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Warframe vs. Destiny 2: Welcher kostenlose Loot-Shooter ist der richtige für euch?

Mit Destiny 2: New Light und Warframe buhlen zwei kostenlose Loot-Shooter um die Gunst der Spieler. Doch welcher ist der richtige für euch?

von Mathias Dietrich, Alexander Hoch,
07.10.2019 11:39 Uhr

Investiert ihr eure Zeit besser in Warframe oder Destiny 2? Wir helfen euch bei der Entscheidung.Investiert ihr eure Zeit besser in Warframe oder Destiny 2? Wir helfen euch bei der Entscheidung.

Am 1. Oktober 2019 wurde Destiny 2 zu einem Free2Play-Spiel und damit nach Warframe zum zweiten großen Sci-Fi-Loot-Shooter, den ihr komplett kostenlos spielen könnt.

Vertreter dieses Genres haben zudem die Angewohnheit, sehr viel Zeit zu fressen. In diesem Artikel erklären wir euch deshalb die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Titel, damit ihr entscheiden könnt, welcher eher für euch geeignet ist.

Das Setting

Warframe

Eine Galaxis voller Egoisten: Warframe spielt in einem sehr grotesken Sci-Fi-Setting. Hier kämpft die Klon-Armee der Grineer gegen die geldgierigen Corpus und ihr müsst in der Rolle der Tenno das Machtgleichgewicht zwischen den beiden Parteien wahren und gleichzeitig die mysteriöse Bedrohung der Infested eindämmen.

Ein richtiges Gut und Böse gibt es hier nicht. Um es Mal umgangssprachlich auszudrücken: Das gesamte Universum ist voller Arschlöcher. Selbst die Motive der Spieler und deren Auftraggeberin Lotus wirken alles andere als nobel.

Destiny 2

Licht gegen die Dunkelheit: Destiny 2 wählt ebenfalls den Sci-Fi-Ansatz. Die Spieler schlüpfen hier in die Rolle der sogenannten Hüter und dienen als Beschützer der letzten verbliebenen sicheren Stadt. Als Quelle ihrer Macht nutzen die Hüter das »Licht«, welches Ihnen hilft die letzte Stadt gegen verschiedene Alien-Bedrohungen zu verteidigen.

Im Gegensatz zu Warframe ist das Setting hier relativ klar in »Gut gegen Böse« aufgeteilt. Auch wenn manche Figuren hin und wieder etwas zwielichtig erscheinen, kämpfen wir in Destiny 2 für den Fortbestand der Zivilisation.

Warframe In Warframes SciFi-Setting haltet ihr das Machtgleichgewicht zwischen verschiedenen Parteien von zweifelhafter Moral.

Destiny 2 In Destiny 2 seid ihr die Verteidiger und Hüter der letzten Stadt. Böse Alien-Rassen greifen an und wir müssen alles geben um die Stadt zu retten.

Die Story

Warframe

Makabere Lore, wenig Story: Die Tenno und deren Platz im Universum sind ein wichtiger Punkt der Geschichte von Warframe. Lange Zeit werdet ihr mit der Frage konfrontiert, wer die von euch verkörperten Charaktere sind und wo sie herkommen. Auf der Suche nach Antworten bewegt ihr euch zudem auf einen interstellaren Konflikt zu. Zu Beginn des Spiels werdet ihr euch allerdings häufig fragen: »Wer bin ich und was mach ich überhaupt hier?«

Die Geschichte nimmt letzten Endes keinen allzu großen Stellenwert ein. Derzeit gibt es gerade einmal eine Hand voll Story-Missionen inklusive Zwischensequenzen. Dafür ist die Hintergrundgeschichte, im Englischen als Lore bezeichnet, umso umfangreicher und sehr makaber. Die erfahrt ihr allerdings nur über eine Reihe von Datenbankeinträgen, und ähnlichen. Wer wirklich in das Universum eintauchen will, sollte sich also darauf vorbereiten sehr viel zu lesen und Wikis zu wälzen.

Destiny 2

Angriff der Kabale: Destiny 2 beginnt mit einem Angriff auf die letzte Stadt. Dabei bringt die außerirdische Kabale-Fraktion den sogenannten »Reisenden« unter ihre Kontrolle und zerstören die Heimat der Hüter. Der Reisende dient als Quelle der Macht für die in der Stadt ansässigen Hüter. Diese Macht möchte der Kabale-General Dominus Ghaul an sich reißen und in Folge dessen verlieren die Hüter kurzzeitig ihre Fähigkeiten.

Nachdem die Lore im Vorgänger Destiny 1 der größte Kritikpunkt war und in sogenannte »Grimmoire-Karten« ausgelagert wurde, setzt Destiny 2 mehr auf Story und erzählt diese einigermaßen ordentlich in den zugehörigen Kampagnen. Da mittlerweile auch weitere DLCs wie z.B. Destiny 2: Forsaken erschienen sind, wurde die Geschichte weiter gestrickt und beispielsweise um die Jagd nach dem Mörder von Cayde-6 erweitert.

Jedoch scheint Bungie hier immer wieder einen Cut zu machen und gewisse Storylines auf Eis zu legen. So wurde die Forsaken-Geschichte mit dem neuen DLC Shadowkeep nicht wirklich weiter gestrickt, sondern der Fokus auf Eris Morn verlagert.

Warframe Die Story von Warframe wird in Zwischensequenzen erzählt. Viele gibt es davon nicht. Die Lore ist dafür umso umfangreicher.

Destiny 2 Destiny 2 setzt in der Kampagne voll auf Zwischensequenzen, strickt die Story aber auch durch Funksprüche während dem Geballer weiter.

Der Grafikstil

Warframe

Groteske Ninjas: Warframe ist nichts für Liebhaber herkömmlicher Sci-Fi-Designs sondern sticht mit einem sehr einzigartigen Stil hervor, der Spieler abschrecken könnte. Statt eher traditioneller Rüstungen und Charaktere sehen die Kampfanzüge organisch gewachsen aus und auch die sonstigen Charaktere wirken häufig eher bizarr bis abstoßend. Spieler mit einem Faible für das Außergewöhnliche dürften mit diesem Stil aber glücklich werden.

Destiny 2

Zukunfts-Ritter im Weltraum: Destiny 2 setzt hier eher auf herkömmliche Designs mit sehr menschlichen Charakteren und einem eher klassischen Arsenal an Waffen & Rüstungen. So entsprechen die verschiedenen Hüter-Klassen allesamt einer humanoiden Figur. Die verschiedenen Rassen repräsentieren zwar auch Alien-Völker wie beispielsweise die Erleuchteten, jedoch sehen diese ebenfalls menschlich aus, auch wenn sie im Gesicht etwas blau angelaufen sind. Die Outfits sind bekannten Fantasy- und Sci-Fi-Stilen entlehnt und meist sehr geradlinig.

Warframe Das Art-Design von Warframe ist nichts für jedermann.

Destiny 2 Das Design von Destiny 2 ist zugänglicher und der Spieler kann sich mehr mit dem eigenen Helden Identifizieren.

Das Gameplay

Warframe

Ninja-Action mit Schulterperspektive: Der Koop-Shooter von Digital Extremes ist schnell. Ihr sprintet mit Höchstgeschwindigkeit durch die Level, rennt an Wänden entlang und fliegt durch die Luft. Das alles seht ihr stets aus einer Schulterperspektive. Gegnern entledigt ihr euch mit den Fähigkeiten der Kampfanzüge, einer großen Anzahl an Schusswaffen und auch Nahkampfwaffen wie Schwertern, Stäben & Co.

So erledigt ihr eine Reihe von Missionen die von einfachen »Töte Alles«, über Eskort- und Verteidigungs-Aufgaben bis hin zu Spy-Missionen mit Puzzleräumen reichen. Zudem gibt es regelmäßige Events mit besonderen Belohnungen, in denen ihr jedoch meist die gleichen Missionstypen bestreitet.

Destiny 2

Michael Bay aus der Ego-Sicht: Die Kämpfe in Destiny 2 laufen weniger flott und stets in der Ego-Perspektive statt. Die verschiedenen Klassen rennen, schweben und springen durch die Gegend, während sie Fähigkeiten einsetzen und aus allen Rohren feuern. Schusswaffen spielen hier ganz klar die erste Geige - und das ist auch gut so: Das Gunplay von Destiny 2 fühlt sich einfach super an! Durch mächtige Fähigkeiten in den verschiedenen Skill-Bäumen, haut man auch hin und wieder eine kleine Gegner-Armee im Handumdrehen weg.

Während die Missionen der Kampagne relativ linear gestrickt sind, gibt es jede Menge Aktivitäten, die frei in der Welt anwählbar sind. So können Spieler in der offenen Welt Missionen erledigen, PvP spielen oder intensive Gefechte mit größeren Gegnern anwählen. Vom Horde Modus bis Raid ist alles dabei. Ab und zu finden auch Events statt, welche dann die Spieler mit kosmetischen Gegenständen oder speziellen Ausrüstungsgegenständen belohnen.

Warframe Warframes Ninja-Action seht ihr stets aus einer Schulterperspektive.

Destiny 2 Destiny 2 wird aus der Ego-Perspektive gespielt. Nur auf dem Turm, dem Social Hub des Spiels, sieht man den Hüter in 3rd Person.

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