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300: Bei dem Dreh von Zack Snyder Fantasy-Epos »musste jeden Tag jemand ins Krankenhaus«

Gerard Butler blickt nach fast 20 Jahren auf den turbulenten Dreh von 300 zurück. Dabei ging wohl der ein oder andere Speer ins Auge.

Egal, ob Pfeil in der Schulter oder kleinen Zeh an der Tischkante gestoßen - der wütende Gesichtsausdruck eines Spartaners bleibt immer gleich. Bildquelle: Warner Bros. Egal, ob Pfeil in der Schulter oder kleinen Zeh an der Tischkante gestoßen - der wütende Gesichtsausdruck eines Spartaners bleibt immer gleich. Bildquelle: Warner Bros.

In Zack Snyders 300 fliegen allerlei Körperteile in Zeitlupe über die Leinwand und offenbar ging es bei den Dreharbeiten auch nicht gerade zimperlich zu. Das verrät mit Gerard Butler zumindest der Leonidas-Darsteller höchstpersönlich, der in einem neuen Interview auf den 19 Jahre alten Fantasy-Epos zurückblickt.

Beim Dreh von 300 flogen die Fetzen

Laut Butler musste jeden Tag jemand ins Krankenhaus gebracht werden, wie er gegenüber People durchblicken lässt. Eigentlich geht es in dem Interview um seinen neuesten Film Criminal Squad 2 mit O’Shea Jackson Jr. in der Hauptrolle, dabei blickt er allerdings auch auf die Comic-Adaption von 2007 zurück:

Ich kann mich gut daran erinnern, dass jeden Tag jemand ins Krankenhaus musste. Man hat sich gezankt, dann dreht man sich um und hinter dir steht ein Typ, der einen Speer ins Auge bekommen hat.

Dann schaue ich mich wann anders um und da ist ein Kerl, der ist gerade gestürzt und hat sich den Knöchel gebrochen - es war wirklich verrückt!

Übrigens: Aktuell befindet sich tatsächlich eine neue TV-Serie im Universum von 300 in Entwicklung. Warner Bros. lässt möglicherweise sogar Zack Snyder auf ein Prequel zu Leonidas Schlacht gegen die Perser los. Details zu Handlung, Cast oder Release gibt es im Moment jedoch nicht.

Der Film 300 war 2006 ein riesiger Erfolg: Bei einem Budget von 65 Millionen US-Dollar konnte der Leinwandstreifen weltweit über 450 Millionen einspielen (via Box Office Mojo). 2014 folgte dann das Pre/Sequel 300: Rise of an Empire, das aber bei Zuschauern, Kritikern und an den Kinokassen wesentlich schlechter abschnitt.

Video starten 2:21 300 ohne Gerard Butler - Offizieller Trailer zur Fortsetzung Rise of an Empire

Eine Karriere mit vielen Rückschlägen

Zurück zu Gerard Butler: Die schlimmste Verletzung im Laufe seiner Karriere trug er gemäß seiner eigenen Aussage aber nicht beim Dreh von 300 davon. Dazu kam es erst 2012, als der heute 55-jährige während der Produktion des Surfer-Dramas Mavericks beinahe ertrunken ist:

[Mich hat] eine riesige Welle überrollt. Ich dachte, das war’s. Sie mussten mich [aus dem Wasser] ziehen, mich ins Krankenhaus bringen [...] und auf einen Defibrillator zurückgreifen. Das war wirklich knapp.

Beim Dreh von Spiel mit der Angst hatte Butler zuvor eine vergleichbar unschöne Erfahrung durchgemacht: Bei einem Auto-Stunt mit Pierce Brosnan hinterm Steuer verletzte sich Butler am Genick:

Wir sind mit einem Range Rover und Vollgas auf einem Dach gegen eine ein Meter hohe Mauer gekracht. Das hat mein Genick zerstört, das war nach 300 und ich war schon wegen 300 so gerädert.

Trotz all seiner Verletzungen und Narben zieht Gerard Butler in Bezug auf seine Karriere das Fazit: Ich würde nichts davon anders machen.

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