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Seite 4: AMD Ryzen 7 1800X - Gelingt AMD das Comeback?

Spiele-Performance insgesamt

Performance Rating: Full HD
Durchschnitt (RotTR nur DX12, Deus Ex: MD nur DX11)

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
128
106
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
125
102
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
121
98
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
116
97
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
109
84
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
101
81
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
96
76
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
80
63
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
71
54
  • 0
  • 26
  • 52
  • 78
  • 104
  • 130

WQHD

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
85
71
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
90
80
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
89
77
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
89
77
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
87
76
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
85
73
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
82
69
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
75
61
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
67
51
  • 0
  • 18
  • 36
  • 54
  • 72
  • 90

Insgesamt

  • durchschnittliche fps
  • minimale fps
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
93
76
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
109
93
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
107
89
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
105
87
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
101
87
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
97
78
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
89
73
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
77
62
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
69
52
  • 0
  • 22
  • 44
  • 66
  • 88
  • 110

Im Performance Rating spiegeln sich die oben geschilderten Erkenntnisse zum Ryzen 7 1800X wider, außerdem verdeutlicht es ein bislang noch nicht angesprochenes Testergebnis: Während Intels eher niedrig getaktete Achtkern-Prozessoren wie der Core i7 5960X in unserem alten Testsystem noch meist das Nachsehen im Vergleich mit höher getakteten Vierkern-CPUs wie dem Core i7 6700K hatten, liegen sie jetzt meist knapp an der Spitze.

Das deutet darauf hin, dass aktuelle Spiele grundsätzlich stärker von mehr Kernen profitieren können als ältere Titel. Nur warum profitiert dann AMDs neuer Ryzen 7 1800X Achtkern-Prozessor davon nicht so recht? Hier könnte zwar auch die bei Intel CPUs der Haswell-E- und Broadwell-E-Reihe gegebene Unterstützung von Quad-Channel-RAM eine Rolle spielen. Sie dürfte aber kaum allein für deren Vorsprung auf den 1800X verantwortlich sein.

Dieses Gesamtbild verändert sich auch dann nicht, wenn wir die virtuelle Kernverdoppelung SMT deaktivieren. Das ermöglicht laut AMD in manchen Spielen einen Performance-Zuwachs von fünf bis zehn Prozent, in unseren Benchmark-Titeln ist das aber nicht der Fall. Auch erste Tests mit dem etwas später eingetroffenen Ryzen 7 1700X bestätigen unserer bisher von Ryzen gewonnen Performance-Eindrücke (ein ausführlicher Test folgt voraussichtlich nächste Woche).

Gegenüber den Vorgängern FX 8350 und FX 6300 kann sich AMD also einerseits klar steigern, bei der Spieleleistung komplett zu Intel aufzuschließen, ist allerdings (noch) nicht gelungen - zumindest nicht in unserem Test-Setup mit hohen statt maximalen Details und unter Full HD.

Bei all dem muss man natürlich im Hinterkopf behalten, dass aktuelle Spiele noch keine Zen-spezifischen Optimierungen enthalten, außerdem könnte Zen bei einer anderen Spieleauswahl und bei besserer Auslastung von mehreren Kernen in zukünftigen Spielen besser dastehen. Wer hauptsächlich in Full HD spielt, der ist allerdings nach aktuellem Stand oft noch besser mit einem Vierkern-Prozessor von Intel bedient.

Das die Performance in Full HD teils etwas zu Wünschen übrig lässt, hat AMD übrigens inzwischen auch selbst eingeräumt, gleichzeitig unterscheiden sich die diversen Testergebnisse teilweise relativ stark. Das hängt scheinbar mit unterschiedlichen Kombinationen aus Mainboard, installierter BIOS-Version und genutztem RAM zusammen, außerdem kann wohl auch das Deaktivieren des so genannten »High Precision Event Timers« einen spürbaren Unterschied machen.

Ein möglicher Grund für die relativ starken Schwankungen je nach Setup und Spiel könnten Kommunikationsprobleme zwischen den CPU Core Complexes sein. Unabhängig von den genauen Ursachen gibt es momentan noch keine allgemeine Lösung für die teils auftretenden Performance-Probleme. Für eine neue Architektur sind solche Anlaufschwierigkeiten aber nichts Ungewöhnliches, wir gehen deshalb davon aus, dass sich die Spieleleistung von Ryzen noch spürbar verbessern wird, sowohl in bereits erschienenen als auch in noch kommenden Titeln.

Anwendungs-Benchmarks

7-Zip
integrierter Benchmark

  • MIPS
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
40234
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
38714
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
37973
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
27324
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
24943
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
23546
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
22140
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
19980
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
16408
  • 0
  • 8200
  • 16400
  • 24600
  • 32800
  • 41000

Cinebench R15
CPU-Test

  • Multicore
  • Singlecore
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
1565
159
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
1564
142
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
1329
140
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
978
195
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
866
183
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
835
164
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
648
132
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
632
99
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
431
94
  • 0
  • 320
  • 640
  • 960
  • 1280
  • 1600

Handbrake
Encodierung eines 4K-Videos (H.265)

  • Dauer
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
296
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
254
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
279
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
333
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
351
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
417
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
652
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
588
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
756
  • 0
  • 152
  • 304
  • 456
  • 608
  • 760

Bei den Anwendungs-Benchmarks schlägt der Ryzen 7 1800X Intels Vierkern-Prozessoren erwartungsgemäß meist sehr klar. In Cinebench erreicht er beim Multicore-Test sogar das Niveau des Core i7 6900K, in 7-Zip liegt er nur knapp hinter dem Core i7 5960X. Beim Komprimieren einer 4K-Videodatei mit Handbrake ist der Abstand zu den Quadcore-CPUs nicht mehr so groß, aber auch hier macht der 1800X grundsätzlich eine gute Figur.

Stromverbrauch

Unsere Angaben für die Leistungsaufnahme unter Spielelast beziehen sich auf den Singleplayer-Modus von Battlefield 1. Im Vergleich mit den anderen Benchmark-Titeln im Testfeld erzeugt das Spiel eine relativ hohe Leistungsaufnahme, es handelt sich aber nicht um ein Worst Case-Szenario mit möglichst (unrealistisch) hoher Auslastung.

Der Ryzen 7 1800X kann hier durchaus überzeugen, trotz seiner acht Kerne liegt er in Sachen Leistungsaufnahme mit etwa 277 Watt zwischen den beiden Vierkernern Core i7 7700K (265 Watt) und Core i7 4790K (282 Watt). Da seine Spiele-Leistung aber auch etwas niedriger liegt, hat Intel in Sachen Energieeffizienz insgesamt noch die Nase leicht vorn – nichtsdestotrotz ist Ryzen ein gewaltiger Fortschritt für AMD in dieser Hinsicht und durchaus konkurrenzfähig.

Leistungsaufnahme
gesamtes Testsystem

  • Spielelast (Battlefield 1)
  • Leerlauf
Core i7 6700K 4,0 GHz, 4C/8T
243
45
Core i7 7700K 4,2 GHz, 4C/8T
265
42
Ryzen 7 1800X 3,6 GHz, 8C/16T
277
48
Core i7 4790K 4,0 GHz, 4C/8T
282
53
Core i7 5960X 3,0 GHz, 8C/16T
293
59
Core i7 6900K 3,2 GHz, 8C/16T
297
61
Core i7 2600K 3,5 GHz, 4C/8T
298
54
FX 6300 3,5 GHz, 6C/6T
302
69
FX 8350 4,0 GHz, 8C/8T
315
73
  • 0
  • 64
  • 128
  • 192
  • 256
  • 320

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