In WoW wurde letzte Woche mit Patch 11.2 das große Finale des Addons eingeleitet. Der zweite große Inhalts-Patch ist zugleich auch der große Paukenschlag, der die Geschichte von The War Within in Richtung Abschluss lenkt. Mit den folgenden Patches 11.2.5 und vermutlich 11.2.7 dürfte dann die Brücke zum kommenden Addon Midnight geschlagen werden.
Entsprechend wichtig ist damit auch die Endsequenz nach dem neuen Raid namens Manaschmiede Omega. Hier wird geklärt, wie es mit der Oberbösewichtin Xal′atath weitergeht. Da der Raid erst seit heute seine Pforten geöffnet hat und viele logischerweise den Endboss noch nicht umgehauen haben, wird der folgende Artikel sowie die eingebettete Sequenz ein dicker Spoiler sein.
Solltet ihr das Ende von Dimensius und dem neuen Raid erstmal selbst spielen wollen, solltet ihr jetzt den Artikel abbrechen und später weiterlesen.
Hier seht ihr nochmal den Trailer zu 11.2:
1:30
WoW: The War Within schlägt mit dem neuen Patch das nächste, dramatische Kapitel der Fantasy-Welt auf
Achtung Spoiler! Im folgenden Teil sprechen wir über die Ereignisse nach dem neuen Raid
Nochmal kurz zusammengefasst: In Patch 11.2 befinden wir uns in K′Resh - oder dem, was nach dem ersten Angriff vom Leerenlord Dimensius davon übrig geblieben ist. Dort versuchen seine Handlanger den »alles Verschlingenden« nämlich mit dem dunklen Herz, was sie dem Goblin Gallywix in Patch 11.1 entwendet haben, wiederzubeleben.
Der Held von Azeroth (also ihr) versucht das zu verhindern. An seiner Seite stehen nicht nur Alleria Windläufer, sondern auch die eigentliche Oberbösewichtin Xal′Atath. Die hat sich für den Moment mit der Heldentruppe verbündet hat, um den gemeinsamen Feind aufzuhalten. Denn wenn Dimensius alles zerstört, hat auch die Leerenelfe nichts davon.
Natürlich macht der Held von Azeroth mit seiner Truppe Dimensius in der Manaschmiede platt. Schließlich ist er der Endboss des Raids. Was danach passiert, seht ihr in dieser Cutscene:
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In der Zwischensequenz sehen wir, wie Dimensius im dunklen Herz eingeschlossen wird und Xal′Atath dieses mächtige Artefakt an sich reißt. Damit endet der Waffenstillstand zwischen ihr und dem Rest der Gruppe. Ihr zufolge war das natürlich alles Teil ihres perfiden Plans, um jetzt das an sich zu reißen, was (ihrer Meinung nach) rechtmäßig ihr gehört.
Was genau das bedeutet, wissen wir noch nicht, denn die gute Elfe bleibt sehr vage mit ihren Plänen.
Alles auf Anfang
Durch die kryptische Ausdrucksweise und die wenigen Hinweise darauf, was als nächstes passiert, bleiben viele Fragezeichen offen. Und genau hier fängt der Frust vieler Fans an:
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Vielen Fans auf Reddit und YouTube zufolge hat sich die ganze Geschichte, die innerhalb von The War Within erzählt wurde, einfach nur im Kreis gedreht und wir sind genauso schlau wie am Anfang: Xal′Atath ist böse und hat irgendwas vor, von dem wir noch nicht wissen, was es ist.
Gemessen daran fragen viele Fans, was der Punkt des ganzen Storytellings war. Sie kritisieren außerdem, dass man die ganze Erweiterung hindurch nur einem MacGuffin hinterhergerannt wird. Damit werden Objekte beschrieben, die eine Handlung vorantreiben, ohne wirklich essenziell für die Geschichte zu sein.
Gleichzeitig sind die Fans enttäuscht, dass die große Auflösung hinter dem Konflikt keine Überraschungen mit sich brachte und sich an der Dynamik nichts verändert hat. Alleria hasst Xal′Atath noch immer und irgendwo dazwischen sterben Nebencharaktere - in diesem Fall Allerias ehemaliger Mentor.
Nicht das Ende der Story
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Gleichzeitig weisen viele Spielerinnen und Spieler daraufhin, dass die Story von The War Within trotz dieses Finales noch nicht abgeschlossen ist. Etwa passieren die Ereignisse aus dem neuen Dungeon Al′dani erst nach Dimensius Niedergang. Die entsprechende Zwischensequenz könnt ihr euch hier ansehen:
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Und auch Alleria hat nach den Ereignissen im Raid noch einiges zu sagen, wenn ihr ihren optionalen Gesprächen zuhören wollt.
Mit den nächsten beiden Zwischenpatches 11.2.5 und 11.2.7 dürfte es aber noch einige weitere Story-Schnippsel geben, die auf das neue Addon WoW Midnight vorbereiten, das auf der gamescom enthüllt wird. Auch hier könnten noch viele Fragen geklärt werden.
Gleichzeitig ist The War Within »nur« der Auftakt der großen Weltensaga-Trilogie, die ganze drei Erweiterungen umschließt. Viele Fans argumentieren, dass The War Within eine Art Vorgeplänkel war, damit es jetzt im nächsten Addon Midnight Storytechnisch so richtig losgehen kann.
Wenn ihr mich fragt, hat sich Blizzard mit diesem Abschluss keinen allzu großen Gefallen getan. Schon 2023 habe ich Bedenken dazu geäußert, dass die Trilogie sich in einer Endlos-Spirale aus »der nächste Boss muss NOCH mächtiger werden« verfangen kann. Und gemessen daran, dass wir einen Leerenlord umgehauen haben und Xal′Atath sich diesen jetzt einverleibt, lässt diese Sorge nicht unbegründet erscheinen.
Persönlich hatte ich sehr darauf gehofft, dass die Waffenruhe zwischen der Leerenelfe und uns anhält und vielleicht eher Alleria Gefahr läuft, wie ihre Schwester Sylvanas korrumpiert zu werden, sodass hier nicht nur eine, sondern gleich zwei wichtige Elfen die Seiten wechseln.
Gleichzeitig bin ich aber auch nicht zu pessimistisch, was den weiteren Verlauf der Story angeht. Immerhin sind wir bei der Trilogie wirklich erst am Ende des ersten Drittels angekommen und es kann sich noch viel entwickeln. Dass uns Midnight zurück nach Azeroth und nach Quel′Thalas führt, lässt viel Raum für spannende Geschichten.
Was meint ihr? Wie bewertet ihr die Story von The War Within und was erhofft ihr euch erzählerisch vom kommenden Addon? Schreibt es uns doch in die Kommentare.
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