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Das neue Spiel der Genshin-Macher hinterlässt mich ratlos

Mary hat die Beta von Zenless Zone Zero gespielt und viele Fragezeichen über dem Kopf. Für wen eignet sich dieses Spiel - und für wen nicht?

Was möchte Zenless Zone Zero für ein Spiel sein? Was möchte Zenless Zone Zero für ein Spiel sein?

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Ich sitze hier vermutlich schon seit über einer Stunde, starre auf ein leeres Textdokument und lösche fröhlich jede geschriebene Einleitung wenige Sekunden, nachdem ich sie herunter getippt habe. Selten ist es mir so schwergefallen, über ein Spiel zu schreiben.

Das liegt nicht daran, dass es zu wenige Infos gibt. Im Gegenteil - ich konnte über Tage und Wochen hinweg in die Beta von Zenless Zone Zero hineinspielen. Aber ich frage mich nach wie vor, für wen dieses Spiel gemacht ist. 

Aber fangen wir vorne an.

Postapokalypse trifft Genshin Impact

Zenless Zone Zero ist das neue Singleplayer Action-Spiel der Genshin-Impact-Macher HoYoverse. Hinter dem Spiel steckt also eine Firma, die nicht jeden Cent zweimal umdrehen muss. Wie hoch das Produktionsniveau ist, könnt ihr schon anhand der flüssigen Animationen im Trailer erahnen:

Video starten 2:40 Zenless Zone Zero - Das neue Spiel des Genshin Impact-Studios lädt nach New Eridu ein - Das neue Spiel des Genshin Impact-Studios lädt nach New Eridu ein

Die Spielwelt sieht absolut fantastisch aus. Die Story wird in einem Mix aus Zwischensequenzen, Dialogen und Comics erzählt, was ich ebenfalls famos finde.

Die kleine Einkaufsstraße von New Eridu, in der ich zusammen mit meinem Geschwisterchen einen Videoverleih beziehungsweise ein Kino führe, fühlt sich heimelig an und ist bisher mein absolutes Highlight. Auch wenn unser Filmverleih/Kino im Cyberpunk-artigen Setting mehr als komisch wirkt. 

Der kleine Straßenabschnitt erinnert mich irgendwie an Persona 5. Der kleine Straßenabschnitt erinnert mich irgendwie an Persona 5.

Hinter unserer absolut nicht auffälligen Kino-Fassade gehe ich zusammen mit meinem Bruder oder Schwester unserer eigentlichen Arbeit nach: Wir sind Proxys und führen illegal Menschen durch Dimensionen. 

Ihr müsst nämlich wissen: Der überwiegende Teil der Menschheit ist durch übernatürliche Katastrophen namens Hollows ausgelöscht worden. Das sind Kräfte, die aus dem Nichts erscheinen und chaotische Dimensionen schaffen, in denen Monster ihr Unwesen treiben.

Innerhalb dieser Hollows finden sich aber wertvolle Ressourcen, sodass die amtierende Regierung die Katastrophe kommerzialisierte und Monopole erschuf. Dass das natürlich den noch letzten lebenden Menschen nicht schmeckt, sollte klar sein. Und so entwickelt sich ein Schwarzmarkt, an dem ich als Proxy teilnehme.

Wir müssen uns entscheiden, ob wir lieber Belle oder Wise spielen wollen. Wir müssen uns entscheiden, ob wir lieber Belle oder Wise spielen wollen.

Die Story klänge in meinen Ohren erstmal gar nicht so unspannend, würde sie anständig erzählt werden. Allein beim Zusammenfassen musste ich in mehreren Wikis und auf der offiziellen Homepage der Entwickler nachschauen, ob ich das alles auch ja richtig zusammengefasst habe. Denn im Spiel bekomme ich nur einen Bruchteil erklärt.

Stattdessen werde ich mit spielinternen Fachbegriffen wie Proxy, Hollow, Bangboo und Co. bombardiert und hoffe beim Spielen einfach, dass mir das schon irgendeiner erklärt. Das sah in den fünf Stunden, die ich bisher gespielt habe, aber echt mau aus.

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