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Fazit: Wolfenstein: The Old Blood im Test - Altes Blut frisch vergossen

Fazit der Redaktion

Kai Schmidt: Ich mochte Wolfenstein: The New Order sehr, muss aber zugeben, dass mich die Story und das 60er-Jahre-Setting nicht sonderlich angesprochen haben. Wenn ich braune Bösewichte erledigen soll, dann tue ich das viel lieber in Oldschool-Manier innerhalb protziger Burgmauern und muffiger Höhlensysteme. Und natürlich gehört ein übersinnlicher MacGuffin dazu, hinter dem die Regime-Oberen her sind. In diesem Fall ein gut gehütetes, monströses Geheimnis von König Otto dem Großen.

Ich mag das Tempo, das das Spiel vorlegt und die Freiheit, die ich bei der Wahl meiner Vorgehensweise habe. Nichts ist zwar cooler, als aus allen Rohren ballernd die Schergen niederzumähen, doch ab und zu habe ich gegen ein wenig Geschleiche auch nichts einzuwenden. Das Gefühl, wenn ich die Gegner nach und nach hinterrücks abmurkse, nachdem ich mir einen Plan zurechtgelegt habe, wie ich unbemerkt von Deckung zu Deckung gelange, ist einfach herrlich. Das ist kein simpler DLC mehr, sondern ein eigenes Spiel. Ich hätte mich auch nicht beschwert, wenn das »Addon« doppelt so teuer gewesen wäre.

Henry Ernst: Wo andere Firmen halbgare Handheld-Portierungen zum Vollpreis anbieten oder alten Wein in neuen Schläuchen verkaufen wollen, setzt The Old Blood ein dickes Ausrufezeichen in Bezug auf Umfang und Preisgestaltung. Mit der Hauptgeschichte hat man locker acht bis zehn Stunden zu tun, in denen The Old Blood von Elektrosoldaten über Maschinenmänner und Zombies bis zu Erkundungstouren im altehrwürdigen Wolfenstein alle Register zieht. Ob man dabei behutsam und auf leisen Sohlen vorgeht oder die Bösewichte brüllend aus dem Stahlhelm ballert, bleibt dem Spieler selbst überlassen.

Die Schießereien in The Old Blood sind schnell und sehr intensiv, die Schurken agieren zudem alles andere als dämlich. Es hagelt Granaten, wir werden flankiert, und nicht selten gelingt es der KI, uns in den Rücken zu fallen. Das dabei weder mit Blut noch abgetrennten Gliedmaßen gegeizt wird, gehört zum guten Ton der Serie. Die Missionen sind zwar eher konventionell gehalten und auch die »Töte die Kommandanten«-Karte wird mir ein wenig zu häufig gespielt, dennoch gilt: Wer auf harte Action, sehr gute Technik und bösen Humor steht, braucht dieses Spiel!

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