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Wegen Star Wars war Ridley Scott drei Monate lang deprimiert und deswegen hat er Alien gemacht

Kult-Regisseur Ridley Scott verrät: Zu seinen Lieblingsfilmen zählt Star Wars! Und ohne den Krieg der Sterne hätte es (zumindest seine Version von) Alien nie gegeben.

Ohne den Krieg der Sterne hätten wir wohl eine ganz andere Version des unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt kennengelernt. Bildquelle: Disney20th Century FoxLucasfilm Ohne den Krieg der Sterne hätten wir wohl eine ganz andere Version des unheimlichen Wesen aus einer fremden Welt kennengelernt. Bildquelle: Disney/20th Century Fox/Lucasfilm

Habt ihr euch schon mal gefragt, was für Filme Ridley Scott am liebsten mag? Das verrät der Regisseur von Filmen wie Alien, Gladiator, Hannibal oder Thelma & Louise im Gespräch mit Letterboxd. Hier ist seine (sehr Sci-Fi-lastige) Topliste:

  • 2001: Odyssee im Weltraum
  • Star Wars: Episode 4 - Eine neue Hoffnung
  • Blade Runner (ja, sein eigenes Werk)
  • Am Anfang war das Feuer

Im Interview teilt Ridley Scott übrigens eine spannende Anekdote. Denn der Filmemacher erklärt, dass er Star Wars bei seinem Kinobesuch so gut fand, dass er deswegen drei Monate lang deprimiert war. Und nur deswegen hat er sich entschieden, mit Alien einen der besten Sci-Fi-Filme zu drehen.

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Ridley Scott hat Alien nur dank Star Wars gedreht

Dazu aber ein bisschen mehr Kontext: 1977 stand Ridley Scott noch ziemlich am Anfang seiner Filmkarriere. Nach mehreren TV-Serien setzte er mit Die Duellisten seinen ersten großen Spielfilm in Szene. Das Historiendrama wurde von Kritikern gefeiert und mit mehreren Preisen ausgezeichnet, enttäuschte aber an den Kinokassen.

Daraufhin stand Scotts nächstes Projekt eigentlich bereits fest: Tristan & Isolde - ein weiteres Historiendrama, das auf Richard Wagners gleichnamiger Oper basierte. Ridley Scott hatte für das Projekt bereits reichlich Vorarbeit geleistet, als ihn ein Kollege auf Star Wars aufmerksam machte.

Wie Wired berichtet, verrät Scott persönlich zu seinem Star-Wars-Erlebnis:

Ich kann mich daran erinnern, dass jemand in mein Büro kam und meinte: Ridley, du schaust dir besser diesen Film namens Krieg der Sterne an. [...] Also bin ich [ins Kino] gelaufen und es standen Leute um den ganzen Block Schlange. Es war außergewöhnlich. Ich habe davor und danach nie diese Art von Massen-Aufregung gesehen - das konnte man richtig spüren! [...]

Ich war fassungslos. Star Wars hat in mir alles auf den Kopf gestellt. So sehr, dass ich aus dem Kino gegangen bin und mir gedacht habe: Warum zur Hölle mache ich Tristan und Isolde?!! Die Zeiten ändern sich und ich muss in die Puschen kommen. Sechs Wochen später wurde mir Alien angeboten - ich war die fünfte Wahl des Studios.

Video starten 2:07 Alien: Romulus - offizieller Trailer zum neuen Kinofilm

Genau auf diese Erkenntnis geht Ridley Scott nochmal kurz und knackig jetzt im Gespräch mit Letterboxd ein. Als der Regisseur über seine Lieblingsfilme spricht, meint er dazu:

Ein weiterer wegweisender Film ist Star Wars. Ich habe meinen ersten Film abgeschlossen: Die Duellisten - ein sehr guter Film, mit dem ich auf Cannes gewonnen hatte. Ich sollte Tristan und Isolde als Nächstes machen. Ich mein, wie künstlerisch muss man noch unterwegs sein?

Dann bin ich in die Eröffnung von Star Wars gegangen, habe mich reingesetzt und war dann drei Monate lang deprimiert. Wie kann ich Tristan und Isolde machen, wenn dieser Kerl so etwas auf die Leinwand bringt?! Ich habe eine 180-Grad-Wendung hingelegt und innerhalb von sechs Wochen wurde mir Alien angeboten. Es war ein Versehen und ich habe gemeint: Ich mach’s.

Falls ihr euch für die komplizierte Entstehungsgeschichte von Alien interessiert, dann empfehlen wir euch an dieser Stelle dieses Video von GigaTV Mag zu dem Thema. Wie der Film ohne Ridley Scott ausgesehen hätte und wie Alien letztendlich Kinogeschichte schreiben konnte, haben die Kollegen in knapp zehn Minuten für euch zusammengefasst.

Mit Alien: Romulus läuft übrigens seit dem 15. August 2024 der neueste Teil der altgedienten Sci-Fi-Reihe in den deutschen Kinos. Den hat allerdings nicht Ridley Scott, sondern an seiner Stelle Fede Alvarez (Don’t Breathe, Evil Dead) inszeniert.

Mehr dazu und auch, was wir von Alien: Romulus halten, könnt ihr unter den Links oben nachlesen.

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