Es ist ziemlich genau zehn Jahre her, dass uns Patrice Désilets in einem Interview sagte: »Wir müssen alles wegschmeißen.«
Er meinte damit damals sämtliche Assets, die zu 1666: Amsterdam jemals entstanden sind. Denn das düstere Hexenspiel, das am 6. Juni beim Summer Game Fest enthüllt wurde, ist alles andere als unbekannt. Über das Spiel wurde schon lange vorher berichtet. Es war ursprünglich einmal Désilets erstes Projekt, nachdem er von Ubisoft zu THQ übersetzte.
Zwischendurch galt das Projekt jedoch als tot – dass es jetzt plötzlich wieder auftaucht, hat mich enorm verblüfft und war damit prompt für mich das heimliche Highlight der gesamten Show! Nicht nur aufgrund seiner bewegten Vorgeschichte. Auch, weil ich das Setting und Spielprinzip von 1666: Amsterdam enorm reizvoll finde.
So reizvoll, dass ich natürlich direkt in die schon jetzt spielbare Demo reinschauen musste.
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Ein verhextes Spiel
Niemand hätte wohl noch wirklich damit gerechnet, dass wir irgendwann eine neue Version von 1666: Amsterdam zu sehen bekommen. Dabei hatte Déslites fairerweise das Spiel nie komplett abgeschrieben. Viel mehr hat der bekannte Entwickler ganz schön dafür gekämpft, die Rechte daran behalten zu dürfen.
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