Assassin's Creed Odyssey - Diese drei Regeln nutzt Ubisoft beim Quest-Design

Bei Ubisoft gibt es genaue Regeln, wie die Quests in Assassin's Creed Odyssey funktionieren. An die müssen sich alle Studios halten.

von Elena Schulz,
18.08.2018 12:29 Uhr

Wie die Quests in Assassin's Creed: Odyssey funktionieren sollen, ist genau festgelegt.Wie die Quests in Assassin's Creed: Odyssey funktionieren sollen, ist genau festgelegt.

Ubisoft muss bei Assassin's Creed Odyssey nicht nur zahlreiche Quests für eine riesige Open World gestalten, sondern die Arbeit auch zwischen unterschiedlichen Studios aufteilen. Damit es dabei nicht zum totalen Chaos kommt, folgen die Entwickler drei goldenen Regeln beim Quest-Design und dem Platzieren von Quests in der Welt.

Das erklärte Director Ashraf Ismail gegenüber dem AIAS Game Maker's Notebook Podcast (via Kotaku). Es gäbe ein umfangreiches Guideline-Dokument, auf das alle internen beteiligten Studios (wie Singapur oder Sofia) zugreifen können. Damit das funktioniert, brauchte man eine gewisse Formel für die Quests im Spiel.

Assassin's Creed: Odyssey - Screenshots ansehen

Hier sind die drei goldenen Regeln:

  • Wie weit dich eine Quest führen darf, ist begrenzt: Je nach Auftragsart dürfen sich Quests unterschiedlich weit über die Karte erstrecken. Sogenannte »Brotkrumen-Quests«, die zu bestimmten Orten in anderen Gebieten leiten sollen, dürfen den Spieler bis zu 1.000 Meter vom Quest-Geber wegführen. Bei Quests in einem Hub-Bereich (wie einer Stadt), ist die Entfernung auf 500 Meter beschränkt. Damit strukturiert Ubisoft auch, wie und wo Spieler ihre Zeit in Odyssey verbringen.
  • Pro Hub-Gebiet, ist nur eine »Auslöschungs-Quest« erlaubt: Die Anzahl von Aufträgen, bei denen man alle Banditen oder Wachen ausschalten muss, ist pro Gebiet auf einen beschränkt. Damit will man Frust verhindern, wenn der Spieler ständig angreifen muss.
  • Es darf nur eine »lustige Quest« pro Zone geben: Vermutlich um die Atmosphäre nicht ins Lächerliche zu ziehen, darf es auch nicht zu viele humorvolle oder alberne Aufgaben geben. Genauer gesagt nur eine pro Zone.

Interessiert ihr euch für die Hintergründe bei der Gestaltung der Welt von Odyssey, solltet ihr unbedingt das ganze Interview anhören - und könnt vielleicht im Anschluss mal in Origins überprüfen, welche Regeln dort schon galten. Für Ismail sind solche Einschränkungen beim Design etwas Positives, weil sie die Entwickler dazu bringen, sich auf Tiefe statt Breite zu konzentrieren.

Im neuen Teil wird es wieder ein Rekrutierungssystem für NPCs geben. Außerdem fällt die Spielwelt größer als bei Origins aus und Odyssey lässt uns von Anfang an bis Level 50 aufsteigen. Der neue Teil erscheint am 5. Oktober für PC, PS4 und Xbox One.

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