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Seite 2: Xbox Series X im Test: Eine verblüffend leistungsstarke Erweiterung für den PC

Wie gut ist der Sound der Xbox Series X?

Die Klangkulisse der Xbox lässt sich durch die App Dolby Access aufmotzen. Darin integriert ist das oben erwähnte Dolby Vision und das aus Kinos bekannte Dolby Atmos. Der Surround-Sound zeichnet sich vor allem durch an der Decke hängende Boxen aus, die eine Beschallung von oben ermöglichen. Im Heimkino ist Dolby Atmos auch in der Lage, die herabhängenden Boxen zu simulieren.

Auch für Kopfhörer gibt es Dolby Atmos. Hier wird der Raumklang ebenfalls mittels Algorithmen nachgestellt. Da uns beim Testen keine entsprechende Hifi-Anlage zur Verfügung stand, haben wir Atmos auf einem Kopfhörer ausprobiert.

In Call of Duty: Warzone lassen sich Gegner dadurch gefühlt etwas präziser verorten als via normales Stereo. Hören ist allerdings stark subjektiv. Erfahrungsgemäß lassen sich hier keine allgemeingültigen Aussagen treffen, weshalb ihr euch selbst von der Technologie überzeugen solltet.

Microsoft bietet Dolby Access samt Dolby Atmos und Dolby Vision im Store kostenlos an. Wer Dolby Atmos auch über Kopfhörer nutzen will, kann Dolby Access um die Unterstützung dafür erweitern. Nach der Installation bleiben sieben Tage zum Reinhören. Bei Gefallen könnt ihr die Kopfhörer-Erweiterung dann für 18 Euro erwerben.

Die Kollegen bei GamePro haben in ihrem Test zur Xbox Series S Dolby Atmos auch auf einer normalen Hifi-Anlage getestet und sind begeistert:

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Welche Anschlussmöglichkeiten gibt es?

Microsoft spendiert der Xbox Series X eine überschaubare Anzahl von Anschlüssen:

Die Anschlüsse der Xbox Series X. Ein weiterer HDMI- oder optischer Ausgang hätte nicht geschadet. Die Anschlüsse der Xbox Series X. Ein weiterer HDMI- oder optischer Ausgang hätte nicht geschadet.

  • drei USB-3.1-Ports (zwei hinten, einer vorne)
  • ein HDMI-2.1-Anschluss
  • ein Erweiterungsslot für Speicher
  • Ethernet mit bis zu 1.000 MBit/s
  • Wi-Fi (WLAN) 802.11ac

Kein optischer Ausgang und nur ein HDMI-Anschluss: Ein Toslink-Anschluss (optisch) fehlt etwa, auf den vor allem viele audiophile Besitzer von Hifi-Anlagen schwören. Und gerade der eine HDMI-Anschluss kann in manchen Szenarien zum Problem werden. HDMI 2.1 lässt Bildfrequenzen von 120 Hertz bei 4K-Auflösung zu. Gears 5 beispielsweise bietet im Multiplayer-Modus 120 FPS an.

Seid ihr nicht im Besitz eines Receivers mit HDMI-2.1-Support, könnt ihr das Signal nicht zum Monitor durchschleifen. Hierfür bräuchtet ihr dann entweder einen neuen Receiver oder einen entsprechenden Splitter – bei letzterem fehlt es allerdings noch an Modellen, was sich hoffentlich bald ändert. Ein zusätzlicher HMDI-Anschluss seitens Microsoft wäre in jedem Fall sinnvoll gewesen.

Welche Kabel für Xbox Series X und PlayStation 5 überhaupt die richtigen sind, haben sich die Kollegen von GamePro genauer angesehen.

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Wie sähe ein mit der Xbox vergleichbarer PC aus?

Viel Leistung zum relativ kleinen Preis: Die Xbox Series X bietet, gemessen am Preis von 500 Euro, sehr viel Rechenpower. Zu dem Preispunkt ist ein vergleichbares PC-System nicht realisierbar. Um in etwa auf das Niveau der Xbox zu kommen, müsst ihr mit 1.000 Euro und mehr rechnen.

In der Xbox ist eine AMD-APU (SoC) verbaut, die sowohl CPU als auch Grafikeinheit beherbergt. Der Prozessor entspricht dabei in etwa einem Ryzen 7 3700X. Aktuell gibt es den Achtkerner ab 280 Euro. Mit dem Marktstart der Ryzen-5000-Prozessoren dürften die Preise für Ryzen 3000 jedoch deutlich fallen.

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Knackpunkt Grafikchip: Gleiches gilt im Prinzip auch für die Grafikeinheit. Hier ist es im Moment schwer, ein vergleichbares Modell zu finden. Die Leistung dürfte zwischen der Radeon RX 5700 XT (rund 375 Euro) und der noch nicht veröffentlichten Radeon RX 6800 (579 US-Dollar) liegen - Raytracing außen vor gelassen.

Dazu kommen noch Mainboard, Arbeitsspeicher, eine schnelle M.2-NVMe-SSD, Netzteil, Gehäuse und nicht zu vergessen ein Xbox Wireless Controller.

So sähe ein vergleichbarer PC im Detail aus:

  • Mainboard: Sockel AM4 B450 (ca. 50 bis 100 Euro)
  • CPU: AMD Ryzen 7 3700X (ca. 280 Euro)
  • GPU: Radeon RX 5700 XT / Radeon RX 6800, RTX 2080 Super (375 bis 580 Euro)
  • RAM: 16,0 GByte DDR4 (ca. 50 Euro)
  • Speicher: 1,0 TB M.2-NVMe-SSD (ca. 100 Euro)
  • Netzteil: 550 Watt (ca. 50 Euro)
  • Controller: Xbox Wireless Controller (ab 60 Euro)
  • Gehäuse: beliebig (ca. 50 Euro)
  • Gesamtpreis: circa 1.015-1.120 Euro

Wie sieht es mit den Ladezeiten aus?

Die markanteste Neuerung der Xbox Series X gegenüber ihren Vorgängern ist die verbaute M.2-NVMe-SSD samt der Velocity-Architektur. Letztere soll die Ladezeiten in und außerhalb von Spielen erheblich verkürzen, so dass beispielsweise sich wiederholende Ladesequenzen bei Übergängen von Gebieten entfallen.

Noch haben wir die Velocity-Technologie unseres Wissens nach aber nicht in Aktion gesehen (mit einer Ausnahme vielleicht), weshalb wir uns im Folgenden den regulären Ladenzeiten beim ersten Spielstart widmen, um verlässliche Vergleichswerte zu bekommen.

Die fallen im Vergleich mit einem PC samt M.2-NVMe-SSD sehr gut aus. Mal startet ein Spiel auf dem PC schneller, mal auf der Xbox. Ein Spiel sticht jedoch besonders hervor:

PC

Xbox Series X

Dirt 5

33 Sekunden

24 Sekunden

Destiny 2

1 Minute 6 Sekunden

1 Minute 42 Sekunden

Gears 5

1 Minute 40 Sekunden

10 Sekunden

Marvel's Avengers

30 Sekunden

29 Sekunden

Ori and the Will of the Wisps

36 Sekunden

42 Sekunden

*Zeiten gemessen vom Start des Spiels bis zum Menü (Werte gerundet).

Warum Gears 5 auf dem PC so viel länger braucht zu starten, oder umgekehrt der Start auf der Xbox so viel schneller vonstattengeht, ist uns nicht bekannt. Möglicherweise greifen hier bereits einige der Optimierungen oder sogar die Velocity-Architektur.

Insgesamt fallen die Ladezeiten der neuen Xbox also sehr gut aus. Und auch in den einzelnen Spielen selbst fallen uns keine langen Warte- oder Überbrückungszeiten auf oder etwa Texturen, die verzögert aufploppen. Den Vergleich zum High-End-PC braucht die Xbox nicht zu scheuen.

Übrigens sollen auch PCs bald von neuen Speichertechnologien profitieren. Nvidia hat in dem Zusammenhang bereits RTX IO angekündigt, welches Daten (Texturen vor allem) direkt von der SSD in die Grafikkarte streamt und nicht mehr den Umweg über die CPU von Arbeitsspeicher zu Videospeicher nimmt. RTX IO nutzt dafür die Softwareschnittstelle Microsoft DirectStorage.

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