16 Filmtipps für Weihnachten: Womit GameStar sich die Feiertage vertreibt

Ihr braucht Filmfutter? Wir haben 16 (un)weihnachtliche Tipps für die Feiertage, mit denen ihr es unterhaltsam ins neue Jahr schafft.

Der Klassiker unter den nicht-weihnachtlichen Weihnachtsfilme: Stirb Langsam mit Bruce Willis. Den findet ihr zwar nicht auf unserer Liste, empfehlen können wir ihn trotzdem. Bildquelle: Disney20th Century Fox Der Klassiker unter den nicht-weihnachtlichen Weihnachtsfilme: Stirb Langsam mit Bruce Willis. Den findet ihr zwar nicht auf unserer Liste, empfehlen können wir ihn trotzdem. Bildquelle: Disney/20th Century Fox

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Zu Weihnachten wird es gerne mal kalt, nass und dunkel. Deswegen sind wir wahrscheinlich nicht die einzigen, die sich abseits familiärer Verpflichtungen über die Feiertage den ein oder anderen Abend (oder Tag) auf der Couch und vor dem Fernseher erlauben. Doch was soll man nur gucken?

Wir hätten da ein paar Tipps für euch. In dieser Übersicht findet ihr 16 Empfehlungen aus der GameStar-Redaktion zu Filmen (und Serien-Specials), die wir immer wieder mal in der kältesten Jahreszeit ausgraben. Setzt euch also einen warmen Kaffee, Tee oder Kakao auf, schmeißt die Glotze an und lasst euch vielleicht von unseren Empfehlungen inspirieren. Frohes Fest!

Update vom 2. Dezember 2025: Natürlich sind alle Filme auf dieser Liste zeitlose Klassiker, weshalb wir den Artikel von 2023 nochmal hervorgekramt haben. Aber keine Sorge, wir haben aufgefüllt! Vier weitere Gesichter aus der GameStar-Redaktion haben Guck-Empfehlungen für euch. Neu sind die Einträge von Miffy, Johann, Franzi und Tristan.

Der Herr der Ringe

Release: 2001, 2002, 2003 | Regie: Peter Jackson | Cast: Ian McKellen, Viggo Mortensen, Sean Bean, Cate Blanchett | Laufzeit: 178 Minuten, 179 Minuten, 252 Minuten (Extended-Fassungen)  | Wo streamen? Bei Amazon Prime Video im Abo

Sören Diedrich: Ich habe jeden Teil von Peter Jacksons Der-Herr-der-Ringe-Trilogie über 100 Mal gesehen – und nein, das ist keine Übertreibung! Ich kann Die Gefährten bis zur Ankunft der Hobbits in Bree Wort für Wort mitsprechen. Das ist nichts, womit ich prahlen kann. Aber irgendwas muss man ja in seine Vita schreiben…

Worum es in Der Herr der Ringe geht, muss ich euch wohl nicht erzählen. Der Zauberlehrling Frodo Potter muss auf dem Todesstern einen Ring finden. Das ist natürlich Unfug: Die Geschichte rund um den Ringträger, die Gefährten und die faszinierende Welt von Mittelerde ist Kult und die Filme haben die lange Zeit als unverfilmbar geltende Buchvorlage in meinen Augen unheimlich gut eingefangen.

Ja, Tom Bombadil fehlt und ja, Arwen statt Glorfindel ist schon ziemlich harter Tobak für Hardcore-Fans wie mich, uff! Aber die Filme sorgen bei mir dennoch immer wieder für eine so dicke Gänsehaut, dass meine Familie am liebsten mich statt der Gans auf dem Weihnachtsbankett verspeisen möchte.

Das epische Intro, kommentiert von Galadriel. Die Flucht der Gefährten durch Moria und Frodos Schrei, als Gandalf in die Tiefe stürzt. Die Schlacht um Helms Klamm und Éomers Ankunft. Die Rede von König Théoden auf den Feldern des Pelennor und der Ritt der Rohirrim. Merry und Pippin, die noch vor allen anderen Heroen auf das Schwarze Tor zurennen – auch nach zwanzig Jahren weine ich in diesen Filmen noch immer in einer Tour!

An Weihnachten gibt es ein festes Ritual bei mir: Am 24. Dezember schaue ich Die Gefährten und esse dabei Plätzchen. Am 25. Dezember schaue ich Die Zwei Türme und esse dabei Braten. Und am 26. Dezember schaue ich Die Rückkehr des Königs und esse dabei Plätzchen und Braten. Manchmal ist das Leben einfach schön!

Video starten 1:17 Der Herr der Ringe - Gänsehaut-Trailer zur legendären Film-Trilogie

Brügge sehen ... und sterben?

Release: 2008 | Regie: Martin McDonagh | Cast: Colin Farrell, Brendan Gleeson, Clémence Poésy, Ralph Fiennes, Jordan Prentice, Thekla Reuten | Laufzeit: 107 Minuten | Wo streamen? Netflix im Abo, YouTube, Google Play, Apple TV, Amazon Prime Video

Alana Friedrichs: Kaum ein Film wird bei uns zu Hause so oft zitiert wie Brügge sehen … und sterben? Das liegt vor allem daran, dass der Film einfach voll ist mit Passagen, die sich wunderbar zitieren lassen: Ich erschieße Leute für Geld.Und was für Leute?Priester, Kinder, das Übliche halt. oder Eine Uzi? Ich bin doch kein Gangster-Rapper.

Aber der vielleicht ungewöhnlichste Gangster-Drama überhaupt kann noch viel mehr, als sich zitieren lassen: Zum Beispiel fließend wechseln zwischen glaubhafter Tragik, fiesem, schwarzen Humor und ruhigen, atmosphärischen Momenten - meist ohne einerseits billig nach unten zu treten, andererseits langweilig zu mäandern.

Allein das alles macht ihn schon zu einem meiner liebsten Werke für kalte, dunkle Tage, an denen man nicht von der Couch weg möchte.

Dazu kommen die beiden so gewöhnlich wirkenden, aber grundverschiedenen Profi-Killer, die mal gar keine Action-Helden sind. Ihr so unterschiedlicher Blick auf das verschlafene Brügge ist ein bisschen so, wie meiner auf den Winter: Auf der einen Seite Genervtheit und ein Warten auf das, was danach kommt - auf der anderen Seite ein Wertschätzen dieser melancholischen Schönheit, die einen innehalten lässt.

Und vor allem das macht Brügge sehen … und sterben zu einem etwas anderen, aber gerade deshalb so perfekten Weihnachtsfilm.

Video starten 2:23 Brügge sehen ... und sterben? - Deutscher Trailer

Klaus

Release: 2019 | Regie: Sergio Pablos | Cast: Jason Schwartzman, J. K. Simmons, Rashida Jones | Laufzeit: 97 Minuten | Wo streamen? Netflix

Phil Elsner: 2019 ploppte plötzlich der Titel Klaus ziemlich unzeremoniell in meinem Netflix-Feed auf. Sieht nach dem gewöhnlichen Weihnachts-Kitsch aus. Aber so gute Reviews? Hm, na gut, probieren wir das mal. Und meine Güte, Klaus hat mein Herz im Sturm erobert! Und das nicht nur wegen der innovativen Technik.

Selten habe ich eine so gefühlvoll erzählte Geschichte erlebt, die noch Tage später in meinem Kopf rotierte. Klaus ist quasi eine ergreifende Origin-Story des Weihnachtsmannes selbst - und dabei erfrischend frei von abgedroschenen Klischees. Die herzerwärmende Story dreht sich um Familie, Verlust und Freundschaft und schafft dabei einen hervorragenden Spagat aus Humor und Ernsthaftigkeit. Stereotypen werden kunstvoll umschifft, jede Figur wirkt glaubhaft und vielschichtig.

Ein Highlight ist außerdem der sensationell liebevolle Animationsstil von Klaus: Filigrane Kulissen, das fast märchenhafte Spiel mit Licht und Schatten sowie ausdrucksstarke Animationen der Personen im Film, sorgen für ein stimmiges und zeitloses Gesamtbild, von dem sich selbst Disney & Co. eine große Scheibe abschneiden könnten.

Klaus ist in meinen Augen ein unterschätzter Weihnachtsklassiker, der viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte und auf einer Augenhöhe mit Werken wie The Nightmare Before Christmas oder Elliot steht. Wenn ihr ein Netflix-Abo habt, verpasst nicht diesen Geheimtipp!

Video starten 2:45 Klaus: Der zauberhafte Netflix-Weihnachtsfilm im Trailer

Lethal Weapon - Zwei stahlharte Profis

Release: 1987 | Regie: Richard Donner | Cast: Mel Gibson, Danny Glover, Gary Busey, Mitch Ryan, Tom Atkins, Traci Wolfe | Laufzeit: 112 Minuten | Wo streamen? Als Leihfilm bei jedem Abo-Dienst oder klassisch im Fernsehen

Heiko Klinge: Für mich ist Lethal Weapon nicht nur einer der besten, sondern auch einer der am meisten missverstandenen Actionfilme. Er gilt als Prototyp der Buddy Movies: Harte Typen, die reihenweise Schurken über den Haufen ballern und dabei jede Menge coole Sprüche ziehen. Aber das eben nur oberflächlich.

Denn Hauptfigur Martin Riggs kaschiert mit seinen coolen Sprüchen eigentlich nur, was für ein gebrochener Mensch er ist, der nicht über den Tod seiner Ehefrau hinwegkommt. In seinen waghalsigen Aktionen spiegelt sich  seine Depression und Todessehnsucht wider. Und die Weihnachtszeit verbringt er allein in einem abgeranzten Wohnwagen.

Ja, Lethal Weapon ist ein richtiger Weihnachtsfilm, für mich sogar noch mehr als das in diesem Kontext viel häufiger genannte Meme-Wunder Stirb Langsam. In Stirb Langsam bildet Weihnachten nur die Kulisse, während sie bei Lethal Weapon ein integraler Bestandteil von Geschichte und Botschaft ist.

Denn Weihnachten ist für viele Menschen eine furchtbar einsame Zeit, und es bleibt für mich selbst beim hundertsten Schauen noch herzerwärmend, wie das ungleiche Paar Riggs und Murtaugh, der eigentlich nur noch die Zeit bis zur Rente absitzen möchte, im Zuge der Ermittlungen um einen vermeintlichen Suizid über ihre Dickschädligkeit zusammenfinden. Es ist die Freundschaft, die Riggs aus seiner Dunkelheit reißt und schließlich zum Weihnachtsessen von Familie Murtaugh bringt. 

Lethal Weapon mag kein typischer Weihnachtsfilm sein, aber für mich bringt kaum ein anderer Film so schön rüber, worum es bei Weihnachten eigentlich geht. Nämlich wie wichtig es ist, von Menschen umgeben zu sein, die einen lieben.

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