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Seite 2: Weltexklusiv gespielt: Wie gut wird der erste Story-DLC für Anno 1800?

So funktionieren die DLC-Quests

Da es sich bei Anno 1800 weiterhin um ein Aufbauspiel handelt, werden wir in dem neuen DLC natürlich nicht nur das Meer abfahren in der Hoffnung, irgendwann auf das begehrte Zepter zu stoßen. Die Königin erwartet nämlich gleichzeitig von uns, Crown Falls zu einem neuen Handelszentrum auszubauen und damit eine wahre Metropole aus dem Boden zu stampfen.

Somit bestehen die meisten der anfänglichen Quests darin, unsere Arbeitskraft aufzustufen und den Hafen zu vergrößern. Dabei sind die Anforderungen bewusst recht hoch angesetzt. Wer jedoch bereits in der Alten Welt seine Wirtschaft zum boomen gebracht hat, kann das ganze mit ausreichend Handelsrouten natürlich beschleunigen. Wir konzentrierten uns beim Spielen aber voll auf Kap Trelawney und importierten nur die nötigsten Ressourcen.

Nicht nur die Königin ist auf der Suche nach dem Kapaun-Zepter. Nicht nur die Königin ist auf der Suche nach dem Kapaun-Zepter.

Der Anspruch der Quest skaliert also mit eurem bisherigen Spielverlauf. Wer in seinem Spielstand bereits die alte Welt komplett beherrscht und mehrere Inseln mit Investoren besetzt hat, wird recht einfach auch das neue Gebiet mit den nötigen Rohstoffen versorgen können, um den Ansprüchen der Königin gerecht zu werden und bekommt so direkt eine zusätzliche Endgame-Herausforderung.

Wer dagegen eine komplett neue Partie beginnt, wird deutlich länger für die ersten DLC-Quests brauchen, bekommt aber dafür einen frühen Anreiz, seine komplette Hauptinsel umzusiedeln, und auch das ist ja eine motivierende Aufgabe.

Anno 1800 wurde dank Patches noch ein wenig verbessert - für die 90 reicht es aber nicht

Das können die neuen NPCs

Einen neue KI-gesteuerten Gegenspieler wie im Anarchisten-DLC für Anno 1800 gibt es in »Gesunkene Schätze« eigentlich nicht. Im Laufe der Hauptquest bekommen wir aber Konkurrenz von einem Mann namens Vasco Oliveira. Einen Stellvertreter des Königs Joao, dem amtierenden König von La Corona.

Vasco Oliveira ist ebenfalls auf der Suche nach dem Kapaun-Zepter und durchstreift mit seiner Flotte das Meer von Kap Trelawney. Allerdings besiedelt er keine Inseln und verhält sich auch ansonsten eher passiv. Laut der Entwickler hat Oliveira nur innerhalb der Story eine Funktion. Ob es im Zuge der Hauptquest auch zu bewaffneten Auseinandersetzungen kommt, wurde nicht deutlich. Eigentlich erwartet die Königin aber eine friedliche Lösung.

Der einzige andere Charakter von Bedeutung, ist in »Gesunkene Schätze« ein schrulliger Erfinder, der von allen nur Alter Nate genannt wird. Nate funktioniert wie auch die anderen neutralen Charaktere in erster Linie als Händler. Anders als etwa Sir Archibald oder Madame Kahina kann Nate jedoch Items nicht nur verkaufen, sondern sogar herstellen und gibt uns spezielle Quest, für die wir das neue Bergungsschiff benötigen.

Mithilfe des neuen Bergungsschiffs und der Tauchglocke erkunden wir die Tiefsee. Als Spieler sehen wir davon aber nichts. Mithilfe des neuen Bergungsschiffs und der Tauchglocke erkunden wir die Tiefsee. Als Spieler sehen wir davon aber nichts.

Wofür taucht das neue Schiff?

Aufmerksamen Leser könnten sich langsam fragen: Moment! War nicht von versunkenen Schätze und Reisen in die Tiefsee die Rede? Dazu kommen wir jetzt. Denn da die Königin auf der Suche nach dem Kapaun-Zepter den Meeresboden durchwühlen will, bittet sie uns eine Tauchglocke vom Alten Nate zu beschaffen.

Die Tauchglocke ist Teil eines neues Schifftyps: dem Bergungsschiff. Dieses ist wie unser Flaggschiff einzigartig und kostet beim erstmaligen Kauf 14.000 Münzen. Wird das Schiff zerstört, können wir bei Nate einfach ein weiteres kaufen. Das wissen wir natürlich nur deshalb, weil wir nachgefragt haben, und nicht weil Lady Margaret Hunt während unserer Testrunde das unbewaffnete Bergungsschiff zu Kleinholz verarbeitet hat. Ähem.

Zu lohnenden Tauchglocken-Einsatzorten führen uns entweder Quests oder das Echolot, ein neues herstellbares Item. Rüsten wir dies aus, können wir bei genauer Beobachtung des Ozeans leicht leuchtende Stellen finden. Dann reicht ein Mausklick, um dort unsere Taucherglocke zu Wasser zu lassen.

Kurze Zeit später wird sie automatisch wieder hochgezogen und hat in der Regel Schrott, manchmal aber auch mehr oder weniger wertvolle Items an Bord. Zu den Items zählen im Übrigen auch exotische Tiere oder Ausstellungsstücke für unser Museum.

Jede von Nates Erfindungen benötigt andere Ressourcen und Schrott in verschiedenen Qualitätsstufen. Jede von Nates Erfindungen benötigt andere Ressourcen und Schrott in verschiedenen Qualitätsstufen.

Das neue Crafting-System im Detail

Als genialer Erfinder stellt der Alte Nate die besten Items selbstverständlich selber her. Das kostet uns erstens weniger Geld und zweitens wissen wir schon vorher, welches Item am Ende dabei herauskommt. Wir können uns also bewusst auf die Beschaffung eines bestimmten Items konzentrieren und damit sogar den Bauplan für unsere Stadt darauf ausrichten.

Ihr wollt eure Schlachtschiffe verbessern? Kein Problem. Wie wär es zum Beispiel mit selbstladenden Kanonen, die die Schussfrequenz steigern. Ihr habt keinen Platz um ein Kraftwerk zu bauen? Setzt einfach eine Kraftmaschine in eine Handelskammer und sorgt so für Elektrizität. Nate hat für fast jeden Item-Sockel die passende Erfindung parat.

Darunter auch einen Roboter namens PersoNateur, der die erforderlichen Arbeitskräfte nahe gelegener Arbeitsstellen je nach Qualitätststufe um einen gewissen Prozentsatz reduziert. Ein sehr mächtiges, aber auch riskantes Item, weil der PersoNateur auch die Explosionsgefahr der Gebäude recht massiv erhöht. Spielerisch ist das interessant, atmosphärisch fanden wir die Roboter etwas deplatziert.

Die Insel des Alten Nate quillt über vor skurrilen Apparaten. Manchmal besucht er auch unseren Hafen, nutzt dafür aber ein normales Boot und nicht seinen Zeppelin. Schade. Die Insel des Alten Nate quillt über vor skurrilen Apparaten. Manchmal besucht er auch unseren Hafen, nutzt dafür aber ein normales Boot und nicht seinen Zeppelin. Schade.

Um diese Wunderwerke der Technik herzustellen, erwartet Nate lediglich, dass wir ihm die notwendigen Materialen liefern. Eines davon ist immer Schrott in verschiedenen Qualitätsstufen (schrottiger Schrott und eben weniger schrottiger Schrott), die anderen können durchaus wertvolle Rohstoffe oder Zwischenprodukte sein. Für die Ressourcen müssen wir also erst einmal unsere Produktionsketten in Gang kriegen, während Schrott ausschließlich mit Hilfe der Taucherglocke an Land gezogen werden kann.

Für uns ist das Item Crafting die relevanteste Neuerung von »Gesunkene Schätze«, da es das Gegenstände-Management im Endgame weitaus besser planbar macht. Bis dato müssen wir Items bei Händlern so lange kostspielig neu auswürfeln lassen, bis wir was Passendes angeboten bekommen.

Dank DLC können wir nun gezielt auf unser nächstes Wunsch-Item hinarbeiten, ohne uns auf unser Glück verlassen zu müssen. Unserer Meinung nach sollte Blue Byte Mainz dringend überlegen, ob sie die Crafting-Funktion auch im Hauptprogramm zugänglich machen. Die Anno-Fans würden es ihnen garantiert danken!

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