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Seite 3: World of Warcraft: Warlords of Draenor im Test - Zurück zu alter Stärke

Das Lied von Stil und Farbe

Auch die neue Spielwelt präsentiert sich eine ganze Ecke ansehnlicher als die altbekannten Gebiete. Die sieben abwechslungsreichen Regionen von Draenor bieten knackigere Texturen, eine dichtere Vegetation sowie ausgefeiltere Objekte. Die Landschaften erzeugen zusammen mit dem gestiegenen Detailgrad und der gewohnt tollen Lichtstimmung einige wirklich schöne Panoramen.

Die Spielwelt: Gorgrond Wer hätte gedacht, dass WoW nach zehn Jahren zu einem echten Augenschmaus wird? Das Gebiet Gorgrond etwa bietet diese immergrüne, überwucherte Wildnis mit fleischfressenden Pflanzen.

Schattenmondtal Das Schattenmondtal der Vergangenheit erkennt man nach The Burning Crusade kaum wieder. Diese Draenor-Trauerweiden sind schon fast kitschig schön.

Frostfeuergrat Der schneebedeckte Frostfeuergrat ist die ehemalige Heimat des Frostwolf-Clans von Durotan. Neben den Orcs hausen hier auch riesenhafte Gronns und Oger.

Spitzen von Arak Die Spitzen von Arak sind mit solchen herbstlichen Wäldern übersät, in denen die Arakkoa-Vogelmenschen hausen.

Nagrand Nagrand präsentiert sich in Warlords of Draenor so schön wie eh und je, besitzt aber nun eine detailliertere und dichtere Flora.

Tanaan-Dschungel Große Teile vom Tanaan-Dschungel werden von der Eisernen Horde kontrolliert. Mit einem späteren Inhaltspatch sollen noch mehr Gebiete dieser Region zugänglich werden.

Talador Die dichten Wälder in Talador beheimaten größenwahnsinnige Oger und die aggressiven Arakkoa. Die Draenei-Stützpunkte des Landes werden aber auch von Dämonen der Brennenden Legion sowie der Eisernen Horde bedroht.

Natürlich ist World of Warcraft noch immer kein grafisch herausragendes Spiel - Texturauflösung, Polygonzahl und Effekte sind nach wie vor nicht auf der Höhe der Zeit. Doch die Liebe zum Detail, beispiellose Stilsicherheit sowie die prächtige Farbgebung sorgen nun noch mehr als zuvor für ein unverwechselbares Rollenspiel-Idyll. Unter dem Strich bleibt die Optik bei aller objektiv wahrnehmbaren Verbesserung weiterhin Geschmackssache.

Alte Spielwelt : Zum Vergleich: So sah die Scherbenwelt aus The Burning Crusade aus. Statt einer Insel im Meer schwebten hier zersplitterte Landmassen durch den Nether. Horde und Allianz starteten gemeinsam auf der Höllenfeuerhalbinsel. Alte Spielwelt
Zum Vergleich: So sah die Scherbenwelt aus The Burning Crusade aus. Statt einer Insel im Meer schwebten hier zersplitterte Landmassen durch den Nether. Horde und Allianz starteten gemeinsam auf der Höllenfeuerhalbinsel.

Gestiegener Anspruch

Vom stimmungsvollen Schattenmondtal über den Frostfeuergrat bis hin zum paradiesischen Nagrand kann sich Draenor durchweg sehen lassen. Das Flugverbot beugt übrigens einer sorglosen Erkundung vor, deshalb erleben wir die Spielwelt hier immer hautnah.

Für den Kampf gegen die Eiserne Horde sprengt Khadgar mit seiner Magie sogar einen Damm. Im Gegensatz zu den letzten Addons präsentiert sich die Spielwelt wesentlich dynamischer, mit unserem Questfortschritt ändert sich auch ständig unsere Umgebung. Für den Kampf gegen die Eiserne Horde sprengt Khadgar mit seiner Magie sogar einen Damm. Im Gegensatz zu den letzten Addons präsentiert sich die Spielwelt wesentlich dynamischer, mit unserem Questfortschritt ändert sich auch ständig unsere Umgebung.

So abwechslungsreich wie die offenen Regionen präsentieren sich auch die Dungeons von Draenor: Neben geheimnisvollen Gewölben wie Auchindoun erkunden wir etwa den traumhaft schönen immergrünen Flor unter freiem Himmel oder kämpfen uns in der Instanz Grimmgleisdepot gar durch einen fahrenden Zug.

Die acht neuen Dungeons sind bereits auf dem normalen Schwierigkeitsgrad erheblich knackiger als die Instanzen der letzten Erweiterung, ohne Teamarbeit und volle Konzentration dürfte hier so mancher Spieler an seine Grenzen stoßen. Nochmal deutlich anspruchsvoller sind die neuen Raids. Zum Start von Warlords of Draenor warten zwei große Schlachtzugsinstanzen sowie insgesamt 20 Raid-Bosse.

Hier wird der Schwierigkeitsgrad neu aufgeteilt: Alle Gruppen von zehn bis 30 Spieler dürfen zwischen normal, heroisch sowie dem Schlachtzugsbrowser wählen. Erprobte 20er Teams stellen sich in den mythischen Raids hingegen der ultimativen Herausforderung - dafür gibt's hier als Lohn der Mühe die wertvollste Beute.

Für jeden was dabei

Neue Maximalstufe und damit Eintrittskarte für sämtliche Raids in Warlords of Draenor ist nun Level 100. Auf dem Weg dorthin erledigen wir auch einige ausgefallene Aufgaben, weltbewegende Neuerungen beim Questdesign bleiben aber aus. Für WoW schon eher überraschend: Dem Addon liegt ein kostenloser Level-Boost auf Stufe 90 für einen beliebigen Charakter bei. Damit erhalten Neulinge und zurückgekehrte Spieler sofortigen Zugriff auf die neuesten Inhalte.

Hier wartet übrigens auch ein cleveres Story-Tutorial, das schrittweise mehr Fähigkeiten freischaltet und eine faire Lernkurve bietet. Toll für alle Quest-Liebhaber: Jede neue Aufgabe bietet eine Chance auf mächtigere Extra-Belohnungen. Passionierte PvP-Spieler hingegen freuen sich über Ashran, das neue, offene Schlachtfeld von Draenor. Da Gruppenspieler wiederum von den flexiblen Instanz-Schwierigkeitsgraden profitieren, wird das Addon nahezu jedem Spielertyp gerecht.

Mehr Komfort in Menüs und Taschen, zurechtgestutzte Charakterwerte sowie einige sinnvolle Änderungen am Talentsystem runden das neueste Addon schließlich ab. Warlords of Draenor erweitert das Spiel also an allen Ecken und Enden, die große Revolution bleibt indes aus. Blizzard liefert zum zehnten WoW-Geburtstag genau das, was Millionen von Fans wollen: pure Warcraft-DNA mit neuen Inhalten, optimierter Technik und einem Fokus auf Story und Spielwelt. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die tolle Inszenierung World of Warcraft wieder zur alten Stärke führt.

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