Streaming-Benchmarks
Streaming: Verlorene Frames im Stream
OBS zu Twitch.tv, AC:Origins (CPU-Preset »Medium«, Bitrate 5.000, 60 fps, x264)
- Stream-Auflösung 1920x1080
- Stream-Auflösung 1280x720
- 0,0
- 20,0
- 40,0
- 60,0
- 80,0
- 100,0
Wie schon bei den Anwendungen gilt auch für das Streaming, dass sich eine hohe Zahl an Kernen und Threads hier besonders positiv auswirkt. Die Ryzen-7-Prozessoren inklusive dem Ryzen 7 2700 sind deshalb auch die einzigen CPUs im Testfeld, denen es gelingt, in unseren anspruchsvollen Qualitäts-Einstellungen einen Stream in Full HD mit flüssigen 60 fps darzustellen.
Das geht allerdings auch klar zu Lasten der Performance im Spiel selbst: Der Ryzen 7 2700 verliert hier die Hälfte der Bilder pro Sekunde, was sich spürbar negativ auf das Spielerlebnis auswirkt. Reduzieren wir die Auflösung des Streams dagegen auf 720p, sind es nur noch etwa 23 Prozent verlorenen Frames im Spiel.
Overclocking
Die von Haus aus relativ niedrigen Taktraten des Ryzen 7 2700 lassen sich potenziell durch das Übertakten ausgleichen. Wie bei Ryzen-CPUs üblich bietet sich das auch deshalb an, weil sie alle über einen freien Multiplikator verfügen, der das Anheben der Taktrate grundsätzlich sehr leicht gestaltet.
Bei unserem Testmodell bestätigen sich unsere bisherigen Erfahrungen mit dem Übertakten von Ryzen-CPUs: Werte von 4,1 GHz bei Last auf allen Kernen sind auch mit dem Ryzen 7 2700 stabil erreichbar, wenn die Spannung entsprechend angehoben wird (in unserem Fall auf 1,35 Volt) und ausreichend gute Kühlung geboten ist.
Damit ist er in Assassin's Creed: Origins mit 101,3 fps sogar etwas flotter als der Ryzen 7 2700X (99,4 fps), gleiches gilt auch für Cinebench (1.828 Punkte vs. 1.774 Punkte). Die höhere Leistung durch das Übertakten wirkt sich aber auch recht deutlich auf die Leistungsaufnahme und die Temperaturen aus, worauf wir im nächsten Abschnitt näher eingehen.
Leistungsaufnahme
Mit den offiziellen Taktraten macht der Ryzen 7 2700 in Sachen Energieeffizienz eine gute Figur. Beim Spielen von Origins erreicht das gesamte Testsystem in Kombination mit dieser CPU den zweitniedrigsten Verbrauch im Testfeld, und auch in Cinebench steht die CPU gut da. Das gilt vor allem mit Blick auf die sehr hohe Leistung in diesem Benchmark, was dem Ryzen 7 2700 in dieser Disziplin sogar die höchste Energieeffizienz im Testfeld beschert.
Das oben beschriebene Übertakten der CPU geht dagegen erwartungsgemäß klar zu Lasten der Energieeffizienz: Der Stromverbrauch steigt in Assassin's Creed um 15 Prozent und im Cinebench sogar um über 60 Prozent, während die Leistung sich nur um vier Prozent beziehungsweise 17 Prozent erhöht.
Die beim Spielen gemessene Temperatur steigt außerdem in unserem offenen Test-Aufbau mit einem Tower-Kühler von Noctua von 45 Grad auf knapp 60 Grad. Das ist zwar ein völlig unbedenklicher Wert, in einem geschlossenen Gehäuse sollten man beim Übertakten aber dennoch auf eine ausreichend gute Kühlung achten (was generell beim Übertakten gilt).
Leistungsaufnahme: Spielelast
gesamtes Testsystem
- Assassin's Creed: Origins
- 0
- 72
- 144
- 216
- 288
- 360

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