3. Besserer Taschenlampen-Akku
In Alien Isolation habe ich meine Taschenlampe kaum benutzt. Weil sie rasend schnell Batterien fraß, bin ich lieber mit zusammengekniffenen Augen durch zappendustere Schächte gekrabbelt und saß am Ende des Spiels auf einer völlig nutzlosen AAA-Sammlung.
Alien: Isolation 2 heilt mich nun von dieser furchtbaren Horter-Krankheit: Die Taschenlampe benötigt keine Batterien mehr zum Einsammeln. Der Akku entlädt sich zwar bei Nutzung, füllt sich aber von ganz allein wieder auf, sobald ich das Licht ausknipse.
Aber Vorsicht mit dem Licht: MeinMMO-Kollegin Leya wurde prompt zum Schaschlikspieß verarbeitet, weil das Alien einen winzigen Lichtkegel durch ein Bodengitter bemerkte. Der Xenomorph reagiert im Nachfolger offenbar noch viel sensibler auf Licht und kleinste Umgebungsgeräusche. Na, ganz toll ...
4. Das intelligente Alien lernt weiter dazu
Wo wir gerade schon vom Xenomorph sprechen: Das erste Alien: Isolation stieg vor allem wegen seiner einzigartigen Gegner-KI in den Horrorspiel-Olymp auf. Im Hintergrund zog eine allwissende »Gott-KI« die Fäden, kannte meinen Standort und gab dem eigentlichen, suchenden Xenomorph je nach Schwierigkeitsgrad fiese Hinweise. »Schau mal unter den Tischen, da könnte der Angsthase hocken!« Da das Monster zudem im Laufe des Spiels dazulernte, musste ich meine Taktik ständig anpassen. Tische kamen also irgendwann nicht mehr in Frage ...
Genau dieses System kommt in Alien: Isolation 2 wieder zum Einsatz und soll laut Creative Director Al Hope sogar noch einen Schritt weitergehen. Wie diese Evolution genau aussieht, ließ er sich zwar noch nicht entlocken, aber besonders im Zusammenspiel mit den offenen Außenarealen und überarbeiteten Tools dürften hier völlig neue Herausforderungen auf uns warten.
Schon die kurze Demo verrät, dass ich mir wieder selbst zurechtlegen kann, wie ich durch das Spiel komme: Während ich im Prolog durch den Luftschacht aus dem verschlossenen Raum mit dem Alien entkommen bin, hat meine Kollegin Leya Ressourcen eingesammelt, mit denen sie die Türverriegelung reparieren konnte. Letzteres war deutlich zeitaufwändiger – dafür hat sie sich den Umweg gespart.
5. Keine Durchschnaufpausen
Eine kleine Enttäuschung musste ich beim Anspielen allerdings doch einstecken: »Nein, das Spiel pausiert nicht beim Lesen von Logs«, verriet mir Al Hope. Das war schon beim Vorgänger einer meiner größten Kritikpunkte. Ich habe damals unzählige spannende Lore-Häppchen auf der Sevastopol verpasst, weil mir das Alien ständig in den Nacken geatmet hat. Zwar lassen sich gesammelte Notizen sicher wieder im Menü nachlesen, aber eine kleine Komfort-Option für echte Verschnaufpausen hätte ich mir hier dennoch gewünscht.
Apropos Verschnaufpause: Wer auf gnädige Checkpoints gehofft hat, wird ebenfalls enttäuscht. Die Demo bot zwar Autosave-Punkte, doch die fliegen für das fertige Spiel wieder raus. »Das Speichern soll sich wie ein echter Meilenstein anfühlen«, betonte der Creative Director. Ich stelle mich also schon jetzt auf viele, viele, wirkliche viele Tode ein und erweitere meinen Wortschatz um neue Flüche. Nach der Demo bin ich optimistisch, dass wir mit Alien: Isolation 2 wieder einen fantastischen und mindestens genauso intensiven Survival-Trip wie im ersten Spiel bekommen werden.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.