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Assassin's Creed: Odyssey - Das Vermächtnis der ersten Klinge - Ein toller DLC, den ihr jetzt noch nicht kaufen solltet

Der erste DLC für Assassin's Creed: Odyssey liefert vor allem eine tolle Geschichte, hat allerdings zur Zeit noch einen Haken.

von Dimitry Halley,
13.12.2018 17:30 Uhr

Assassin's Creed: Odyssey bekommt seinen ersten großen Story-DLC. Zumindest zum Teil.Assassin's Creed: Odyssey bekommt seinen ersten großen Story-DLC. Zumindest zum Teil.

Assassin's Creed: Odyssey mag sehr viel Anklang bei den Fans gefunden haben, doch trotzdem hallte ein Klageruf lauter, zahlreicher und vor allem energischer durch die Weiten des Internets als jeder homerische Sirenengesang: »Das hat doch nichts mehr mit Assassin's Creed zu tun! Wo sind die Assassinen?« Der erste große DLC »Das Vermächtnis der ersten Klinge« will genau diese Kritiker besänftigen. Und verbindet Odyssey gleich in mehrerlei Hinsicht mit der Serienvergangenheit.

Ohne zu spoilern: Ihr erfahrt mehr über den Ursprung der berühmten versteckten Klinge, bekommt einige coole Verknüpfungen zum direkten Vorgänger Assassin's Creed: Origins. Und es taucht eine Figur auf, die man bisher (so wie die ägyptische Amunet) nur aus der Ahnenhalle in der italienischen Villa von Ezio Auditore da Firenze kannte. Kurzum: Mehr gutes Story-Futter!

Wir können den DLC jedem Odyssey-Fan eigentlich nur wärmstens empfehlen - allerdings noch nicht jetzt. Denn »Das Vermächtnis der ersten Klinge« hat einen Haken (ähnlich wie die Hakenklinge in Assassin's Creed: Revelations - he he).

Zum Nachschlagen: Assassin's Creed: Odyssey im GameStar-Test

Wie startet man den DLC? Das Vermächtnis der ersten Klinge gliedert sich übergangslos ins Hauptspiel ein. Wer Level 28 und Kapitel 7 bereits erreicht hat, findet in Makedonien die neuen Quests. Auch nach Abschluss der Story kann man sie jederzeit starten.

Die Story überzeugt

Die Geschichte des DLCs muss sich hinter der des Hauptspiels nicht verstecken. Alexios beziehungsweise Kassandra verstricken sich in eine weitere Verschwörung, man trifft auf spannende und vor allem vielschichtige Charaktere, die auf interessante Weise mit dem größeren Ganzen des Assassin's-Creed-Universums verbunden sind. Und was zu Beginn wie eine simple Gut-gegen-Böse-Mär losgeht, entwickelt sich zu einem recht persönlichen Drama aus Freundschaft und Verrat.

Assassin's Creed: Odyssey - Screenshots ansehen

Unser Highlight: Alexios/Kassandra bekommen zumindest im Ansatz endlich mal eine moralische Quittung für das ganze Leute-Abmurksen im Hauptspiel. Klar, so wirklich tief schürft dieser Story-Vorstoß immer noch nicht, aber immerhin beschert er der Gesamtgeschichte eine Dimension, die in der bisherigen Kampagne zu kurz kam. Feine Sache! Und die tollen Verbindungen zu älteren Assassin's-Creed-Spielen haben wir bereits erwähnt.

Moral in Odyssey: Zwischen Massenmord und Minotauren-Merchandising (Plus-Essay)

Das Vermächtnis der ersten Klinge dürfte vor allem Story-Freunde glücklich machen. Die Quests bieten auch wieder einige nette Abweichungen je nach Spielweise, allerdings hätten wir uns noch eine oder zwei wirklich harte Entscheidungen mehr gewünscht.

Das Gameplay bleibt sich treu

In puncto Gameplay bekommt ihr im ersten Odyssey-DLC eine komprimierte Fassung der Hauptspiel-Beschäftigungen. Soll heißen: Die neuen, feindlichen Verschwörer sammeln sich analog zum Kult des Kosmos in einer eigenen Übersicht. Und ihr macht Quest für Quest Jagd auf sie, findet Hinweise auf ihre Identität und plant das perfekte Attentat. Der Schauplatz der DLC-Aufträge beschränkt sich übrigens auf Makedonien. Hier gab's im Hauptspiel bisher recht wenig zu tun, das ändert sich nun.

Assassin's Creed Odyssey: Vermächtnis der ersten Klinge - Story-Ausblick zum ersten Bezahl-DLC 1:34 Assassin's Creed Odyssey: Vermächtnis der ersten Klinge - Story-Ausblick zum ersten Bezahl-DLC

Quests lassen euch mal Felle sammeln, mal Leute umbringen, mal ein paar Schiffe oder Söldner ausschalten. Es gibt auch hier und da einen Bosskampf, allerdings bot gerade der Isu-Strang der Hauptkampagne opulentere Endgegner.

Das soll aber nicht allzu negativ klingen: Die Feinde des DLCs fordern trotzdem einiges an Kampfgeschick, und die Aktivitäten in der Spielwelt sorgen nach wie vor für Kurzweil, weil sie mit interessanten Geschichten verbunden sind. Man darf nur spielmechanisch keine Quest erwarten, die das Odyssey-Rad neu erfindet. Lediglich ein einziger neuer Skill lässt Leichen verschwinden, nachdem ihr einen Feind erdolcht habt.

Plus-Podcast: Assassin's Creed: Odyssey ist ein Spiel, über das man streiten muss

Warum ihr noch nicht kaufen solltet

Das Vermächtnis der ersten Klinge ist also ein wirklich gelungener DLC, allerdings könnt ihr bisher erst ein Drittel des Gesamtpakets spielen. Ubisoft veröffentlicht das Addon in drei Episoden, die erste beschäftigt euch für knapp vier Stunden, ihr erledigt eine Abteilung der neuen Verschwörer - die beiden übrigen bleibt man euch noch schuldig.

Inhaltlich ist diese Teilung eigentlich kein großes Problem. Die Handlung der ersten Episode endet zwar mit einem Cliffhanger, schließt aber ihren eigenen Story-Schwerpunkt ordentlich ab. Das Problem entsteht vielmehr dadurch, dass die Aufteilung und Warterei auf Episode 2 dem Spielfluss von Assassin's Creed: Odyssey in die Quere kommt.

Assassin's Creed Odyssey - Trailer stellt alle Inhalte des Season Pass vor 3:52 Assassin's Creed Odyssey - Trailer stellt alle Inhalte des Season Pass vor

Wer das Spiel bereits zum Release durchgespielt hat, darf es sich jetzt für einen vierstündigen ersten Happen eines größeren DLCs neu installieren, danach aber wieder für mehrere Wochen ins virtuelle Regal schieben. Klar, in der sechswöchigen Wartepause erscheint auch die zweite Episode der kostenlosen Inhaltserweiterung »Lost Tales of Greece«, die einen für das eine oder andere Stündchen beschäftigt. Aber man bewegt sich hier von Häppchen zu Häppchen - und das noch bis zum Sommer 2019. Dann erscheint die finale Episode des zweiten Story-DLCs, der euch nach Atlantis führt.

Wer Odyssey hingegen gerade durchspielt, wird wohl kaum so gemächlich an die Sache herangehen, dass das Erreichen des Finales noch mehrere Monate dauert. Auch hier verbleibt man also mit offenen Fragen und muss bis Mitte 2019 immer wieder für ein paar Stündchen zurückkehren.

Dahinter steckt natürlich die Service-Game-Strategie von Ubisoft: Odyssey soll ja bewusst ein martialischer Spielplatz sein, der regelmäßig neue Herausforderung wie die wöchentlichen Elite-Söldner bietet. Wer sich damit anfreundet und ohnehin bis nächstes Jahr jede Woche Challenges abklappert, der kann freilich auch jetzt schon zuschlagen. Wer vor allem die Geschichte abschließen möchte, dem empfehlen wir jedoch, die 25 Euro erst dann auf den Tisch zu legen, wenn das gesamte Paket geliefert werden kann.

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