-Antwort auf schwere Bossfights

Crimson Desert hat zwar keine einstellbaren Schwierigkeitsgrade. Wer an schweren Kämpfen scheitert, hat trotzdem Alternativen zu »get good«.

Kartoffeln sind Crimson Desert eine Option für zu schwere Bossfights. Klingt komisch, ist aber so. Kartoffeln sind Crimson Desert eine Option für zu schwere Bossfights. Klingt komisch, ist aber so.

Um das heiß ersehnte Open-World-Spiel Crimson Desert ranken sich sogar kurz vor Release noch viele Fragen. Eine besonders dringende hat nun der PR-Chef des Spiels Will Powers in Auftritten bei den Podcasts von Dropped Frames und Gaming Illuminaughty beantwortet: Wie sieht es mit dem Schwierigkeitsgrad aus?

Keine skalierenden Gegner

Zunächst stellt Powers klar: Crimson Desert ist kein Soulslike. Er fügt aber auch direkt hinzu: »Soll das bedeuten, das Spiel wird leicht? Hölle, nein!«

Crimson Desert hat keinen einstellbaren Schwierigkeitsgrad. Spieler können also nicht einfach in den Optionen die Stufe senken, wenn ihnen ein Kampf zu schwer ist.

Gegner skalieren nicht mit dem Spieler wie zum Beispiel in Oblivion oder Skyrim. »Wenn du in einer Region bist, wo du einfach nur vermöbelt wirst, dann ist das ein Signal: Du solltest hier (noch) nicht sein«, stellt Powers klar.

Video starten 8:38 Basisbau, Landwirtschaft und Rechtssystem: Crimson Desert verspricht gigantische Spieltiefe

99 Kartoffeln gegen den Boss

Gleichzeitig gibt es Mittel und Wege, um besonders harte Kämpfe doch noch zu knacken. Powers erklärt:

In manchen Spielen gilt einfach nur das Prinzip „get good“. In Crimson Desert wird Skill durchaus belohnt, aber du kannst dich eben auch einfach übermäßig gut vorbereiten. Du kannst dir tonnenweise Essen besorgen und gegen den Schaden anheilen, weil du das Ausweichen und Parieren nicht hinbekommst. Nimm einfach 99 Kartoffeln mit und es läuft.

Wer bei einem Kampf nicht weiterkommt, erhält von Powers eine ganze Reihe von Empfehlungen: Andere Gegenden erkunden, nach besseren Waffen und Ressourcen suchen, Nebenquests lösen, Waffen per Crafting verbessern oder sich mit haufenweise Lebensmitteln eindecken.

Viele Wege führen zum Ziel

Crimson Desert bietet zum Beispiel Jagd auf Wildtiere oder ein Angel-Minispiel, um an Nahrung zu kommen. Wer sich eine Spitzhacke schnappt und Erz abbaut, kann dagegen seine Ausrüstung aufwerten. Sogar reine Erkundung kann euch mächtige neue Items bescheren.

Ein klassisches XP- und Level-System gibt’s in Crimson Desert hingegen nicht, denn die Macher verstehen es nicht als Rollenspiel.

Powers selbst sagt, er sei persönlich kein Freund von Ressourcenbeschaffung und geht einen deutlich direkteren (und mörderischen) Weg: »Ich selbst bin losgezogen und habe Gegner umgebracht, denen ihr Geld abgenommen und das dann alles bei Händlern ausgegeben, um richtig viel Essen zu bekommen. Es hängt alles vom persönlichen Spielstil ab«.

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