Assassin's Creed: Origins - Gameplay-Video zeigt Pferdekämpfe und Wüstenmissionen

Wir schnappen neue Happen von Assassin's Creed: Origins auf. Eine Mission, die kaum jemand bisher gesehen hat, führt Held Bayek in eine tödliche Wüstenruine.

von Dimitry Halley,
26.06.2017 17:10 Uhr

Der YouTuber Centerstrain01 gehört zu den besten Stealth-Gamern, die ich kenne. Zahllose Walkthroughs zu Splinter Cell und Co. belegen das - und das merkt man auch an seinen umfangreichen Gameplay-Mitschnitten von Assassin's Creed: Origins im Rahmen der E3. Die Mission Farms of Dionysias enthält einige interessante Einblicke ins Spiel, die ich heute mal ein bisschen ins Rampenlicht rücken will.

Ich binde das 16-minütige Video oben ein, das Highlight gibt's allerdings um Minute 06:00, wenn Held Bayek in eine weitläufige Wüste reist. Dort wartet eine alte Ruine darauf, von Feinden gesäubert zu werden. Centerstrain01 erledigt die Sache wie gewohnt leise, indem er nur den Anführer um die Ecke bringt.

Highlight Nummer Zwei kommt ab Minute 09:50, denn da wird Bayek von einer berittenen Banditengruppe angegriffen. Die Szene gibt einen schönen Einblick in die Kämpfe zu Pferde, die deutlich agiler scheinen als in früheren Assassin's-Creed-Teilen. Feinde sind dort auch clever genug, sich auf ein verlassenes Ross zu schwingen, wenn es sie selbst aus dem Sattel geworfen hat. Sehr cool.

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Kameraden im Kampf

Auch spannend: Während der Demo steht Bayek eine KI-Begleiterin zur Seite, die fleißig mitmischt. Offenbar bleiben solche Gefolgsleute allerdings wie in Uncharted für Feinde unsichtbar, solange Bayek selbst nicht für Radau sorgt. Ob sich die Dame im Rahmen der Story dem Assassinen-Credo verpflichtet, bleibt indes offen. Über die Story wissen wir ja ohnehin kaum etwas.

Weitsicht und Weitläufigkeit in der Landschaft von Assassin's Creed: Origins fallen unterm Strich im Demo-Gameplay ziemlich beeindruckend ins Auge, allerdings gibt's auch ein bisschen was zu kritteln: Für eine Hauptmission sieht Farms of Dionysias recht generisch aus. Klar, die Sandbox-Freiheit dürfte ähnlich wie bei Ghost Recon: Wildlands eine der größten spielerischen Stärken des Titels werden, aber unterm Strich lockt das Retten von Geiseln und Ausschalten von Zielpersonen heutzutage nicht mehr so wirklich hinterm Ofen hervor. Aber hey, allein für die spektakuläre Wüstenlandschaft vergebe ich ein paar Originalitätspunkte.

Unser Heiko hat die Mission übrigens auch gespielt und hält seine Eindrücke in einem umfangreichen Fazit fest.

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