Erinnert ihr euch eigentlich noch an Assassin's Creed Mirage? Genau - das kleinere Assassinen-Abenteuer im alten Bagdad, das 2023 erschien und den Fokus wieder mehr auf Parkour-Gameplay und Schleichen legte. Wahrscheinlich nur schemenhaft. Denn DLCs oder einen Season Pass gab's zu Mirage nicht und unter dem von Hype und Kontroversen gleichermaßen begleiteten Launch des Nachfolgers Assassin's Creed Shadows geriet Mirage selbst bei Serienfans in Vergessenheit.
Vor kurzen gab es jedoch überraschend ein Lebenszeichen von Mirage. Denn im September kündigte Ubisoft quasi aus dem Nichts eine Erweiterung zum Spiel rund um Assassine Basim Ibn Ishaq an.
Pünktlich zum zweijährigen Jubiläum von Assassin's Creed Mirage wurde diese jetzt offiziell enthüllt. Sie heißt Valley of Memory
, spielt in der Oasenstadt al-Ula und liefert euch eine gut sechsstündige neue Story rund um Basims verschwundenen Vater Ishaq.
Wir konnten uns die Erweiterung bei Ubisoft in Bordeaux vor einigen Wochen bereits exklusiv im Rahmen einer Hands-off-Präsentation ansehen und verraten euch alles, was ihr über den Ausflug in die arabische Wüste wissen müsst.
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Zum zweiten Geburtstag von Assassin's Creed Mirage haben die Entwickler eine große Überraschung für euch
Ab in die Wüste
Mit Valley of Memory geht es in die Wüste von Arabien, denn genau dort liegt al-Ula. Aufgrund ihrer archäologisch bedeutsamen Gräber und Ruinen aus dem 1. Jahrhundert nach Christus genießt die Stadt heute den Rang einer Weltkulturerbestätte der Unesco. Serientypisch könnt ihr euch also darauf gefasst machen, wieder jede Menge neue, historische Orte zu erkunden.
Den Entwicklern bei Ubisoft Bordeaux zufolge war al-Ula bereits als mögliches Setting für das Hauptspiel im Gespräch, wurde dann allerdings zugunsten von Bagdad verworfen.
Die wichtigsten Fakten zu Valley of Memory
- Neues Gebiet: al-Ula mit fünf Distrikten (Oase, Altstadt & Burg, Wildnis, Valley of Stones sowie Hegra)
- Größe: Vergleichbar mit Bagdad samt Außenbezirken aus dem Hauptspiel
- Inhalt: 6 Stunden neuer Content
- Release: 18. November
- Preis: kostenlos
- Plattformen: PC, PlayStation 4 und 5, Xbox One und Series X/S
Doch wie kommen wir überhaupt dorthin und wo ist die Erweiterung in der Handlung anzusiedeln? Laut Ubisoft spielt Valley of Memory im späteren Verlauf der Kampagne von Mirage, wenn ihr bereits fast alle Mitglieder des Ordens der Ältesten - also der Templer - eliminiert habt. Zu diesem Zeitpunkt erfährt Basim, dass sein lange verschollen geglaubter Vater Ishaq womöglich noch am Leben ist.
Gerüchten zufolge soll sich Ishaq zuletzt in al-Ula aufgehalten haben. Also macht sich Basim mit seinem Händler-Kollegen Darwis auf, der Sache auf den Grund zu gehen.
Die Prämisse klingt verdächtig ähnlich zu der des neuen Awaji-DLCs für Assassin's Creed Shadows, in dem wir ebenfalls einem verschwundenen Familienmitglied hinterherjagen und das ebenfalls bei Ubisoft Bordeaux entstanden ist. Doch um Familie geht's bei Assassin's Creed ja immer irgendwie ...
In al-Ula erwarten euch neben den bekannten Ruinen von Hegra und der umliegenden staubtrockenen Wüste außerdem eine blühende Oase sowie die Burg und Altstadt, über deren Dächern Basim erneut seine Parkour-Skills demonstrieren kann.
Ein Ort voller Gefahren
Einfach so in al-Ula umsehen kann sich unser Held allerdings nicht, denn eine Bande von Räubern bedroht die Wüstenstadt. Die Schurken greifen bevorzugt aus dem Hinterhalt an und sollen laut Ubisoft selbst für erfahrene Assassinen eine echte Herausforderung sein. Um im neuen Spielgebiet voranzukommen, werdet ihr all eure Fähigkeiten und Gadgets einsetzen müssen.
Entsprechend richtet sich die Erweiterung laut Ubisoft vor allem an Endgame-Mirage-Spieler, die bereits ein bestimmtes Level im Hauptspiel erreicht haben und mit den Gameplay-Mechaniken bestens vertraut sind. Passend dazu führt Valley of Memory auch zwei neue Schwierigkeitsgrade namens Hardened-
und Ultimate Assassin
ein, die das Spielerlebnis noch fordernder machen sollen.
Ebenfalls cool: Im Rahmen der sogenannten Animus Sequences
wird es mit dem Update endlich möglich, bereits erledigte Missionen noch einmal zu spielen und dabei bestimmte Herausforderungen wie etwa völliges Unentdeckt-bleiben oder das Unterbieten einer bestimmten Bestzeit zu absolvieren. Das Feature war von der Community seit dem Launch von Mirage immer wieder gefordert worden.
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