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Warum es sich lohnt, mit Iceborne auf dem PC in Monster Hunter World einzusteigen

Wer Monster Hunter World bislang ignoriert hat, sollte dem Spiel mit Iceborne nochmal eine Chance geben. Das Addon will Veteranen und Neulinge glücklich machen.

von Elena Schulz,
28.07.2019 11:18 Uhr

Monster Hunter World: Iceborne könnte sich für Veteranen und Neulinge lohnen.Monster Hunter World: Iceborne könnte sich für Veteranen und Neulinge lohnen.

Monster Hunter World: Iceborne erscheint für PS4 und Xbox One schon am 6. September 2019. Der PC-Release erfolgt wieder später, allerdings voraussichtlich noch dieses Jahr.

Wir wollen euch schon einmal einen Überblick darüber geben, für wen sich Iceborne lohnt und warum der Neueinstieg mit dem Riesen-Addon für Veteranen und Neulinge interessant sein könnte.

Monster Hunter Was? Das sollte man als PC-Spieler über die Reihe wissen

Mehr Umfang: Monster, Events, Quests

Im Vergleich zur Release-Fassung bietet Monster Hunter World schon jetzt mehr Umfang. Immerhin sind regelmäßig neue Monster wie Deviljho oder Kulve Taroth per Update ins Spiel integriert worden. Zusätzlich gab es noch Spezial-Events wie die Witcher-Quest, die eine Herausforderung im Stil des Hexer-Rollenspiels mitbringt.

Solche Events sind entweder dauerhaft verfügbar oder in regelmäßigen Abständen. Zusätzlich gibt es noch die Astera-Feste, die aktuell alle noch einmal hintereinander stattfinden. Wer noch eines der passenden Kostüme braucht oder eine wichtige Event-Quest verpasst hat, sollte also vielleicht schon jetzt im Spiel vorbeischauen.

Monster Hunter World - Trailer-Ankündigung des Witcher-Events mit Geralt 0:57 Monster Hunter World - Trailer-Ankündigung des Witcher-Events mit Geralt

Iceborne soll zudem noch einmal ähnlich groß wie das Hauptspiel werden. Mit der Raureif-Weite kommt das bislang größte Gebiet hinzu. Das setzt auf eine Umgebung aus Eis und Schnee (die es bislang noch nicht im Spiel gab) und wird sich Stück für Stück erkunden lassen. Mit dem neuen Areal kommen natürlich auch neue (und altbekannte) Monster wie Tigrex, Banbaro, Beotodus, Glavenus oder Barioth hinzu.

Iceborne wird nochmal eine komplett eigene Kampagne mitbringen, die euch auch zurück in die alten Gebiete führt. Im Prinzip habt ihr mit der Erweiterung damit also fast ein neues Monster Hunter mit frostigem Thema. Mit seinem großen Umfang reagiert Iceborne damit auch auf die Kritik vieler Veteranen, dass Monster Hunter World im Vergleich zu den anderen Serienablegern zu wenig Inhalt bietet.

Ob die neuen Inhalte auch den versprochenen Spaß mitbringen, konnten wir zumindest im kleinen Rahmen schon in der PS4-Beta ausprobieren.

Die PC-Version von Iceborne ist aktuell noch nicht vorbestellbar. Wahrscheinlich wird sie aber wie die Konsolen-Fassung allein und im Bundle mit dem Hauptspiel erhältlich sein. Im Playstation-Store kostet Iceborne allein aktuell 40 Euro, was auch ungefähr der PC-Fassung entsprechen dürfte. Wer Monster Hunter World noch nicht besitzt, wartet deshalb lieber auf das Bundle, das insgesamt wie bei der Konsole etwa 50 Euro kosten dürfte, um nicht doppelt zu zahlen.

MHW: Iceborne - Neues Monster Glavenus & 2 neue Subspezies im Trailer 2:59 MHW: Iceborne - Neues Monster Glavenus & 2 neue Subspezies im Trailer

Hilfen für die Haupt-Missionen

Weil Iceborne erst nach der Kampagne von Monster Hunter World spielt, muss man die durch haben, bevor man sich ins neue Gebiet wagen darf. Das kann für neue Spieler durchaus lästig sein, die vor allem die Inhalte von Iceborne ausprobieren wollen.

Die Entwickler von Capcom wissen das aber und wollen es neuen Spielern leichter machen, ohne die Quests zu reduzieren oder sie per Item automatisch leveln zu lassen.

So wird mit Iceborne unter anderem das lästige Spuren suchen einfacher und schneller ablaufen. Momentan gibt es im Rahmen der Kampagne einige Missionen, bei denen man einfach langwierig Expeditionen abschließen muss, um bestimmte Monster aufzuspüren.

Hinzu kommen neue Gameplay-Features aus Iceborne wie die Klammerklaue, die auch im Hauptspiel schon verfügbar sein werden. Über die kann man sich zum Beispiel schnell auf ein Monster ziehen und ein paar Treffer landen. Die Funktion soll zumindest manche Monster einfacher machen (in der Beta hatte sie bei der Kampfwyvern Banbaro gut funktioniert).

Zusätzlich wird der Schwierigkeitsgrad für zwei Spieler eingeführt - auch für alle, die Iceborne nicht besitzen. Damit hat man nicht mehr das Problem, dass die Monster automatisch auf vier Spieler hochskalieren, sobald man sich im Mehrspieler befindet und kann bequem zu zweit auf die Jagd gehen.

Monster Hunter World: Iceborne - Neuer Trailer stellt Features des DLCs vor 9:07 Monster Hunter World: Iceborne - Neuer Trailer stellt Features des DLCs vor

Master Rank: Mehr Anspruch für Veteranen

Für erfahrene Spieler war ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt, dass Monster Hunter World zu leicht und zugänglich sei. Während vorherige Serienableger die Spieler sogar über wichtige Mechaniken im Dunkeln ließen (da half nur ausprobieren und lernen), bringt der neue Teil viele Komfort-Features, Tutorials und Hilfen mit.

Das wird sich wie oben erwähnt auch in Iceborne nicht ändern, allerdings können Veteranen viele Komfort-Funktionen abstellen und sich über eine zusätzliche Herausforderung freuen, die Iceborne mitbringt: den Master-Rank oder Meisterrang.

Der entspricht dem G-Rank, der schwierigsten Jagdstufe in bisherigen Ablegern. Die Monster sind hier noch stärker als die gehärteten oder kampfgehärteten Exemplare und bringen eigene Angriffe, sowie Rüstungen mit, die wiederum ganz eigene Boni verleihen. Wer sich bislang unterfordert gefühlt hat, soll laut Capcom mit Iceborne endlich das richtige Endgame von Monster Hunter World sehen.

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