50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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»Wir wussten nicht, auf was wir uns einlassen« - Der Serien-Chef von Andor ist heilfroh, dass nun doch keine 5 Staffeln kommen

Tony Gilroy gibt zu: Dass er sich für Andor verpflichtet hat, bereute der Showrunner zuerst zutiefst. Tatsächlich hat er sogar darauf gehofft, dass das Projekt komplett scheitert.

So oder so ähnlich dürfte Tony Gilroy dreingeschaut haben, als ihm dämmerte, auf was er sich mit fünf Staffeln eigentlich eingelassen hatte. Bildquelle: DisneyLucasfilm So oder so ähnlich dürfte Tony Gilroy dreingeschaut haben, als ihm dämmerte, auf was er sich mit fünf Staffeln eigentlich eingelassen hatte. Bildquelle: Disney/Lucasfilm

Das Ende der besten Star-Wars-Serie naht! Nach Staffel 2 ist mit Andor Schluss - und das, obwohl sogar mal insgesamt fünf Seasons geplant waren. Tony Gilroy hat bereits durchblicken lassen, dass ihm dafür schlichtweg die Zeit ausging. Und darüber ist der Showrunner heilfroh.

Fünf Staffeln Andor? Selbst für den Serien-Chef zu viel des Guten

Im Gespräch mit GamesRadar gibt sich Tony Gilroy erfrischend ehrlich. Während er auf die letzten Jahre seiner Karriere zurückblickt, zieht er das Fazit, dass sich er und sein Team mit dem ursprünglichen Plan für Andor übernommen haben. 

Heute würde er sich definitiv nicht mehr für eine Serie von insgesamt fünf Staffeln verpflichten:

Als wir uns an Andor machten und über unsere nächsten Schritte nachdachten, dämmerte uns, dass wir keine Ahnung hatten, auf was wir uns überhaupt eingelassen haben. Wir hatten wirklich keinen Plan. Das war in etwa so, als würdest du dir eine Limo holen und dafür einen ganzen Kontinent durchqueren. 

Uns wurde plötzlich klar, wie viel wir überhaupt zu tun hatten und dass wir es physisch einfach nicht stemmen konnten. Es würde zu lange dauern. [Dass wir jetzt nur zwei Staffeln machen,] ergab sich aus reiner Notwendigkeit. Und nein, ich würde jetzt auch keine fünf Staffeln mehr machen wollen.

Video starten 1:22 Der finale Trailer zu Andor Staffel 2 bringt die Erinnerungen an den ersten Todesstern zurück

Die zweite und damit letzte Season von Andor setzt sich jetzt aus insgesamt 12 Episoden zusammen, von denen jeweils drei ein Kapitel bilden, die im Wochentakt erscheinen. Zwischen den einzelnen Andor-Kapiteln kommt es stets zu einem Zeitsprung von einem Jahr. Dazu liefert Gilroy ebenfalls etwas Kontext:

Uns war durchaus bewusst, dass wir eine elegante Lösung finden mussten, um in vier Abschnitten einen Zeitraum von vier Jahren abzudecken. Dabei stellte sich die Frage, wie wir diese Sprünge bewältigen können, ohne auf zu viel Exposition zurückzugreifen.

Tatsächlich handelt es sich dabei um unseren größten (und vielleicht sogar einzigen) Kritikpunkt, den wir an Staffel 2 von Andor ausmachen. In unserer spoilerfreien Serien-Review stellten wir bereits fest, dass die zweite Season spürbar unter den Zeitsprüngen leidet und damit teilweise sogar etwas gehetzt wirkt.

Abgesehen davon sind wir mit dem großen Finale von Andor jedoch sehr zufrieden. Unserer Meinung nach wird das Prequel zu Rogue One seinem Ruf als beste Star-Wars-Serie in Staffel 2 mehr als gerecht. Insofern ist es auch ein Jammer, dass sich Showrunner Tony Gilroy mit dem Abschluss von Andor komplett vom Krieg-der-Sterne-Universum verabschiedet.

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