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Seite 2: WoW feiert 15. Geburtstag: Von Classic bis zum Reich der Toten

Mists of Pandaria - Aufstieg und Fall von Garrosh

Man möge mich steinigen, aber »Mists of Pandaria« ist für mich bis heute meine Nummer Zwei unter den Erweiterungen hinter »Wrath of the Lich King«. Das Setting rund um die Pandaren hat mich sehr angesprochen und ich mochte meinen Bauernhof. Selbst heute spiele ich sogar einen Pandaren als Hauptcharakter.

Die Erweiterung erschien 2012 und brachte neben dem neuen Volk der Pandaren auch eine neue Klasse: Den Mönch. Der Hauptgegner war dieses Mal der Anführer der Horde, Garrosh Höllschrei. Am Ende stellte sich aber auch ebenjene gegen ihn und so kam es zum finalen Raid auf Orgrimmar.

Mit MoP wurden auch die nicht gerade beliebten Cross-Realm-Zonen eingeführt und der heute verteufelte »Raid Finder« weiter ausgebaut. Letzterer war damals noch nicht ganz so einfach wie es heute der Fall ist. Für Freunde der Haustiere gab es dann auch noch Haustierkämpfe im Pokémon-Stil. Doch die größte Neuerung war das neue Talentsystem, das in seiner Grundform auch noch im heutigen WoW im Einsatz ist.

World of Warcraft: Mists of Pandaria - Rendertrailer zur vierten Erweiterung 3:51 World of Warcraft: Mists of Pandaria - Rendertrailer zur vierten Erweiterung

Warlords of Draenor - Die Garnison des Grauens

Bei »Warlords of Draenor« muss ich als erstes an die Garnison denken und was ein Chaos diese zum Release im Jahr 2014 verursachte. Vor allem sorgte sie aber dafür, dass die Spieler hauptsächlich nur noch in ihrer Garnison statt in der offenen Welt und den unterschielden Hauptstädten anzutreffen waren. Es war Blizzards erster Versuch eines kleinen »Housings«. Doch dadurch, dass man dort Berufe skillen und Rohstoffe anbauen und farmen konnte, gab es nur noch wenig Grund, die Spielwelt zu betreten.

Der Schauplatz war der Planet Draenor (bevor er zerstört wurde), denn am Ende von »Mists of Pandaria« gab es eine kleine Zeitreise. Außerdem bekamen alle alten Völker mit »Warlords of Draenor« neue Charaktermodelle spendiert. Außerdem wurden mit der Erweiterung den Klassen viele Fähigkeiten genommen, die aus Entwicklersicht nicht gebraucht wurden. Dabei scheint es Blizzard übertrieben zu haben, denn mit »Shadowlands« werden die Klassen wieder auf mehr Fähigkeiten zurückgreifen können.

Garrosh wurde in dieser Erweiterung endgültig von Thrall besiegt und der neue Gegner hieß nun Gul'dan. Für Raids gab es eine wichtige Änderung, die noch heute greift: Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade LFR, Normal und Heroisch können von 10 bis 30 Spieler bestritten werden - für Mythische Schlachtzüge gibt es hingegen die feste Größe von 20 Spielern.

Im Nachhinein sorgte die Garnison zu sehr für eine leere Spielwelt. Im Nachhinein sorgte die Garnison zu sehr für eine leere Spielwelt.

Legion - Rückkehr der Legion

Zum Release von »Legion« im August 2016 erreichte WoW ein letztes Mal die magische Marke von zehn Millionen Abonnenten. Im Nachhinein wird die Erweiterung als sehr gut wahrgenommen, denn sie war vollgepackt mit neuen Features: Allen voran gab es mit dem Dämonenjäger eine neue Heldenklasse, die eine in WoW einzigartige Doppelsprung-Mechanik mit sich brachte.

Des Weiteren hat jede Klassenspezialisierung ihre eigene Artefaktwaffe inklusive Questreihe bekommen. Außerdem gab es für jede Klasse Klassenhallen, in denen sie sich diese nun meistens aufhielten. Mit Mythisch+ wurde dazu ein neuer, endloser Schwierigkeitsgrad für Dungeons eingeführt. Zudem kam während der Erweiterung der Magierturm ins Spiel, der für jede Klassenspezialisierung eine besondere Herausforderung bereit gehalten hat, mit der man sich spezielle Artefaktwaffen-Skins erspielen konnte.

World of Warcraft: Legion - Die 5 coolsten Features 3:38 World of Warcraft: Legion - Die 5 coolsten Features

Die Hauptstadt war einmal mehr Dalaran und unter anderem ging es erneut gegen Hexenmeister Gul'dan. Am Ende von »Legion« war euer größter Feind zunächst der Titan Argus. Nachdem dieser besiegt wurde, sollte Sargeras eingesperrt werden. Doch dieser rammte mit seiner letzten Aktion sein Schwert in den Planeten Azeroth und erzeugte damit eine tiefe Wunde - dies führte zu den Ereignissen für Battle for Azeroth.

Die großen Negativpunkte von »Legion« waren allerdings der Grind und der Zufall. Im Spiel war, gerade auch durch Mythisch+, vieles vermehrt dem Zufall überlassen, also auch ob mein ein Itemupgrade bekommt oder nicht. Das Titanengeschmiedet-System sorgte für sehr viel Frust. Zudem wurde der Artefaktmacht-Grind mit der Zeit immer anstrengender und am Ende war auch dieser ein großes Frusterlebnis für viele Spieler.

Battle for Azeroth - Der vierte Krieg

Die aktuelle Erweiterung von WoW: »Battle for Azeroth« konzentrierte sich wieder auf den Krieg zwischen der Horde und der Allianz. Gleichzeitig ging es darum, Azeroth zu heilen. Noch sind wir mittendrin und WoW Patch 8.3 steht für 2020 in den Startlöchern. Mit diesem wird auch das Titanengeschmiedet-System wieder abgeschafft.

Dennoch krankt das Addon daran, dass seine großen beiden neuen Features nicht funktioniert haben und die Spieler nicht begeistern konnten. Sowohl die Inselexpeditionen als auch die Kriegsfronten sorgen für wenig Spaß und wurden teilweise nur für ein schnelles Item oder zum Farmen von Artefaktmacht genutzt. Zudem kam das System des »Herz von Azeroth« nicht gut an, sodass schlussendlich alle Features nicht richtig funktioniert haben.

Mit jedem Patch wurde die Situation zwar etwas besser, aber erst Patch 8.3 wird »Battle for Azeroth« wohl etwas retten können. Die Story dagegen gefällt mir sehr, auch wenn das der ein oder andere von euch anders sehen mag. Gerade die Entwicklung von Sylvanas ist für mich spannend zu verfolgen und die Familiengeschichte von Jaina Prachtmeer war ebenfalls interessant.

Der vierte Krieg zwischen den Fraktionen ist nun beendet, doch Königin Azshara ebnete nun den Weg für eine neue Bedrohung - dem Gott N'Zoth. Diesem stellen wir uns im letzten großen Patch der Erweiterung.

In WoW Patch 8.2 stellten sich die Spieler Königin Azshara. In WoW Patch 8.2 stellten sich die Spieler Königin Azshara.

Shadowlands - Auf ins Reich der Toten

Auf der BlizzCon 2019 hat Blizzard nun bereits WoW Shadowlands angekündigt. Die nächste Erweiterung schickt uns dabei ins Reich der Toten. Der Grind nach Artefaktmacht ist Geschichte und es soll auch keine andere Mechanik dieser Art geben.

Des Weiteren gibt es einen Level-Squish, der dafür sorgt, dass alle auf Charaktere auf Level 50 heruntergestuft und sich in den Schattenlanden bis Stufe 60 leveln werden. Zahlreiche neue Charakteranpassungen, Pakte, Torghast (ähnlich wie der Magierturm aus Legion) und vieles mehr erwartet uns.

World of WarCraft: Shadowlands - Wie geht es ohne Lich King weiter? 15:31 World of WarCraft: Shadowlands - Wie geht es ohne Lich King weiter?

Alle zwei Jahre eine Erweiterung: World of Warcraft hat in den vergangenen 15 Jahren nun sieben Erweiterungen herausgebracht und zahlreiche Patches. Damit hat man es geschafft fast alle zwei Jahre das Spiel in großem Maße zu verändern. Blizzard hat dabei mit einigen Entscheidungen bei der Entwicklung daneben gelegen, sie aber auch oft in anderen Erweiterungen korrigiert bekommen.

Noch immer ist das Interesse an diesem MMORPG riesig. WoW Classic zeigt, dass man es sogar noch einmal von vorne starten kann und damit ebenfalls eine große Spielerschaft anspricht. Wer weiß, vielleicht werden auch andere alte Erweiterungen in einigen Jahren ebenfalls eine Classic-Version erhalten?

Persönlich würde ich gerne noch einmal »Wrath of the Lich King« und »Mists of Pandaria« erleben.

Nach mehr als 20.000 Spielstunden in den letzten knapp 15 Jahren in World of Warcraft sage ich zum Schluss: »Happy Birthday World of Warcraft!«. Auf in die nächsten 20.000 Stunden Spielspaß!

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