Das letzte Einhorn
Release: 1982 | Regie: Jules Bass, Arthur Rankin Jr.| Cast: Christopher Lee, Mia Farrow, Alan Arkin | Laufzeit: 89 Minuten | Wo streamen? Aktuell bei keinem Anbieter verfügbar
Steffi Schlottag: Einer der zauberhaftesten Animationsfilme aller Zeiten, den ich mir jedes Jahr wieder anschaue. Allein die ersten Takte der ikonischen Titelmusik verschaffen mir Gänsehaut – Vorsicht, akute Ohrwurmgefahr! Die tragisch schöne Geschichte um das titelgebende letzte Einhorn, ihre Freunde und ihre gnadenlosen Jäger ist mein persönliches Lieblingsmärchen und passt perfekt in die ruhigere Jahreszeit.
Es ist auch einer der ganz wenigen Filme, bei denen ich die deutsche Synchronisation bevorzuge und das liegt ganz allein an Sir Christopher Lee (Herr der Ringe, Star Wars, Dracula). Der legendäre und inzwischen leider verstorbene Schauspieler spricht den bösen König Haggard nämlich nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Deutsch.
Falls ihr den Film bisher noch nicht kennt und überlegt, ihn mit euren Kindern anzuschauen: Er ist deutlich gruseliger als man auf den ersten Blick meinen könnte. Die Altersfreigabe von 6 Jahren halte ich persönlich für sehr niedrig angesetzt, mir hat eine gewisse Szene (der Zirkus) als Kind viele Alpträume beschert. Außerdem geht es um teils komplexe Themen wie den Verlust der Jugend, Neid, Depressionen und Begierde. Also eher was für ältere Kids oder Erwachsene!
Leider gibt es aus mir völlig unerklärlichen Gründen aktuell keinen einzigen Streaming-Anbieter in Deutschland, der den Film im Abo anbietet. Ihr könnt ihn online bei maxdome oder freenet Video ausleihen oder euch alternativ die Blu-Ray zulegen.
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Batman Begins und The Dark Knight
Release: 2005 | Regie: Christopher Nolan | Cast: Christian Bale, Morgan Freeman, Liam Neeson, Rutger Hauer, Michael Caine, Katie Holmes, Tom Wilkinson, Cillian Murphy und Gary Oldman | Laufzeit: 140 Minuten | Wo streamen? Netflix im Abo, Amazon Prime, YouTube, Apple TV, Google Play Filme zum Kauf
Patrick Schneider: Kennt ihr das: Ihr habt absolut null Erwartungen an einen Film und seid anschließend Feuer und Flamme? So erging es mir mit Batman Begins und The Dark Knight, als ich die beiden Meisterwerke vor einigen Jahren nachholte.
Die Trilogie um »The Dark Knight« ist bis dahin komplett an mir vorbeigegangen und ich kann mir bis heute nicht erklären, warum - dafür bin ich umso dankbarer. Christopher Nolan hat 2005 mit Christian Bale in der Hauptrolle den dunklen Ritter auf die Leinwand gebracht und die Ursprungsgeschichte des Millionenerben Bruce Wayne erzählt.
Eigentlich will ich euch gar nicht so viel verraten, denn es gibt bestimmt Glückliche unter euch, die die The-Dark-Knight-Trilogie noch auf ihrer ToDo-Liste haben. Ehrlich gesagt wüsste ich auch gar nicht, wo ich anfangen soll. Bei den hochkarätigen Schauspielern wie Gary Oldman oder Cillian Murphy und ihrer fantastischen Arbeit? Bei der Atmosphäre der verrückten und bedrohlichen Stadt Gotham City? Joker?!
Oder wie der grandiose erste Teil der Batman-Trilogie vom Nachfolger »The Dark Knight« übertroffen wird? Wenn ich mich für einen Film entscheiden müsste, den ich in der besinnlichen Weihnachtszeit anschauen würde, dann wären es trotzdem beide der genannten Batman-Filme.
2:29
The Dark Knight: Offizieller Trailer zum Batman-Film mit Heath Leder als Joker
Ziemlich beste Freunde
Release: 2011 | Regie: Olivier Nakache, Éric Toledano | Cast: François Cluzet, Omar Sy, Anne Le Ny | Laufzeit: 112 Minuten | Wo streamen? Bei Netflix und Paramount Plus im Abo
Peter Bathge: Zu Weihnachten braucht es was fürs Herz und ich garantiere euch - wenn ihr diesen Film mit jemandem schaut, der am Ende nicht gerührt ist, dann hat diese Person kein Herz und ihr solltet schleunigst das Weite suchen.
Omar Sy feierte hiermit seinen internationalen Durchbruch, noch heute schaue ich ihm gerne dabei zu, wie er mit einem spitzbübischen Grinsen auf den Lippen in der Netflix-Serie »Lupin« die Pariser Oberschicht beklaut. Das Paar aus ihm (dem unterqualifizierten Pfleger) und François Cluzet (dem vom Hals abwärts gelähmten Arbeitgeber) in den Hauptrollen ist herzallerliebst anzusehen, es gibt viel zu lachen und manch eine Gelegenheit, sich eine Träne aus den Augenwinkeln zu fischen.
Für mich ist »Ziemlich beste Freunde« jedes Jahr wieder ein Muss und danach ist mein Glaube an das Gute im Menschen wiederhergestellt. So lässt sich entspannt Weihnachten feiern!
2:14
Ziemlich beste Freunde: Dieser Trailer ist hinreißend witzig
Tanz der Vampire
Release: 1967 | Regie: Roman Polanski | Cast: Roman Polanski, Jack MacGowran, Ferdy Mayne | Laufzeit: 108 Minuten | Wo streamen? Bei WOW im Abo
Pascal Reis (FILMSTARTS.de): Tanz der Vampire ist nicht nur mein absoluter Lieblingsfilm und trägt maßgeblich Verantwortung dafür, dass ich eine flammende Leidenschaft für das Kino entwickeln sollte. Die Vampir-Komödie von Roman Polanski ist auch mein absoluter Must-See, wenn die Weihnachtsfeiertage an die Tür klopfen. Das hat neben der Kulisse der mit dicken Schneehauben bedeckten Karpaten im rumänischen Transsylvanien einen ganz besonderen Grund:
Auch wenn der Film inhaltlich keine Verbindungen zu Weihnachten aufweist, wanderte er kurz vor Heiligabend immer wieder in den heimischen DVD-Player. Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, haben meine Mutter und ich diese Tradition ins Leben gerufen – und auch heute, fast 20 Jahre später, halten wir nach wie vor an dieser fest. Die vierte Adventskerze darf erst angezündet werden, nachdem Alfred (Polanski) und Professor Abronsius (Jack MacGowran) in die Fänge des diabolischen Graf von Krolock (Ferdy Mayne) geraten sind.
Sieht man einmal von all den nostalgischen Befindlichkeiten ab, bleibt immer noch eine herausragende Grusel-Komödie, die mit erschreckender Stilsicherheit auf zwei Hochzeiten (oder in diesem Fall: Abendbällen) gleichzeitig eine flotte Sohle aufs Parkett legt: »Tanz der Vampire« ist nämlich sowohl eine atmosphärisch ungemein dichte, teilweise wohlige Gänsehaut bereitende Schauermär, aber eben auch ein mit hinreißend-blödeligen Slapstick-Einlagen ausgestattetes Lustspiel.
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