WoW: Die Story von Mists of Pandaria und Warlords of Draenor zusammengefasst

Zum baldigen Release von WoW Shadowlands fassen wir nochmal die gesamte Warcraft-Geschichte für euch zusammen. Im vierten Teil erfahrt ihr, was in Mists of Pandaria und Warlords of Draenor passierte

von Marylin Marx,
15.11.2020 10:00 Uhr

In beiden Erweiterungen spielt Garrosch Höllschrei eine besondere Rolle. In beiden Erweiterungen spielt Garrosch Höllschrei eine besondere Rolle.

Kurz vor Release der neuen World of Warcraft: Shadowlands-Erweiterung fassen wir nochmal alle Story-Ereignisse der gesamten Warcraft-Geschichte zusammen.

In diesem Teil erfahren wir, was nach dem Kataklysmus passierte und welche wichtige Rolle Garrosch Höllschrei spielt.

Die komplette Story von Warcraft
Teil 1: Warcraft 1 - 3
Teil 2: World of Warcraft & The Burning Crusade
Teil 3: Wrath of the Lich King & Cataclysm
Teil 4: Mists of Pandaria & Warlords of Draenor
Teil 5: Legion & Battle for Azeroth
Teil 6: Shadowlands

Jahre 29-31: Mists of Pandaria

World of Warcraft: Mists of Pandaria ist das vierte Addon. Mit ihm wurden die Pandaran als spielbares Volk für Allianz und Horde, als auch die Mönchs-Klasse zugänglich.

World of Warcraft: Mists of Pandaria - Rendertrailer zur vierten Erweiterung 3:51 World of Warcraft: Mists of Pandaria - Rendertrailer zur vierten Erweiterung

Pandaria entdeckt

Obwohl Todesschwinge getötet worden ist, herrschte Garrosch Höllschrei weiterhin als Kriegshäuptling über die Horde und befahl einen brutalen Schlag nach dem anderen Gegen die Allianz. Dieser gewaltigen Wut konnte die Menschenstadt Theramore nichts mehr entgegensetzen und wurde schlussendlich zerstört.

Die unerbittlichen Kämpfe zwischen Horde und Allianz führten schlussendlich dazu, dass beide Partein an der Küste von Pandaria landeten. Eine Insel, die mit einem Mal im offenen Meer erschien. Allianz als auch Horde nutzten diese Gelegenheit um die neu entdeckte Insel für sich zu beanspruchen. Die einheimischen Pandaren teilen sich in zwei Gruppen auf. Die Tushui schließen sich der Allianz an, während die Huojin der Horde ihre Treue schwören.

Durch den andauernden Konflikt zwischen Horde und Allianz erwachten die Sha wieder zum Leben. Die physischen Manifestationen negativer Emotionen wie Verzweiflung, Angst, Hass und Wut wuchsen durch den andauernden Konflikt zu einer großen Bedrohung für Pandaria heran. Auch die einst geschlagenen Mogu erlangten wieder eine beachtliche Stärke und schlossen sich mit den Zandalaritrollen zusammen.

Wer sind die Pandaren?

Die Pandaren sind ein sehr altes, sagenumwobenes Volk, dass bis zur Entdeckung von Pandaria nur selten gesichtet wurde. Einst waren die Pandaren Sklaven der Kriegerrasse der Mogu, konnten aber durch Diplomatie und einen unbewaffneten Kampfstil die erfolgreiche Revolution ausrufen. Auf dem Land der vertriebenen Mogu errichteten sie das Pandarenreich.

Um das Pandarenreich vor seiner Zerstörung zu bewahren, die durch das Einfallen der Dämonen in Azeroth drohte, schloss der letzte Kaiser der Pandaren ein Abkommen mit dem Schicksal und hüllte Pandaria zehntausend Jahr lang in einen undurchdringlichen Nebel, um sein Volk zu schützen. Dieser Nebel lichtete sich etwas im Jahr 30, wo Pandaria prompt von Allianz und Horde entdeckt wurde.

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Garrosch Höllschreis Plan

Während der Kampf in Vollen Zügen war, fasste Garrosch einen Plan. Er entsandte kleine Elitetruppen, die sich auf die Suche nach einem alten Mogu-Artefakt namens Götterglocke begeben sollten. Dieses Artefakt sollte in der Lage sein, die Soldaten der Horde mit unvorstellbarer Macht auszustatten.

Garroschs Plan verlief allerdings nicht so wie gedacht. Zum einen schlägt sein Attentat auf das Trolloberhaupt Vol'jin fehl, mit dem er immer wieder wegen Meinungsverschiedenheiten aneinander geraten ist und zum anderen wird die Horde aus Dalaran verbannt, nachdem die Kirin Tor entdeckten, dass ihre Ressourcen für die Suche nach der Götterglocke verwandt wurden.

Obwohl Garrosch schlussendlich die Glocke in Händen halten konnte, wurde er von Prinz Andui Wrynn und seinen Geheimagenten der SI:7 an einer Benutzung des Artefaktes gehindert. Am höchsten Punkt des Kun-Lai-Gipfels zerstörte Anduin das Mogu-Artefakt und damit schlussendlich den Plan des Kriegshäuptlings.

Die Belagerung von Orgrimmar

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Nachdem Vol'jin genug Zeit hatte, sich und sein Volk zu sammeln, schlossen sich die Dunkelspeertrolle mit Unterstützung des einstigen Kriegshäuptlings Thrall kurzzeitig der Allianz an, um Garroschs Regentschaft zu stürzen.

Garrosch wiederum hatte sich selbst gegen einen Teil seiner Horde gerichtet und die Wahre Horde erschaffen, die aus ihm treu ergebenen Gefolgsleuten besteht.Mit Hilfe des dunklen Herzens des toten Gottes Y'Shaarj will Garrosch nicht nur die Schlacht um Orgrimmar gewinnen, sondern auch beweisen, dass er ganz Azeroth unterjochen kann.

Schlussendlich gewinnt das lose Bündnis aus Horde und Allianz gegen Garroschs "Wahre Horde". Er wird für seine Kriegsverbrechen zur Rechenschaft gezogen und Vol'jin wird zum Dank für sein Aufbegehren gegen Garrosch zum neuen Kriegshäuptling ernannt.

König Varian Wrynn entscheidet sich dazu, den Konflikt mit der Horde fürs erste beizulegen, warnt die Fraktion aber, dass die Allianz sie vernichten wird, sollten sie erneut einen solch ehrenlosen Kriegspfad einschlagen.

Jahre 31-32 & alternativer Zeitstrahl: Warlords of Draenor

World of Warcraft: Warlords of Draenor ist die fünfte Erweiterung und bringt zwar keine neuen Völker oder Klassen mit, dafür aber einen alternatives Universum mit, das die ganze Zusammenfassung etwas schwieriger macht.

World of Warcraft: Warlords of Draenor - Debüt-Trailer zum fünften WoW-Addon 2:34 World of Warcraft: Warlords of Draenor - Debüt-Trailer zum fünften WoW-Addon

Wurde Draenor nicht zerstört?

Vollkommen richtig. Draenor war einst der Zufluchtsplanet der Draenai, der später zerstört wurde, woraus die Scherbenwelt entstand. Das Draenor, das wir in der neuen Erweiterung besuchen, ist die Welt zum Zeitpunkt von Warcraft 2: Hinter dem dunklen Portal. Wir befinden uns also in einem alternativen Universum, in dem aber trotzdem die Warcraft-Geschichte nach den Ereignissen von Mists of Pandaria fortgeführt wird.

Nachdem Garrosch Höllschrei vom Rest der Horde und der Allianz gestürzt worden ist, sollte er für seine Taten zur Rechenschaft gezogen werden. Kurz vor Prozessbeginn gelang ihm aber mit Hilfe von Kairozdormu, einem abtrünnigen Bronzedrachen, die Flucht und reist in ein Draenor, das sich 35 Jahre vor dem Aufstieg der Horde befindet.

Nachdem Garrosch sicher in Draenor angekommen ist, tötet er seinen Retter Kairozdormu und macht sich ans Werk, die zukünftige Geschichte zu ändern. Das tut er, indem er seinen Vater Grommash davon abhält das Blut des Dämonenlords Mannoroth zu trinken, was zur Verderbung der Orcs durch die brennende Legion führte.

Eine alternative Zeitlinie entsteht

Garroschs Tat erschaffte eine alternative Zeitlinie, in der die Orcclans sich zu einer "Eisernen Horde" zusammenfindeten und Technologien aus der Zukunft nutzten, die Garrosch mitgebracht hatte. Die eiserne Horde begann damit, Draenor zu unterwerfen und ein eigenes dunkles Portal zu bauen.

Dieses Portal erlaubte es ihnen, durch die Zeit zu reisen und das Azeroth aus dem Jahr 31 zu belagern. Natürlich ließen sich die gegenwärtige Horde und Allianz, die sich erst von Garroschs Macht befreit hatte dies nicht gefallen und starteten einen Gegenangriff.

Ähnlich wie auch schon in The Burning Crusade (Story-Recap Teil 2) trugen sie den Kampf mit Hilfe des Erzmagiers Khadgar durch das dunkle Portal hinein in das alternative Draenor. Dort forderte Thrall Garrosch zu einem mak'gora, einem ehrenhaften Duell auf Leben und Tod, heraus und tötete Garrosch schlussendlich.

World of Warcraft: Warlords of Draenor - Story-Trailer zum Update 6.1 2:44 World of Warcraft: Warlords of Draenor - Story-Trailer zum Update 6.1

Gul'dan nutzt die Gelegenheit

Da sich dieses Draenor in einer alternativen Zeitlinie befindet, sind auch viele andere Ereignisse nicht eingetreten, etwa der Tod des Orcschamanen Gul'dan. Der ist im alternativen Universum quietschlebendig und nutzte Garroschs Niederlage, um sich selbst einen Vorteil zu verschaffen.

Obwohl er zuerst nicht nach Azeroth zurückkehren konnte, weil das dunkle Portal von den Champions Azeroths zerstört wurde, machte er sich ans Werk, die eiserne Horde zu übernehmen. Schlussendlich schaffte er es, den Dämon Archimonde zu beschwören.

Dieser wurde zwar erneut von den Champions besiegt, in seinen letzten Momenten schaffte es der Dämon aber, Gul'dan durch ein Legionsportal in das Azeroth der Hauptzeitlinie (also Azeroth im Jahr 32) zu schleusen.

World of WarCraft: Warlords of Draenor - Trailer zum Patch 6.2 Fury of Hellfire 2:36 World of WarCraft: Warlords of Draenor - Trailer zum Patch 6.2 Fury of Hellfire

Wie das ausgeht, könnt ihr euch vielleicht schon denken. Wirklich erfahren tut ihr im kommenden fünften und letzten Teil unseres Story-Recaps. Dort schauen wir uns die Geschehnisse aus Legion und Battle for Azeroth an.

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