Hört mir auf mit Star Wars! Oder Herr der Ringe!
Ich finde: Manche Geschichten brauchen keine Prequels. Ich muss nicht wissen, was jeder x-beliebige Charakter in einem Fantasy- oder Science-Fiction-Universum vor seinem Auftritt in Buch/Film/Serie/Spiel gemacht hat. Ja, Han Solo, ich schaue dich an!
Umso überraschter war ich, als mir ein neues Fantasy-Buch gezeigt hat, dass Prequels manchmal eben doch ihre Vorlagen übertreffen können. Denn Samantha Shannons neuer Roman Among the Burning Flowers ist tatsächlich besser als das von vielen so geliebte (und von mir nur so mittel gemochte) Der Orden des geheimen Baumes.
Ein schwieriges Erbe
Mit nur 260 Seiten ist die am 11. September 2025 vorerst nur auf Englisch erscheinende Novella Among the Burning Flowers von Bloomsbury Archer leicht verdaulich und weitaus einfacher zu bewältigen als das 800-Seiten-Epos, auf dem es basiert.
Seit der Veröffentlichung im Jahr 2019 hat sich Der Orden des geheimen Baumes (Englisch: The Priory of the Orange Tree) über eine Million Mal verkauft, mit Wertungen zwischen 4,17 (Goodreads) bis 4,4 von Sternen (Amazon). Die damit begonnene Roots-of-Chaos-Serie wurde in der Folge als »Blockbuster« und »eindringliche, epische Fantasy« beschrieben, die Shannon in den Augen vieler Fans und Kritiker in die Riege von Autoren wie George R. R. Martin und Robin Hobb erhebt.
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