WoW: Die komplette Story von Warcraft zusammengefasst - Teil 2

Zum baldigen Release von WoW Shadowlands fassen wir nochmal die gesamte Warcraft-Geschichte für euch zusammen. Im zweiten Teil erfahrt ihr, was in WoW Classic und The Burning Crusade passierte.

von Marylin Marx,
04.10.2020 13:00 Uhr

In World of Warcraft bauen sich die neue Allianz und Horde wieder auf. In World of Warcraft bauen sich die neue Allianz und Horde wieder auf.

Die Geschichte von Warcraft und World of Warcraft ist dank zahlreicher Bücher und Spiele sehr komplex. Trotzdem wollen wir euch vor dem Start der neuen Erweiterung World of Warcraft: Shadowlands eine kurze Zusammenfassung der gesamten Warcraft-Geschichte präsentieren, damit ihr bestens auf das neue Addon vorbereitet seid.

Im ersten Teil unserer History-Reihe haben wir bereits die Ereignisse von Warcraft: Orcs and Humans bis Warcraft 3: The Frozen Throne behandelt. In Teil zwei geht es nun weiter mit den Anfängen von World of Warcraft und der ersten Erweiterung The Burning Crusade.

Die komplette Story von Warcraft
Teil 1: Warcraft 1 - 3
Teil 2: World of Warcraft & The Burning Crusade
Teil 3: Wrath of the Lich King & Cataclysm
Teil 4: Mists of Pandaria & Warlords of Draenor
Teil 5: Legion & Battle for Azeroth

Jahre 23 - 25: World of Warcraft

Die Geschichte eines der berühmtesten MMORPGs beginnt etwa drei Jahre nach dem dritten großen Krieg. Also im Jahr 25.

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Horde im Aufbau

Unter Thrall entsteht das orkische Gebiet Durotar mit der Hauptstadt Orgrimmar, in dem auch die vertriebenen Dunkelspeertrolle eine Heimat finden, nachdem sie gemeinsam mit den Orks gegen die Meereshexe Zar'jira und ihre Murlocs gekämpft hatten. Während des Krieges gegen die Murlocs fällt auch der vorherige Trollanführer Sen'jin der Hexe zum Opfer, sodass nach der gewonnenen Schlacht Vol'jin zum neuen Anführer der Dunkelspeertrolle erhoben wird.

Ebenfalls in der Nähe befinden sich die Tauren, die als nomadisches Volk in kleinen Zeltstädten ihr Dasein fristen. Dank ihrer Erzfeinde den Zentauren, die sie durch ihre konstanten Angriffe an den Rand der Auslöschung beförderten, sucht Tauren-Anführer Cairne Bluthuf verzweifelt Hilfe.

Die findet er schlussendlich in Thrall und gemeinsam vertreiben sie die Zentauren aus Mulgore. Im neu eingenommenen Gebiet errichten die Tauren ihre Hauptstadt Donnerfels und schließen sich Thralls Horde an.

Als letztes Mitglied verbünden sich die Verlassenen unter der Bansheekönigin Sylvannas Windläufer mit der Horde, nachdem sie in den Kanal-Ruinen Lordaerons ihre Unterstadt errichteten.

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Allianz im Umbau

Menschen, Zwerge und Gnome nutzen diese Zeit der Ruhe, um ihre zerstörten Städte wieder aufzubauen und gemeinsam mit den Nachtelfen die neue Allianz zu bilden. Die Elfen beginnen mit der Heilung des Weltenbaums Nordrassil und gründen ihre Hauptstadt Darnassus auf dem neuen Weltenbaum-Setzling Teldrassil.

Während dieser Zeit wird auch Varian Wrynn, König von Sturmwind und der Allianz während einer diplomatischen Mission in Theramore von der Defias-Bruderschaft entführt. Unter ihrem Anführer Edwin VanCleef baute die Steinmetzgilde Sturmwind wieder auf, erhielt aber niemals ihren versprochenen Lohn von den Adligen Sturmwinds, weswegen sie die Bruderschaft gründeten.

An Varians Stelle wird nun Varians Sohn Anduin zum König gekrönt, der allerdings noch viel zu jung für diese Machtposition ist. Aus diesem Grund stellt man Anduin Bolvar Fordragon als Lord Regent zur Seite, der von der als Lady Prestor verkleideten Schwarzdrachendame Onyxia allerdings stark beeinflusst wird.

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Fragiler Frieden

Allianz und Horde befinden sich zu diesem Zeitpunkt des Wiederaufbaus in einem brüchigen Friedensverhältnis, da sie immer wieder gemeinsame Bedrohungen wie den Feuerlord Ragnaros bezwingen müssen. Offene Kriegshandlungen beginnen aber in Sillithus und den Östlichen Pestländern.

Jahr 26: The Burning Crusade

World of Warcraft the Burning Crusade ist das erste Addon für WoW. Mit ihm kamen die Drenai und Blutelfen als neue Spielbare Völker.

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Die Blutelfen schließen sich der Horde an

Wie ihr euch vielleicht erinnert, trennen sich die Blutelfen endgültig von der Allianz, als sie sich mit Naga und Lady Vashj verbünden und die Allianz dies als einen Akt des Verrats ansieht. Daraufhin schwören die Blutelfen unter Kael'thas Loyalität gegenüber Illidan.

Währenddessen bricht Kael'thas zusammen mit einigen Blutelfen und Illidan in die Scherbenwelt auf, um ihr Volk von ihrer magischen Sucht zu befreien, die sie seit ihrem Leben am Sonnenbrunnen entwickelt haben. Seinen Magister Rommath schickte er nach Quel'Thalas zurück, um dem Rest seines Volkes von seinen Plänen zu berichten.

Danach gibt es nur wenig Nachrichten von Kael'thas. Die Hauptstadt Silbermond leidet zwischenzeitlich aber immer wieder unter Angriffen durch Untote und Amani-Trolle, sodass sie stark geschwächt wird und kurz vor ihrer Auslöschung steht. Ähnlich wie die Tauren einst, schließen sich nun auch die Blutelfen dank einem Angebot Sylvannas Windläufers der Horde an.

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Die Draenai schließen sich der Allianz an

Die Eredar sind ein sehr intelligentes und magiebegabtes Volk vom Planeten Eredar, auf das der gefallene Titan Sargeras irgendwann aufmerksam wird und den Eredar einen Deal anbietet: Macht gegen Loyalität. Während zwei der drei großen Anführer Kil'jaeden und Archimonde diesem Deal zustimmen, entscheidet sich der Prophet Velen dagegen und rettet somit einen Teil der Eredar, die sich nun Draenai (»Ausgestoßene«) nannten.

Ein Großteil des Volkes sich schließt sich damit Sargeras und wird später zu einem Teil der Brennenden Legion. Velen flieht derweil mit seinen Draenai durch die Galaxie, bis sie schlussendlich einen ruhigen Planeten finden, den sie Draenor nennen. Dort hoffen sie auf Zuflucht, indem sie sich mit den heimischen Ork-Klans anfreunden.

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Doch der Frieden währt nicht für immer und so werden sie irgendwann von Kil'jaeden gefunden, der die heimischen Orks mühelos in blutrünstige Monster verwandelt, die wiederum etwa 80 Prozent aller Draenai auslöschen und Draenor in die zerstückelte Scherbenwelt kloppen.

Die Übriggeblieben fliehen in die am besten versteckten Winkel des Planeten. Mit dem Eintreffen der Blutelfen unter Kael'thas schöpfen sie etwas Hoffnung. Diese wird ihnen aber spätestens dann genommen, als Kael'thas sich die Festung der Stürme, das Dimensionsschiff der Draenai, unter den Nagel reißt.

Nur mit Müh und Not können die übrig gebliebenen Draenai die Exodar, einen Teil der Festung, für sich beanspruchen und versuchen zu fliehen. Das von den Blutelfen sabotierte Schiffsteil gerät allerdings außer Kontrolle und so stürzen die Draenai schlussendlich auf Azeroth ab und schliessen sich der Allianz an, von deren Heldentaten gegen die Brennenden Legion sie gehört hatten.

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Das dunkle Portal öffnet sich

Unter dem Kommando von Lord Kazzak, dem Kommandanten der Brennenden Legion wird das dunkle Portal in den verwüsteten Landen geöffnet und die Legion stürmt hindurch, um Azeroth zu überrennen.

Ihr Plan schlägt jedoch fehl, als die vereinten Kräfte von Horde, Allianz und Argentumdämmerung die Legion zurückschlagen und den Kampf durch das Portal hindurch in die Scherbenwelt zu tragen, um dort den Kreuzzug der brennenden Legion zu stoppen. Dabei treten Horde und Allianz auch wieder dem Ex-Dämonenjäger Illidan entgegen, der sich in der Scherbenwelt im Schwarzen Tempel niedergelassen hat.

Die Reinigung des Sonnenbrunnens

Als ob das noch nicht genug wäre, kehrt auch der machthungrige Kael'thas von seiner Expedition in die Scherbenwelt zum Sonnenbrunnen zurück.

Anstatt aber wie erhofft ein Heilmittel gegen die arkane Sucht mitzubringen, verrät Kael'thas sein Volk und will den zur Brennenden Legion übergelaufenen Eredar Kil'jaeden in Azeroth beschwören. Schlussendlich scheitern aber Kael'thas Pläne und der Sonnenbrunnen wird dank Horde und Allianz gereinigt.

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