War Iron Harvest ein Erfolg? - Kritik, Spielerzahlen und Zukunftspläne

von Michael Graf,
07.10.2020 05:00 Uhr

Iron Harvest ist ein sehr gutes Echtzeit-Strategiespiel geworden. Doch war es auch erfolgreich? Und was kommt als nächstes? Wir sprechen mit dem Entwickler.

Ob ein Spiel wirklich erfolgreich war, können wir Journalisten meist schwer einschätzen, weil die Publisher mit tatsächlichen Verkaufszahlen knauern. Denn die konkreten Erlöse könnten ja Aktienkurse und Investoren beeinflussen und werden daher ähnlich geheim behandelt wie Atomwaffencodes.

Umso erfreulicher, wenn sich ein Entwickler in die Karten schauen lässt - zumindest ein bisschen. Jan Theysen von King Art spricht mit Michael Graf über den Erfolg von Iron Harvest. Das Echtzeit-Strategiespiel hat sich nämlich zum bislang bestverkauften King-Art-Titel gemausert, zugleich sinken auf Steam aber die täglichen Spielerzahlen, auch die Steam-Reviews bewegen sich auf eher durchschnittlichem Niveau. Kann man es trotzdem als Erfolg bezeichnen?

Und wie will King Art Iron Harvest nun als Service-Game weiterführen? Zum ersten Mal in der Studiogeschichte möchte bei Iron Harvest ein Multiplayer-Modus gepflegt und eine Online-Community bei Laune gehalten werden. Wie lange kann King Art - ein vergleichsweise kleines Studio mit rund 70 Mitarbeitern - hier überhaupt Support leisten und noch Schwächen ausbügeln?

Außerdem verrät Jan, was als nächstes kommt - nämlich Inhalte für Solo-Spieler, eine Minikampagne und ein vollwertiges Addon! Das dürfte Micha  gar nicht so sehr überraschen, weil King Art die Minikampagne bereits beim Kickstarter für Iron Harvest versprochen hatte und das Addon als Teil der Deluxe-Edition sogar schon verkauft wird.

Trotzdem schön zu hören, dass bei allem Multiplayer-Fokus auch Kampagnen-Fans weiter versorgt werden, schließlich ist die Kampagne die eigentliche Stärke des Spiels.

Die beste RTS-Kampagne seit Starcraft 2: Iron Harvest im GameStar-Test

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