5 Einsteiger-Tipps für Monster Hunter: Iceborne, die ihr vorm Spielen wissen solltet

Monster Hunter World: Iceborne bringt neue Monster, Rüstungen, Waffen und den Meisterrang. Unser Guide hilft euch, optimal in das Addon zu starten.

von Elena Schulz,
03.01.2020 11:44 Uhr

So startet ihr optimal in Monster Hunter World: Iceborne. So startet ihr optimal in Monster Hunter World: Iceborne.

Am 9. Januar erscheint die Erweiterung Iceborne für Monster Hunter World auf dem PC. Die fällt inhaltlich fast noch einmal so groß wie das Hauptspiel aus und integriert mit der Raureif-Weite eine neue Region, sowie neue Monster, Waffen, Rüstungen und den Master Rank. Der entspricht dem G-Rank aus früheren Teilen und wird die bisher größte Herausforderung im Spiel.

Damit all diese Neuerungen euch zum Launch nicht überfordern, stellen wir euch hier fünf nützliche Einsteiger-Tipps vor, die euch den Einstieg in Iceborne enorm erleichtern.

Ihr habt noch gar nicht mit dem DLC angefangen?
Dann helfen euch unsere Tipps für vor dem Start von Iceborne, euch perfekt auf die Erweiterung vorzubereiten, während ihr Monster Hunter World spielt.

1. Schmiedet schnell Meisterrang-Ausrüstung

Egal wie gut eure High-Rank-Rüstung ist, selbst die einfachsten Meisterrang-Rüstungen bringen bessere Werte mit. Deshalb solltet ihr euch zunächst darauf konzentrieren, schwache Monster in Iceborne zu erjagen, um euch euer erstes Set zu schmieden. Schon die ersten Master-Rank-Rüstungen verfügen über doppelt so viel Verteidigung, später ist noch deutlich mehr drin.

Welches Monster ihr jagt, bleibt euch überlassen. Ihr könnt euch zum Beispiel auf die ersten Quest-Monster Banbaro und Beotodus konzentrieren. Sind die zu hart ohne Meisterrang-Rüstung, empfehlen wir Jagras als erstes Ziel, sowie weitere kleine Monster wie Hornetaur oder Kestodon für ergänzende Teile.

Startet ihr in Iceborne eine Expedition, findet sie automatisch im Meisterrang statt. Dadurch wechseln auch die alten Monster den Rang. Sucht ihr Spuren, erhaltet ihr neue Master-Rank-Quests mit wertvollen Belohnungen. Auch eine Meisterrang-Waffe solltet ihr euch zügig zulegen, weil sie deutlich mehr Schaden austeilt.

Wir raten zu einem Fokus auf Elementarschaden statt physischer Angriffsstärke, weil der für das Addon erhöht wurde. Ihr müsst allerdings das passende Element einsetzen, das gegen das jeweilige Monster effektiv ist, um damit Erfolg zu haben. Wie die neuen Rüstungen und Waffen in Iceborne aussehen und sich in Aktion schlagen, zeigt euch schon das Test-Video zur Konsolen-Version:

Monster Hunter World: Iceborne - Testvideo 9:44 Monster Hunter World: Iceborne - Testvideo

2. Holt euch kostenlose Items am Quest-Anfang

Das kennt ihr schon aus Monster Hunter World: Zu Beginn jeder Quest stehen in der Truhe Gratis-Items zur Verfügung. In Iceborne werden die aber deutlich nützlicher, weshalb ihr nicht darauf verzichten solltet. Statt regulärer Tränke gibt es jetzt Mega-Tränke abzustauben.

Auch die geschenkten Rationen werden wichtiger, weil die Raureif-Weite als frostiges Eisgebiet eure Ausdauer angreift. Über Rationen wertet ihr selbige schnell wieder auf. Deshalb ist übrigens auch das neue Heißgetränk essenziell. Nehmt ihr das im Lager nicht zu euch, schrumpft eure Ausdauerleiste permanent, während ihr das Wintergebiet durchquert. Schnappt euch also auch dieses wertvolle Geschenk aus der Truhe und achtet darauf, dass der Schutz ununterbrochen aktiv ist.

3. Lernt die Klammerklaue und nutzt sie

Die Klammerklaue stellt ein neues Feature in Iceborne dar. Ihr krallt euch damit am Monster fest und zieht euch auf seinen Körper. Dort habt ihr unterschiedliche Möglichkeiten: Ihr könnt einen Angriff starten, euch an eine andere Stelle ziehen und dort angreifen, das Monster lenken oder eure komplette Schleudermunition in das Monster entladen.

Das ist genauso nützlich, wie es klingt. Die regulären Angriffe verwunden das Monster und helfen dabei, schnell Teile zu brechen. Greift also Körperteile an, die ihr brechen wollt und könnt - zum Beispiel den Kopf oder den Schwanz. Leichte Waffen wie die Doppelklingen lassen außerdem Schleudermunition fallen, die ihr anschließend aufsammeln dürft, während schwere wie der Hammer mehr Schaden austeilen.

Startet ihr einen Angriff auf den Kopf des Monsters, könnt ihr per Tastendruck seine Blickrichtung ändern und damit die Laufrichtung kontrollieren. Das ist für sich genommen schon taktisch wertvoll. Allerdings besteht auch die Option, einen Zurückschreckschuss auszulösen. Der fügt dem Monster über die Schleudermuntion nicht nur ordentlich Schaden zu, sondern lässt es auch nach vorne preschen.

Stellt ihr eine Falle auf, könnt ihr euren Gegner dort hineinjagen. Besonders viel Schaden verursacht ihr aber, wenn das Monster in eine Wand knallt - teilweise 1000 Punkte und mehr. Meist ist das Monster danach zudem betäubt und fällt zu Boden, sodass ihr leicht weiter angreifen könnt. In Iceborne existiert eine optionale Quest, die euch die Klammerklaue in der Arena üben lässt. Zudem könnt ihr euren Trainingsbereich so umbauen, dass er auf das neue Werkzeug ausgelegt ist und es dort ausprobieren.

Mit der Klammerklaue kämpft ihr wie beim Mounten vom Monster selbst aus. Mit der Klammerklaue kämpft ihr wie beim Mounten vom Monster selbst aus.

4. Schlafende Monster soll man nicht erschrecken

In Monster Hunter World legte sich ein dem Tode nahes Monster immer schlafen, ganz egal ob ihr neben ihm eine Party feiert. In Iceborne ist das nicht länger so. Folgt ihr einem Monster in sein Nest, wenn es stark geschwächt ist, legt es sich dort nicht mehr hin, sondern greift weiter an.

Die Lösung für das Problem fällt aber sehr simpel aus: Wartet einfach in sicherer Entfernung bis sich das Monster nicht mehr bewegt und platziert erst dann Bomben oder eine Falle bei eurer Beute. Dauert euch das zu lange, hilft auch der Ghillie-Mantel, da er euch kurzzeitig unsichtbar werden lässt.

5. Die neuen Palico-Gadgets können Leben retten

Palicos stellen treue und wertvolle Kampfgefährten dar, gerade wenn ihr keine anderen Jäger als Koop-Helfer parat habt. Wie in Monster Hunter World helfen euch die niedlichen Katzen mit ihren Werkzeugen in Iceborne. Die neuen Gadgets haben es aber in sich und können teilweise entscheidend auf der Jagd sein.

Die Vitalitätswespen-Bombe ist besonders hilfreich. Sie steht euch von Anfang an zur Verfügung und belebt euch bei der ersten Ohnmacht automatisch wieder, sofern euer Palico mit von der Partie ist. Hier habt also einen Freischuss gut und erhöht damit die erlaubte Anzahl der Ohnmachten bei einer regulären Mission von zwei auf drei bevor die Quest scheitert.

Die anderen Gadgets erhaltet ihr, wenn ihr in den jeweiligen Regionen wie Korallenhochland, Uralter Wald und so weiter die passenden Aufträge erledigt. Sie bringen ebenfalls nützliche Effekte mit: Ein Gadget lässt euch zum Beispiel ein Strohmännchen als Ablenkung für das Monster platzieren, während ein anderes den Palico Feuerbomben verschießen lässt, die Monstern Schaden zufügen.

Das waren unsere Anfänger-Tipps für Monster Hunter World: Iceborne. Habt ihr selbst noch nützliche Hinweise und Ratschläge zum Addon? Dann schreibt sie uns in die Kommentare!

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