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Assassin's Creed: Origins - Alle Infos, die man zum Spiel wissen muss

Assassin's Creed: Origins will eine Frischzellenkultur für das Millionen-Franchise sein. Wir geben Ihnen alle Infos zu Setting, Gameplay, Release und Co. an die Hand um zu entscheiden: Kann das klappen?

von Dimitry Halley,
21.06.2017 17:26 Uhr

Assassin's Creed Origins gibt uns einen neuen Helden, ein neues Setting und allerlei spielerische Neuerungen.Assassin's Creed Origins gibt uns einen neuen Helden, ein neues Setting und allerlei spielerische Neuerungen.

Warten ist doof. Das wussten schon die Snickers-Macher mit ihrem »Wenn's mal wieder länger dauert«-Slogan, aber das kennen auch wir Spieler - ganz besonders Fans von Shenmue, Duke Nukem, The Last Guardian und Diablo, die ewig auf ihre Fortsetzungen warten mussten und müssen. Naja, und auch für die Community von Assassin's Creed dauert's aktuell länger als gewohnt: Für Assassin's Creed: Origins hat sich Ubisoft ein Jahr Kreativpause gegönnt, um der Serie eine gehörige Frischzellenkur zu verpassen und die zuletzt recht formelhafte Serie so lebendig wie nie zu machen.

Dazu werkeln die Macher des großartigen Assassin's Creed 4: Black Flag seit Frühjahr 2014 an einem gigantischen Open-World-Ägypten, gefüllt mit neuen Gameplay-Elementen, neuen Charakteren, Ideen, Herausforderungen und Landschaften. Trotz diverser Leaks ließ sich Ubisoft nicht davon abhalten, auf der E3 2017 mit Pauken und Trompeten ihren neuen Assassinen-Star offiziell zu bewerben.

Ob das mit dem kreativen Neustart tatsächlich klappt, werden wir erst zum Release erfahren. Auf dem Weg dahin wollen wir Ihnen aber trotzdem alle wichtigen Infos zusammentragen, die wir aus den reichhaltigen und umfangreichen Ankündigungen herausgefiltert haben. Das betrifft das Gameplay, das Setting, den/die Helden, neue Manöver, das Kampfsystem und, und, und. Also dann: Stürzen wir uns in den Heuhaufen.

Assassin's Creed: Origins - Setting, Szenario und Story

Origins wird (der Name verrät es) als der Anfangspunkt des Assassin's-Creed-Kosmos' gehandelt: Hier begann der Jahrtausende währende Konflikt zwischen Templern und Assassinen. An der Stelle muss man einwerfen, dass der Ursprung dieser Auseinandersetzung, die übernatürlichen Eden-Artefakte, zeitlich wohl sogar bis in die Ära eines Far Cry Primal zurückreicht. Aber gut, Steinzeit hatte Ubisoft schon: Origins spielt in der Antike, und zwar im Ägypten der auslaufenden Ptolemäer-Epoche.

Für die unter uns, die »Ptolemäus« nicht auf den Oberarm tätowiert haben: Um 49 v. Chr. (dann spielt das Spiel) befand sich Ägypten im Spannungsfeld dreier Kulturen. Seit 300 Jahren war das Land unter der Schirmherrschaft der Griechen - das resultierte noch aus den bescheidenen Weltherrscher-Ambitionen von Alexander dem Großen. In der Endphase dieser Fremdherrschaft meldeten allmählich auch die Römer ihr Interesse am Nil-Delta an. Tja, und dann gab's natürlich auch noch die kulturellen Hinterlassenschaften der alten ägyptischen Hochkultur. Die Menschen Ägyptens waren also geprägt von griechischen und altägyptischen Einflüssen - und das wird man auch in Assassin's Creed: Origins an allen Ecken und Enden merken.

Assassin's Creed: Origins - Screenshots ansehen

Der Held des Spiels, Bayek, schwört dabei den alten ägyptischen Wegen die Treue. Er hält die Fahne einer längst vergangenen Epoche hoch - also quasi ein Pyramiden-Bayer. Nur heißen die im Spiel nicht so (zum Glück), sondern Medjau, und Bayek ist der letzte lebende Medjau-Krieger. Diese Gruppierung bildete in der Antike quasi die Wächter Ägyptens, historisch nahmen sie lange vor den Ereignissen des Spiels eine recht ambivalente Rolle ein und rangierten zwischen Polizist, Söldner und Partisan. Fun Fact: Auch in Die Mumie von 1999 traten Medjau-Wächter auf. Der Film hat sich ohnehin sehr um geschichtliche Genauigkeit bemüht - angeblich ist sogar Brendan Fraser ein historisch verbürgter Schauspieler.

Apropos: Assassin's Creed: Origins wird offenbar wie gewohnt ein bisschen die geschichtlichen Details beugen, um eine möglichst fesselnde Story zu erzählen. Im Trailer sieht man auch übernatürliche Wesen, die laut Entwickler den Mythenkult der damaligen Zeit widerspiegeln - ob die aber tatsächlich in der Realität auftauchen oder wie in Far Cry Primal im Traum bekämpft werden, ist unklar.

Bayek erkundet natürlich auch alte Ruinen in Assassin's Creed: Origins. Man könnte sagen: Er ist. ein. Tomb Raider. Bayek erkundet natürlich auch alte Ruinen in Assassin's Creed: Origins. Man könnte sagen: Er ist. ein. Tomb Raider.

Bayek hat auch unabhängig davon genug zu tun: Er tritt wohl gegen die Vorläufer der späteren Templer an, die zumindest laut Voice-Over-Kommentar des Trailers mit einem der beiden Imperien assoziiert werden (also Rom oder Griechenland). So oder so: Am Ende wird man ohnehin wieder Schurken auf allen Seiten des Kulturkonflikts umbringen. Bayek scheint da nicht zimperlich.

Assassin's Creed: Origins - Die Map

Bei der Spielwelt vollführt Origins eine strikte Kehrtwende zu den letzten beiden Assassin's-Creed-Teilen Unity und Syndicate. Statt einer einzigen Großstadt führt uns das Geschehen in eine weitläufige Landschaft, geradewegs hinaus in die ungeschützte ägyptische Natur. Allerdings kommen auch urbanere Gebiete nicht zu kurz: Mit Alexandria und Memphis gibt es zwei große Siedlungen, in denen wir wie Aladdin über die Dächer hüpfen können. Hier eine kleine Übersicht der wichtigsten Schauplätze:

  • Siwa: Die Oasen-Ortschaft gehört zu den abgelegensten Orten des ägyptischen Reichs, die Menschen leben in relativer Armut und werkeln fernab der großen imperialen Machenschaften von Römern und Griechen. Held Bayek stammt von hier.
  • Memphis: Im krassen Kontrast zu Siwa handelt es sich bei Memphis um die alte Hauptstadt des ägyptischen Reichs. Hier steppte in den vorangegangen Jahrhunderten der Wüstenbär, unzählige Menschen siedeln in den Hütten und Häusern. Auch die Pyramiden von Gizeh sind nicht weit - die Hauptstadt liegt an einer strategisch extrem wichtigen Position an der Mündung des Nildeltas und war für Handel, Waffenproduktion und Prunk bekannt. Mit dem Aufstieg Alexandrias verlor sie aber an Bedeutung.
  • Das Nildelta: Wer Ägypten ausschließlich mit Wüste assoziiert, der übersieht die Lebensader des Landes. Das Land rund um den lebenswichtigen Nilstrom war äußerst fruchtbar und bot den Menschen perfekte Ausgangsbedingungen, um eine florierende Agrarkultur zu erschaffen. Auch in Origins wird man hier die dichteste Vegetation vorfinden, durch sumpfige Flussauen waten oder gleich mit dem Boot paddeln.
  • Alexandria: Die zweite große Stadt des Spiels steht ganz im Zeichen des griechischen Supremats über Ägypten. In der neuen Hauptstadt des Reiches konzentrieren sich die politischen und wirtschaftlichen Machtzentren - und mit der Bibliothek von Alexandria findet man im Spiel vielleicht sogar eines der faszinierendsten Gebäude der Antike. Es hält sich bis heute das unbestätigte Gerücht, die Bibliothek sei 48 v. Chr. einem Großbrand zum Opfer gefallen sein. Vielleicht mach Assassin's Creed: Origins daraus Realität - in Form einer spektakulären Mission. Mal abwarten.
  • Fayyum: Westlich des Nils gelegen ist Fayyum ein weiteres Oasenland Ägyptens. Hier finden sich diverse Spuren der alten ägyptischen Hochkultur.

Die Landkarte von Assassin's Creed: Origins dürfte gigantisch ausfallen, vielleicht ähnlich umfangreich wie die von Ghost Recon: Wildlands. Neben den genannten Kernregionen gibt es weitere spannende Schauplätze, beispielsweise eine große römische Mauer, weitreichende Wüstenregionen, ein »Land der Diebe« und, und, und. Was es im Detail dort zu finden gibt, wissen wir aktuell nicht - aber wir werden es sobald wie möglich herausfinden.

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