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Seite 2: Alarmstufe Rot 3: Der Aufstand im Test - Taktikfreies Geballer ohne Balance

Einschüchtern

Ob Sie der dennoch unterhaltsamen Handlung folgen, hängt stark von Ihrer Frustresistenz ab. Denn vor allem die erste der drei Kampagnen schießt in Sachen Schwierigkeitsgrad den Vogel ab. So bekommt es Ihr unterlegener Trupp russischer Fußsoldaten bereits in Mission Nr. 1 nicht nur mit durch Energieschilde geschützten Athena-Fahrzeugen, sondern auch mit den neuen Pacifiern der Alliierten zu tun. Die vierbeinigen Panzer feuern über die halbe Karte und haben Ihre Einheiten bereits dezimiert, noch bevor sie dem Beschuss überhaupt etwas entgegensetzen können -- unfair! Das knackige Niveau hebt das Programm mit jedem Auftrag weiter an, richtet sich also nur an nervenstarke Profis.

Selbst die zerstörerische Giga-Festung hat gegen Yuriko (Mitte) nicht den Hauch einer Chance. Selbst die zerstörerische Giga-Festung hat gegen Yuriko (Mitte) nicht den Hauch einer Chance.

Immerhin: Wer die erste Russland-Mission meistert, schaltet damit auch die Alliierten- und Japan-Kampagnen frei. Die fallen zwar weniger anspruchsvoll aus, sind für Einsteiger aber trotzdem viel zu hart, selbst auf dem niedrigsten Schwierigkeitsgrad.

Einäschern

Hollywood-Star Malcolm McDowell spielt den EU-Präsidenten Rupert Thornley. Hollywood-Star Malcolm McDowell spielt den EU-Präsidenten Rupert Thornley.

Dass Der Aufstand so schwer ist, liegt nicht am taktischen Anspruch (es entfällt sogar die im Hauptprogramm eingeführte Koop-KI), sondern hauptsächlich an gnadenlosen Startbedingungen und Skriptereignissen. Da reißen alliierte X1-Mechs bereits nach wenigen Minuten provisorisch hochgezogene Abwehranlagen ein, eigene Stoßtrupps werden immer wieder durch hinterrücks abgeworfene Feindsoldaten aufgerieben, oder Sie kämpfen mit schwachen Terror-Drohnen gegen besser ausgerüstete und zudem selbstheilende Guardian-Panzer.

Dabei wechselt das Programm laufend zwischen den Extremen; unfairen Abschnitten folgen anspruchslose Gähn-Aufgaben. Kenjis gut befestigte Basis zum Beispiel brauchen Sie gar nicht zu infiltrieren. Stattdessen reicht es, die Gebäude mit Luftangriffen und Superwaffen (Zeitbombe, Protonen-Collider) einzuäschern. Derartige Designschnitzer häufen sich: Gleich mehrfach müssen Infiltrationseinheiten bereits erkundete Gebiete erneut säubern, oder Sie schlagen sich mit stur nach Schema F agierenden KI-Gegnern herum, die stets gleich angreifen und zerstörte Gebäude zum x-ten mal an derselben Stelle hochziehen.

Wird’s kritisch, aktivieren wir den Defcon-Modus. Der wertet unsere Truppen drastisch auf. Wird’s kritisch, aktivieren wir den Defcon-Modus. Der wertet unsere Truppen drastisch auf.

Glücklicherweise blitzt oft genug die aus Alarmstufe Rot 3 bekannte Kreativität bei den Aufträgen durch. So müssen wir beispielsweise in einer Alliierten-Mission Shinzos Villa mit Cryo-Coptern und -Legionären einfrieren, um ihn anschließend zu verhaften. Doch der Bursche flieht plötzlich in einem von sechs davonfahrenden Trucks - ein Hütchenspiel. Auch die elf neuen, allesamt übermächtigen Einheiten wie etwa die japanische Giga-Festung machen Laune.

Kehrseite der Medaille: Viele der bereits bekannten Truppentypen werden durch die Neuzugänge arbeitslos. Wer einmal die alles zerstörenden Harbinger-Gunships der Alliierten auf den Feind losgelassen hat, kehrt wohl kaum zu den schwächeren Century-Bombern zurück.

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