Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Drei Monate Plus im ersten Jahr sparen!

Seite 3: Ihr liebt Arcane und wollt deshalb mit League of Legends anfangen? So klappt es!

GameStar Plus Logo

Artikel auf einer Seite lesen

25% Rabatt auf euer erstes Jahr GameStar Plus

GameStar Plus ist das Online-Abo für Gamer, denen gute Spiele wichtig sind. Schon ab 5,99€ im Monat. Deine Vorteile:

Zugriff auf alle exklusiven Tests, Guides, Videos und Reportagen von GameStar
Jede Woche ein exklusiver Podcast und zwei exklusive Newsletter
Von Experten, die wissen, was gespielt wird
Keine Banner und viel weniger Werbespots
Jederzeit online kündbar

Du hast bereits GameStar Plus? Hier einloggen.

Ich will besser werden in League of Legends - wie gehe ich vor?

Probiert alle Champions und Rollen aus

Wie wir bereits etabliert haben, ist League of Legends sehr komplex. Es ist also nur natürlich, erstmal überfordert zu sein. Licht ins Dunkel bringt ihr, wenn ihr einfach jeden Champion und jede Rolle ein wenig ausprobiert - ein oder zwei Spiele reichen schon, damit ihr ganz grob versteht, was der Charakter macht und ob es euch gefällt. 

Nutzt dazu am besten Bot Games. Die Koop-Partien gegen KI-Champions spielen sich deutlich entspannter als echte Matches und lassen euch in Ruhe euren Champion ausprobieren. Eine schnelle Alternative bietet das Practice Tool, wo ihr alleine oder ebenfalls mit Bot trainieren könnt. Einziger Nachteil hier ist, dass ihr euren Account nicht levelt, dafür seid ihr aber völlig ungestört. 

So findet ihr auch heraus, was euch anspricht. Steuert ihr zum Beispiel gerne wuchtige Krieger, prügelt euch am liebsten im 1v1 und habt sonst gerne eure Ruhe, seid ihr womöglich auf der isolierten Toplane zuhause und fühlt euch mit Bruiser-Champions wie Darius oder Garen pudelwohl.

Kampf Nach einem 1v1 gegen Darius fühlt man sich gerne mal, wie durch einen Fleischwolf begreht.

Tower Auch vor Türmen schreckt der eifrige Brutalo nicht zurück. Durch seine kurze Reichweite, kann er aber gegen Fernkämpfe in Schwierigkeiten geraten. Jeder Champion hat Stärken und Schwächen.

Legt euch auf einen (simplen) Helden fest

Parallel zu dieser Entdeckungsphase könnt ihr euch auch schon einen Champion aussuchen, in den ihr mehr Zeit investieren wollt. Wollt ihr schnell besser werden, solltet ihr hier unbedingt einen simplen Kandidaten wählen. Einfach ist ein Champion dann, wenn sein Kit leicht einzusetzen ist und wenn ihr darüber hinaus noch versteht, wie ihr mit ihm oder ihr Matches gewinnt. Das läuft dann meist selbst bei chaotischen Spielen nach einem sehr ähnlichen Muster ab, was es einfacher zu reproduzieren macht.

Von den Arcane- Charakteren trifft das am ehesten auf Jinx zu. Sie ist eine Schützin, die mit Maschinengewehr oder Raketen hantiert und explosive Fallen aufstellt. Ihr Job ist es vor allem, am Leben zu bleiben und Schaden auszuteilen. Ihre Fähigkeiten kosten Mana und haben Cooldowns. Der Großteil ihres Schadens kommt aber von Auto Attacks, die ihr ausführt, indem ihr direkt auf Champions klickt. Dadurch seid ihr selbst dann noch nützlich, wenn ihr eure Skills nicht einsetzen könnt.

Jinx Kit im Spiel erinnert an die Waffen, die sie auch in Arcane einsetzt. Jinx Kit im Spiel erinnert an die Waffen, die sie auch in Arcane einsetzt.

League of Legends ist am Ende nur eine Ansammlung von Situationen mit unterschiedlichen Champions und weiteren Faktoren, gewissermaßen Puzzles, die es zu lösen gilt. Bleibt euer Charakter dabei immer gleich, senkt das die möglichen Lösungen und Variablen schon mal enorm, was das Lernen erleichtert.

Für jede Rolle gibt es solche Champions, die relativ leicht zu erlernen sind und euch damit einen guten Überblick über das Spiel an sich geben. Sie sind gerade deshalb sehr effektiv und ermächtigen euch oft auch dann, wenn ihr nicht perfekt spielt.

  • Lux zum Beispiel ist eine simple Fernkampf-Magierin, die so Areale kontrolliert und Feinde aus sicherer Entfernung erledigt.
  • Piraten-Dame Miss Fortune wiederum lässt Pistolenkugeln zwischen Gegnern springen oder einen Kugelhagel auf sie herabregnen. 

Als Miss Fortune solltet ihr hier lieber ausweichen. Nutzt eure Reichweite, um eure Gegner mit Kugeln aus der Ferne zu durchlöchern. Als Miss Fortune solltet ihr hier lieber ausweichen. Nutzt eure Reichweite, um eure Gegner mit Kugeln aus der Ferne zu durchlöchern.

Lernt ihr erstmal einen leichten Champion und werdet richtig gut mit ihm, könnt ihr später einfacher einen schwierigeren meistern. Beispielsweise eine Caitlyn, die ähnlich wie Jinx funktioniert, aber etwas kompliziertere Combos mithilfe ihrer Fallen meistern muss. Oder einen Jayce, der gleich zwei komplette Kits für Nah- und Fernkampf mitbringt und je nach Situation zwischen ihnen wechselt.

Nutzt Drills, Custom Games und Bot Matches

Bot Matches sind ideal, um Champions und Rollen näher kennenzulernen. Habt ihr euren Champion und eure Rolle gefunden, könnt ihr euch dann einfach in Quickplay oder Draft Pick stürzen. Allerdings kann das ordentlich Zeit in Anspruch nehmen. Um noch effektiver zu üben, empfehlen sich Drills und Custom Games.

Erstere gibt es zahlreich online zu finden, zum Beispiel auf YouTube. Ihr könnt zum Beispiel Minions spawnen lassen und einfach mal 10 Minuten üben, diese mit eurem Champion zu töten - Gold gibt es nämlich nur, wenn ihr wirklich den Todesschlag ausführt. Oder ihr stellt Dummies auf und geht eure Kombos durch, damit euch diese in Fleisch und Blut übergehen.

Das Practice Tool ist sehr gut dazu geeignet, um sich mit Lanes, Minions und dem Trading zwischen Champions vertraut zu machen. Wollt ihr erstmal nur euer Kit kennenlernen, könnt ihr euch auch an Dummies austoben. Das Practice Tool ist sehr gut dazu geeignet, um sich mit Lanes, Minions und dem Trading zwischen Champions vertraut zu machen. Wollt ihr erstmal nur euer Kit kennenlernen, könnt ihr euch auch an Dummies austoben.

Custom Games wiederum sind ideal, um euch herauszufordern. Während Koop-Spiele euch andere Spieler zur Seite stellen, könnt ihr hier zum Beispiel alleine gegen drei oder gar fünf Bots antreten und testen, wie gut ihr euren Champion schon in kniffligen Situationen unter Kontrolle habt.

Wie ihr am besten in Ranked startet

Seid ihr dann endlich Level 30, juckt es euch wahrscheinlich schon in den Fingern. Aber auch für Ranked gibt es ein paar Tipps, die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte:

  • Bleibt bei eurem Champion (und mindestens einer Alternative, wenn er nicht verfügbar ist), egal, wie viel ihr erstmal verliert - das ist normal! Nur so lernt ihr aber dazu und werdet wirklich besser langfristig. Habt ihr dutzende Spiele absolviert und verliert die Lust an eurem Helden, könnt ihr natürlich wechseln, um neue Skills zu lernen.
  • Sucht euch eine zweite Rolle, die ihr auch gerne spielt und einen Champion dort (League of Legends gibt euch nicht immer eure gewünschte Hauptrolle, damit ihr schneller Matches findet) - haltet es hier ebenfalls simpel.
  • Stellt euren Chat auf Party Only: Der toxische Ruf von League kommt leider nicht von ungefähr - gerade in Ranked motzen sich alle gerne mal an. Um dem aus dem Weg zu gehen, schaltet sie einfach stumm. Bei der Ingame-Kommunikation helfen dann die Pings.
  • Spielt nicht mehr als drei bis fünf Spiele am Stück und hört auf, wenn ihr euch erschöpft fühlt, ihr deutlich schlechter spielt oder ihr genervt seid. So vermeidet ihr zu viel Frust.

Video starten 20:26 So spielt sich League of Legends 2024: 20 Minuten Jinx Gameplay

  • Sucht euch ein Learning Objective, indem ihr eine Sache definiert, die ihr über einen bestimmten Zeitraum verbessern wollt und bleibt dabei. Das hängt stark von eurem Champion ab. Ein Beispiel: Ich wähle oft Syndra, eine Magierin, die in der Mitte spielt. Sie ist sehr gut darin, Ziele wie Drachen zu sichern, weil ihre Zauber Areale kontrollieren. Also schaue ich jedes Spiel, dass ich nicht nur meinen Jungler zum Drachen rufe, sondern auch rechtzeitig selbst dort bin. Habt ihr so ein Ziel, könnt ihr euch Stück für Stück verbessern, auch unabhängig von Sieg oder Niederlage. Passend dazu könnt ihr auch zielgerichtet Guides oder Match-Replays besserer Spieler konsumieren. Weniger ist hier mehr!
  • Schaut euch hin und wieder euer Replay an. Ich bin da sehr gründlich und gehe nach jedem Spiel bestimmte Situationen durch, um herauszufinden, was ich hätte besser machen können - ein bisschen wie die Nachbesprechung nach einem Fußballspiel. So weit müsst ihr aber nicht gehen. Kam euch ein Kampf komisch vor, könnt ihr euch das Replay im Client herunterladen und die Stelle nochmal in Ruhe anschauen, wenn ihr neugierig seid.
  • Verliert nicht die Nerven! League ist ein Langzeit-Projekt, ganz ähnlich wie der Besuch im Fitness-Studio. Macht ihr es regelmäßig, bauen sich irgendwann automatisch Muskeln auf. Aber nur weil ihr jetzt dreimal nach Neujahr im Fitness-Studio wart, sieht man nicht unbedingt gleich etwas. Auch wenn es wirkt, als würdet ihr keine Fortschritte erzielen, bleibt am Ball und vertraut darauf, dass sich die harte Arbeit auszahlt. Und lasst euch nicht von Trollen und anderen Idioten entmutigen - die finden sich auf beiden Seiten. Das macht es nicht besser, hält die Waage aber in der Balance.

Climbing-Tipps, die mir persönlich darüber hinaus sehr geholfen haben, findet ihr auch in diesem Video von einem Challenger-Spieler und League-Coach:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Du kannst ihn dir mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von YouTube angezeigt werden.

Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Link zum YouTube-Inhalt

Hilfreiche Settings

Dieses Thema ist schon ein wenig weiter fortgeschritten und füllt ganze Guides auf YouTube und Co. Trotzdem lohnt es sich, sich schon früh mit den Einstellungen zu beschäftigen - ihr gewöhnt euch schließlich an sie, was jeden Umstieg später lästig macht. Diese Funktionen haben mir persönlich sehr geholfen:

  • Freie Kamera (standardmäßig ist sie auf euren Charakter fixiert, was den Überblick erleichtern kann. Allerdings entgeht euch so viel vom Geschehen auf der Karte. Gewöhnt euch deshalb schnell daran, die Kamera frei zu lenken und per Taste manuell auf euren Champion zu zentrieren!)
  • Nutzt Hotkeys und Quick Cast (Überall zu klicken, kostet Zeit und die habt ihr in einem Spiel nicht, in dem es auf jede Sekunde ankommt. Da Effizienz euch weit bringt, solltet ihr euch nicht nur an die Tasten für die Fähigkeiten gewöhnen, sondern sie auch mit Strg + Fähigkeitentaste leveln, statt sie händisch zu klicken. Per Quick Cast, den ihr mit oder ohne Reichweiten-Indikator nutzen könnt, wirkt ihr eure Skills zudem schneller.)
  • Lasst euch so viele Infos wie möglich anzeigen (Egal ob Mana-Kosten für Spells, den empfohlenen Jungle-Pfad oder genaue Zeitangaben im Chat, lasst euch keine potenziell relevante Info entgehen. Pro-Tipp: Stellt ein, dass ihr statt der Spielernamen die Champion-namen über den Charakteren seht, auch mit unbekannten Skins kommt ihr so im Kampfgetümmel nicht so leicht durcheinander.)
  • Macht die Map größer und das Menü kleiner (auf der kleinen Karte seht ihr, wer gerade wo ist - so erkennt ihr Bedrohungen und helft Verbündeten. Ein übergroßes HUD braucht ihr wiederum nicht, also verkleinert es, um mehr vom Spielfeld zu sehen.)
  • Für ADCs: Stellt euch Player Attack Move Click wie in diesem Tutorial ein. Das hilft euch beim Kiten, also dem gleichzeitigen Bewegen und Angreifen. Das ist wichtig für die Champions in dieser Rolle, weil sie viel Schaden per Auto Attack (also im direkten Angriff statt per Fähigkeit) austeilen, aber extrem verwundbar sind.

Einstellungen LoL lässt sich über eine Vielzahl von Einstellungen individualisieren und komfortabler gestalten.

HUD-Anpassung Gerade ein optisch angepasstes HUD kann die Spielerfahrung einfacher machen.

Ich will nur zum Spaß spielen - wie geht das ohne Frust?

Ihr merkt schon, League of Legends ist definitiv nicht für jeden etwas. Es ist vollkommen verständlich, dass man keine Lust hat, so viel Zeit und Mühe in ein Spiel zu investieren, das als spaßiges Feierabend-Hobby dienen soll.

Wollt ihr League vor allem gemütlich spielen, würde ich an eurer Stelle den Großteil der oben genannten Tipps ignorieren:

  • Habt ihr vor allem Lust auf lockere und schnelle Partien, solltet ihr euch ARAM und die rotierenden Spaß-Modi genauer anschauen. Hier könnt ihr unterschiedliche Champions steuern, ohne tief einsteigen zu müssen, weil sich alles kurzweilig und weniger taktisch spielt. Auch hier würde ich für eine entspannte Erfahrung aber sicherheitshalber alle stummschalten.
  • Auch Normal Games oder Quickplay stehen euch natürlich offen. Hier könnt ihr euch entweder festlegen oder einfach spielen, worauf ihr gerade Lust habt. Da ihr nicht im Rang aufsteigen wollt, müsst ihr auch nicht nur auf einfachere Helden setzen. Spielt einfach, worauf ihr neugierig seid, egal ob Caitlyn, Ambessa oder noch härtere Champs wie Irelia oder Yasuo. Die sind oft auch diejenigen, die für ihre stylischen Outplays bekannt sind. Auch wenn es um nichts geht: Behaltet hier im Hinterkopf, dass es ziemlich lange dauern kann, bis man mit diesen Champions Erfolg hat.
  • Wollt ihr mit Freunden spielen, ist Flex auch eine gute Option. Hier könnt ihr euch wirklich als Team zusammentun und euch mit unterschiedlichen Rollen und Champions ergänzen. Der Modus ist ein wenig kompetitiver, aber insgesamt lockerer als die Solo/Duo-Ranked-Erfahrung.

ARAM steht für Chaos und Spaß: Statt strategisch vorzugehen, kloppt ihr euch hier meistens einfach 5v5 auf einer geradlinigen Map. Aktuell erstrahlt der Modus zudem im Arcane-Look. ARAM steht für Chaos und Spaß: Statt strategisch vorzugehen, kloppt ihr euch hier meistens einfach 5v5 auf einer geradlinigen Map. Aktuell erstrahlt der Modus zudem im Arcane-Look.

Wann ist League of Legends so gar nichts für mich?

Habt ihr all das gelesen und findet euch nirgends wieder, ist League wahrscheinlich grundsätzlich nichts für euch. Ich konnte mich zwar auch als eingefleischte Solo-Spielerin überraschend für LoL begeistern, kenne aber genug Leute, die recht schnell abgeschreckt wurden. Gerade weil League of Legends eben mit der Story oder Inszenierung eines Arcane so gut wie nichts zu tun hat.

Geht es euch so, könnt ihr den Singleplayer-Projekten im LoL-Universum eine Chance geben. Mit Ruined King gibt es unter anderem ein fantastisches Rollenspiel rund um bekannte Charaktere wie Miss Fortune, Ahri oder Yasuo und das solide Action-RPG The Mageseeker folgt den spannenden Ereignissen rund um die Magier-Rebellion in Demacia, die sich um Garen, Lux und Sylas entspinnt. Schrecken euch MOBAs grundsätzlich ab, könnt ihr euch also stattdessen durch diese Spiele stöbern.

Video starten 8:11 Ruined King - Test-Video zum Singleplayer-Rollenspiel - Test-Video zum Singleplayer-Rollenspiel

Mit Teamfight Tactics und Legends of Runeterra existieren zudem noch ein Auto-Battler und ein Kartenspiel, die auch Elemente aus Arcane aufgreifen. Gerade letzteres bietet sogar einen Story-Modus, der noch ein paar mehr Hintergründe zur Welt offenbart.

Motiviert euch das, 2024 mit League of Legends anzufangen oder seid ihr endgültig abgeschreckt? Schreibt mir eure Meinung (und ganz persönliche Tipps für Neueinsteiger) gerne in die Kommentare!

3 von 3


zu den Kommentaren (12)

Kommentare(12)
Kommentar-Regeln von GameStar
Bitte lies unsere Kommentar-Regeln, bevor Du einen Kommentar verfasst.

Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.