AMD gewinnt weiter Marktanteile bei x86-Prozessoren

AMD vermeldet für das sechste Quartal in Folge steigende Anteile am Markt für x86-CPUs. Trotzdem schrumpft der Rückstand zu Intel nur langsam.

von Sara Petzold,
12.05.2019 07:13 Uhr

AMD hat für 2019 große Pläne und setzt seine Wachstumshoffnungen auf die Zen-2-CPUs.AMD hat für 2019 große Pläne und setzt seine Wachstumshoffnungen auf die Zen-2-CPUs.

Langsam ernährt sich das Eichhörnchen, hüpfend von Ast zu Ast – mit kaum einer anderen Metapher ließe sich AMDs Aufholjagd auf dem CPU-Markt besser beschreiben als mit diesem Nager-Vergleich.

Denn während der vergangenen sechs Quartale hat AMD zwar immer mehr Marktanteil bei x86-Prozessoren verzeichnet, die Zugewinne bewegen sich aber im Bereich kleiner Brotkrumen als ganzer Brotlaibe.

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Denn wie die Marktforscher von Mercury Research im Rahmen einer Pressemitteilung verkünden, hat AMD den eigenen x86-Marktanteil ohne Semi-Custom, Embedded und IoT auf 13,3 Prozent gesteigert.

Im Vergleich zum vorausgegangenen Quartal entspricht das einer Steigerung um ein Prozent, im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent – ein geringes, aber doch kontinuierliches Plus.

AMD bleibt der Underdog am CPU-Markt

Im Verhältnis zu Intel ist AMD derzeit besonders gut am Markt für Desktop-CPUs aufgestellt. Hier steigt der Marktanteil laut Mercury Research auf 17,1 Prozent. Das Segment der x86-Notebook-CPUs bringt es demgegenüber auf 13,1 Prozent und steigert sich zum fünften Mal in Folge.

Lediglich bei den x86-Servern fährt AMD einen Verlust von 0,3 Prozent gegenüber dem vorangegangenen Quartal ein und bringt es auf aktuell 2,9 Prozent.

AMDs Ryzen-CPUs haben wesentlichen Anteil am Marktzuwachs.AMDs Ryzen-CPUs haben wesentlichen Anteil am Marktzuwachs.

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Insgesamt bleibt AMD mit diesen Zahlen auch weiterhin weit von der Hochphase zur Mitte der 2000er-Jahre entfernt, als AMD und Intel den CPU-Markt zeitweise fast gleichmäßig untereinander aufgeteilt hatten.

Trotzdem lassen die aktuellen Zahlen einen positiven Trend erkennen – ob dieser anhält, dürfte auch mit dem Erfolg der kommenden Ryzen-3000-CPUs und ihrer Zen-2-Architektur zusammenhängen.


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